Rösler spricht sich für bezahlbare Energie in Deutschland aus
24. März 2012 | 12:55 Uhr
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Magdeburg (dapd-lsa). Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler fordert bezahlbare Energie in Deutschland. Unternehmen bräuchten eine seriöse Energiepolitik, sagte der Bundeswirtschaftsminister auf einem Landesparteitag der Liberalen am Samstag in Magdeburg.
"Wir wollen den Ausbau der erneuerbaren Energie," fügte er hinzu. Deutschland liege jetzt bei 20 Prozent und wolle diesen Anteil bis zum Jahr 2020 auf 35 Prozent ausbauen. Das müsse aber auch wirtschaftlich geschehen.
Im vergangenen Jahr sind laut Rösler zwölf Milliarden Euro als Erneuerbare-Energien-Umlage gezahlt worden. Mehr als die Hälfte davon sei allein in die Förderungen der Photovoltaik geflossen, obwohl diese nur drei Prozent des Strombedarfs decke. "Neben der erneuerbare Energie brauchen wir auch fossile Kraftwerke und 4.400 Kilometer neue Netze."
Rösler fügte hinzu, alle, die in den vergangenen 25 bis 30 Jahren gegen Atomenergie gekämpft haben, müssten jetzt beweisen, dass sie für neue Trassen und auch andere Kraftwerke seien. Die Grünen sollten zeigen, "wie ehrlich sie es mit der Energiewende meinen."
Der Bundeswirtschaftsminister kritisierte vor den 140 Delegierten die zunehmende Bürokratie, der sich Unternehmen ausgesetzt sähen. Die heutige Bürokratie sei die "moderne Forum der Unfreiheit unseres Landes", sagte er unter anderem mit Blick auf die geplanten elektronischen Bilanzen, die Unternehmen künftig abgeben sollen.
dapd
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