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Oracle muss nach Urteil weiter Software für HP-Server anbieten

2. August 2012 | 11:05 Uhr

Palo Alto/Böblingen (dapd). Der US-Computerkonzern Hewlett-Packard hat sich im Streit mit dem Softwarekonzern Oracle vor Gericht durchgesetzt. "Der Superior Court des US-Staates Kalifornien hat entschieden, dass Oracle seine Software-Lösungen weiterhin für HP-Server mit Itanium-Prozessoren anbieten muss", teilte HP Deutschland am Donnerstag in Böblingen mit. Die Verpflichtung gelte solange, bis HP das Geschäft mit den von Intel hergestellten Prozessoren einstelle.

Oracle hatte vor über einem Jahr angekündigt, keine Software für Itanium-Prozessoren mehr anzubieten, da Intel ohnehin plane, die Herstellung einzustellen. Der Gerichtsentscheidung zufolge verstößt Oracle mit diesem Schritt aber gegen einen mit HP geschlossenen Vertrag.

dapd.djn/T2012080200511/mje/pon

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