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IMK: Exporte stützen deutsche Wirtschaft

17. Dezember 2012 | 13:35 Uhr

Berlin (dapd). Die deutsche Wirtschaft kann sich der Eurokrise nach Ansicht gewerkschaftsnaher Ökonomen halbwegs entziehen. Zwar schädigten der strikte Sparkurs und die Rezession bei vielen Handelspartnern im Euroraum die Konjunktur in Deutschland stark, schreibt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung in seiner am Montag veröffentlichten jüngsten Prognose. Der private Konsum und der Export nach Osteuropa, Asien und Amerika seien aber kräftig genug, um die deutsche Wirtschaft in diesem und im kommenden Jahr leicht wachsen zu lassen. 2012 werde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,7 Prozent zunehmen, und 2013 werde es um 0,8 Prozent zulegen.

Gegenüber ihrer Prognose vom Oktober senkten die Ökonomen ihre Vorhersage für die BIP-Entwicklung im Jahr 2012 geringfügig um 0,1 Prozentpunkte, für 2013 setzten sie sie um 0,4 Prozentpunkte herauf. Sie begründeten dies vor allem mit besseren Perspektiven für die deutsche Exportwirtschaft. Sie profitiere insbesondere vom relativ niedrigen Eurokurs als Folge der Rezession in der Währungsunion und von besseren wirtschaftlichen Perspektiven nach der Präsidentenwahl in den USA.

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(Zusammenfassung bis 1300, 40 Zeilen)

dapd.djn/T2012121750203/mwo/mwa

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