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Familienministerin Schröder wehrt sich gegen Belehrungen aus Brüssel

25. März 2012 | 12:15 Uhr

Foto: dapd

Hamburg (dapd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will sich in Sachen Frauenquote nicht von der EU belehren lassen. "Die Bundesregierung ist der Meinung, dass Brüssel uns keine Quote vorschreiben kann", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Der Frauenquote liege "kollektivistisches Denken" zugrunde. "Ich halte es für absurd, ganz unterschiedlichen Unternehmen, von der Stahlbranche bis zu den Medien, eine einheitliche Quote vorzuschreiben", fügte die Ministerin hinzu.

EU-Justizkommissarin Viviane Reding setzt hingegen auf die Quote. "Ich will 40 Prozent Frauen in den Aufsichtsräten der börsennotierten Unternehmen bis zum Jahr 2020", sagte sie dem Magazin. Die Selbstverpflichtungen der Wirtschaft für mehr Frauen in Spitzenpositionen hätten praktisch keine Ergebnisse gebracht.

dapd

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2 Kommentare

  • Micha sagt:

    Bitte hart bleiben, Frau Schröder !!

    Dieser EU-Unfug(wie vieles andere) muss -endlich- gestoppt werden.

    Eine Frauen-Quote für Führungspersonal bringt, wie man u.a. aktuell bei Schlecker sieht, ohnehin 99,999 Prozent der Frauen NULL VORTEILE…

  • Sebstian Breuth sagt:

    Die Frauenquote ist ein Verstoß gegen das Grundgesetz, und es ist ein absoluter Skandal, dass hier SPD+Grüne besonders stark trommeln.

    “Talentiert, qualifiziert, aber ein Mann? – Tut uns leid, wir dürfen nur eine Frau einstellen”.

    So etwas, vom Staat verordnet, ist verfassungsfeindlich. Denn das Grundgesetz bindet die Gesetzgebung, Artikel 1.

    Und NIEMAND darf wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand! Artikel 3, Grundgesetz!

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