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Raucher greifen wegen Schuldenkrise seltener zu Industriezigaretten

19. Juli 2012 | 17:25 Uhr

Hamburg/New York (dapd). Die Schuldenkrise in Europa ändert das Verhalten der Raucher: Im ersten Halbjahr ging der EU-weite Absatz an Industriezigaretten um 5,8 Prozent zurück, wie der größte Tabakkonzern der Welt Philip Morris International am Donnerstag mitteilte.

Noch viel deutlicher verzichten die Raucher in den Krisenländern des Südens auf industriell hergestellte Zigaretten: In Griechenland beträgt der Rückgang fast 20 Prozent, in Spanien 10 Prozent und in Frankreich 4 Prozent. Für Deutschland nannte der Hersteller nur einen 1,3 Prozent kleineren Markt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Konzern führte den EU-weiten Einbruch auf die höheren Arbeitslosenzahlen zurück, die ein "Schlüsselindikator" für den Absatz von Fabrikzigaretten seien. Philip Morris berichtet gleichzeitig von kräftig steigendem Absatz an Drehtabak.

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dapd.djn/T2012071952043/ti/pon

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Ein Kommentar

  • Walter sagt:

    Ich hab doch vor 2 Tagen gerade gelesen, dass die Absatzzahlen hoch gingen ??? (statistisches Bundesamt)
    Aber es scheint Geld der richtige Weg zu sein.. also Tabaksteuer rauf. Mindestens 10 Eur je Schachtel.
    Am besten pro Jahr ;o)

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