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Studie: Frauen halten sich beim Autokauf zurück

20. Juni 2012 | 12:25 Uhr

Duisburg/Essen (dapd). Frauen in Deutschland stehen nicht so sehr auf einheimische Automarken. Gerade mal ein Viertel der BMW-Käufer von Januar bis April sind weiblich, bei Audi sind es 28,8 Prozent, wie eine aktuelle Studie des Center Automotive Research (CAR) an der Universität Duisburg-Essen ergibt. Noch schlechter sieht es bei Mercedes-Benz aus, wo nur 17,3 Prozent der Kunden Frauen sind.

Insgesamt geht ein Drittel aller Neuwagen, die von Privatpersonen in Deutschland gekauft werden, an Frauen. Am beliebtesten sind die Marken Daihatsu und Mini, die auf einen Frauenanteil von über 50 Prozent kommen.

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Dabei verschenken die Autohersteller nach Angaben von CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer ein riesiges Potenzial. "Würden Frauen im gleichen Maße wie Männer Neuwagen kaufen, könnten bis zu 120.000 Fahrzeuge pro Jahr in Deutschland zusätzlich abgesetzt werden", sagte er.

(Zusammenfassung bis 1300, 25 Zeilen)

dapd.djn/T2012062000968/mje/pon

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