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Verbraucherpreise steigen im August um 2,4 Prozent

9. September 2011 | 17:50 Uhr

Foto: dapd

Wiesbaden (dapd). Die Verbraucherpreise sind im August auf Jahressicht um 2,4 Prozent gestiegen. Das gab das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden bekannt und korrigierte damit die vorläufige Schätzung um 0,1 Prozentpunkte nach oben. Die Teuerung wurde erneut vor allem von steigenden Energiekosten nach oben getrieben. So war Heizöl 22,1 Prozent teuer als im August 2010, Sprit zog um 11,1 Prozent an. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflation nur 1,4 Prozent betragen.

Die zuletzt wieder gesunkenen Energiepreise machten sich auch bei den Verbraucherpreisen bemerkbar. Zwischen Juli und August blieben die Lebenshaltungskosten nach Angaben der Statistikbehörde gleich. Heizöl verbilligte sich um 2,9 Prozent, Sprit um 1,9 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel waren mit minus 0,5 Prozent im Vergleich zum Juli den zweiten Monat in Folge rückläufig.

Manche Produkte wurden auch teurer. Nennenswert war im August der Preisanstieg für Bekleidung. Aufgrund des allmählichen Übergangs von der Sommer- auf die Herbst- und Winterkollektion mussten die Verbraucher durchschnittlich 2,2 Prozent mehr zahlen.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im August 2011 um 2,5 Prozent höher als im Juli 2010. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2011 blieb der Index unverändert.

dapd

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