. .

Bundesbankpräsident: Euro-Krisenmanagement stößt an Grenzen

1. Februar 2012 | 18:30 Uhr

Düsseldorf (dapd). Der Präsident der Bundesbank, Jens Weidmann, bewertet die jüngst beschlossenen Euro-Rettungsmaßnahmen skeptisch. Nachdem die Einrichtung des dauerhaften Rettungsschirms ESM nun vorgezogen worden sei, stünden nun schon wieder "Forderungen im Raum, die Brandmauern weiter zu erhöhen", sagte Weidmann am Mittwoch in Düsseldorf. "Dabei sollte der bisherige Krisenverlauf verdeutlicht haben, dass der Ansatz, die Krise mit immer mehr Geld zu bekämpfen, an Grenzen stößt – Grenzen der politischen Akzeptanz, der finanziellen Möglichkeiten und damit auch der Glaubwürdigkeit", sagte Weidmann. Auch, ob die Europäer in Zukunft weniger Schulden machen würden, müsse die Zeit erst zeigen.

dapd.djn/rok/pon

Abgelegt unter: · · ·
  • Mit dem „Facebook-Button“ können Sie den Artikel direkt an Ihre Facebook-Freunde posten.
  • Via Twitter veröffentlichen
  • In Google Bookmarks speichern
  • Per E-Mail weiterleiten
  • Artikel drucken

Ein Kommentar

  • reiner tiroch sagt:

    Das Dreckspiel geht schon seit 4 Jahren so, obwohl die krise des öfteren als beendet erklärt wurde. Alles wird wilder und spielt im Billionenbereich, aber unsere verlogene poitik redet von Behrrschbarkeit der krise, ihr Rettungsdeppen.

Zum Seitenanfang