Deutsche horten wegen der Schuldenkrise nicht mehr Bargeld
28. Dezember 2011 | 13:15 Uhr
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Frankfurt/Main (dapd). Die Deutschen horten aus Angst vor der Schuldenkrise und den vielen Bankenproblemen nicht mehr Bargeld als zuvor. "Wir können aufgrund der derzeitigen Diskussion um die Staatsschuldenkrise keine erhöhte Nutzung von Bargeld in Deutschland feststellen", sagte der im Bundesbankvorstand für den Zahlungsverkehr zuständige Carl-Ludwig Thiele der Nachrichtenagentur dapd.
Trotzdem komme immer noch viel Bares in den Sparstrumpf oder unter die Matratze. Bis zu "30 Prozent der von der Bundesbank ausgegebenen Banknoten werden gehortet", sagte Thiele. International sei der Euro zehn Jahre nach der Einführung des Bargeldes beliebter als die D-Mark. Circa 27 Prozent der Weltwährungsreserven seien in Euro angelegt, doppelt so viel wie früher in D-Mark.
dapd
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