Tierrechtsorganisation stellt Strafanzeige gegen Wiesenhof
31. August 2011 | 16:05 UhrEmstek-Halen (dapd). Die Tierrechtsorganisation PETA hat erneut Strafanzeige gegen den niedersächsischen Geflügelproduzenten Wiesenhof gestellt. Dem Unternehmen aus Visbek werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und die Tierschutzverordnung zum Transport und Schlachten vorgeworfen, wie Edmund Haferbeck von PETA am Mittwoch sagte.
PETA filmte demnach heimlich auf einem Geflügelhof in Emstek-Halen bei Cloppenburg, wie Mitarbeiter einer Ausstallungsfirma Puten brutal durch eine Halle treiben und dabei teilweise schwer verletzen. Tiere würden getreten, durch die Halle geworfen und auf den Lastwagen geschleudert. "Das ist die völlige Normalität seit Jahrzehnten und kein Einzelfall", sagte Haferbeck. Es gebe sogar wissenschaftliche Arbeiten, die dies dokumentierten.
Auftraggeber für die Verladung in Emstek-Halen sei die PHW-Gruppe gewesen, der Konzern hinter der Marke Wiesenhof. PETA zeigte auch die Puten- und Entenausstallungsfirma sowie weitere Verantwortliche bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg an.
Zu sehen sind die Bilder am Mittwochabend (31. August) um 21.45 Uhr in der ARD-Reportage "Das System Wiesenhof - Wie ein Geflügelkonzern Tiere, Menschen und Umwelt ausbeutet". PETA hatte gegen Wiesenhof bereits Anfang 2010 Strafanzeige gestellt wegen ähnlicher Verstöße auf einem Geflügelhof in Twistringen.
dapd.djn/jab/pon
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Guten Appetit …
und mir mal einen
” Burger ” mache.
Über 90% der Tiere, die wir essen, kommen aus der Massentierhaltung. Dort werden sie in Käfige gepfercht oder zu Tausenden in Hallen ohne Fenster gesperrt und sie verletzen sich gegenseitig vor Panik. Viele verenden schon vor der Schlachtung. Massentierhaltung ist der pure Horror für Tiere.