Schwäbisch Hall wächst überdurchschnittlich
18. Januar 2011 | 13:30 UhrStuttgart (dapd). Die Bausparkasse Schwäbisch Hall ist im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gewachsen. Das Bausparneugeschäft sei um 13,6 Prozent auf eine Bausparsumme von 28,7 Milliarden Euro gestiegen, erklärte der Vorstandsvorsitzende Matthias Metz am Dienstag in Stuttgart. 902.000 Verträge seien abgeschlossen worden, 100.000 mehr als im Vorjahr.
Der Marktanteil sei um einen halben Prozentpunkt auf 28,6 Prozent gestiegen. Die Sparleistungen der Kunden seien um 17 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro angewachsen. Der Bestand an Bauspareinlagen habe mit 35,7 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht, betonte Metz. Im Wohn-Riester-Geschäft habe Schwäbisch Hall mit 112.000 Verträgen ein Plus von knapp 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt.
Im zweiten Kerngeschäftsfeld, der Baufinanzierung, habe Schwäbisch Hall im vergangenen Jahr mit einem Plus von 9 Prozent ein Rekordvolumen von 10,8 Milliarden Euro erreicht. "Während der gesamte Baufinanzierungsmarkt rückläufig war, sind wir deutlich gewachsen", sagte Metz. Hinzu kämen noch 4,8 Milliarden Euro an Baufinanzierungen der genossenschaftlichen Banken, die mit einem Bausparvertrag von Schwäbisch Hall verbunden sind.
Nach vorläufigen Angaben lag der erzielte Zinsüberschuss mit 935 Millionen um 2 Millionen Euro über dem Vorjahresbetrag. Die Investitionen steigerten die Verwaltungskosten um 18 Millionen auf 441 Millionen Euro. Entsprechend verringerte sich das Ergebnis vor Steuern in der Gruppe um 34 Millionen auf 329 Millionen Euro.
dapd.djn/sas/mwa
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