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Sinn: Auseinanderbrechen der Eurozone verhindern

16. Juni 2012 | 16:05 Uhr

Foto: dapd

Berlin (dapd). Der Präsident des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, warnt vor einem Auseinanderbrechen der Eurozone. "Bei der jetzigen Strategie werden nur alle arm, und wenn wir am Schluss nichts mehr haben, weil wir neben Griechenland dann ganz Südeuropa finanziert haben, bricht der Euro erst recht auseinander", sagte Sinn am Samstag der Online-Ausgabe der "Welt". "Das kann doch nicht im Ernst die Lösung sein", fügte er hinzu.

Sinn schlägt vor, dass Griechenland die Drachme wieder einführt, aber "assoziiertes Mitglied" der Eurozone bleibt: "Wir schicken Griechenland sozusagen in Kur - und drücken ihnen zugleich eine Rückfahrkarte in die Hand." Das "wäre ein echter Anreiz für die Griechen, das Notwendige zu tun - ein viel größerer jedenfalls, als ständig leere Drohungen zur Einstellung von Hilfskrediten auszusprechen".

dapd

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