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Schlecker-Betriebsräte haben erste Listen für Kündigungen erhalten

14. März 2012 | 13:35 Uhr

Oberhof (dapd). Im Insolvenzverfahren der Drogerie-Kette Schlecker haben die Betriebsräte bei ihrem Treffen in Oberhof/Thüringen eine erste Liste mit Namen der zu entlassenden Beschäftigten erhalten. Es liege seit wenigen Minuten eine Namensliste vor, sagte am Mittwochmittag der Verhandlungsführer der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die Schlecker-Insolvenz, Bernhard Franke.

Diese Aufstellung werde nun von den Arbeitnehmer-Vertretern darauf überprüft, ob sie entsprechend der geltenden Sozialkriterien zustande gekommen sei. Die letztendliche Entscheidung darüber, wer seinen Arbeitsplatz verliere, liege allerdings nicht bei den Betriebsräten, sondern beim Arbeitgeber beziehungsweise beim Insolvenz-Verwalter, sagte er. Zuvor hatte das Unternehmen eine Liste mit rund 2.000 zu schließenden Filialen erhalten.

dapd.djn/T2012031352111/seh/K2590/jwu/hs

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