Grüne fordern nach Röttgen-Vorstoß Endlager-Verhandlungen mit Merkel
24. März 2012 | 6:35 Uhr
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Frankfurt/Main (dapd). Nach dem Vorschlag des Bundesumweltministers, in Gorleben einen Erkundungsstopp zu verhängen, fordern die Grünen Endlager-Verhandlungen mit der Bundeskanzlerin oder den Bundestagsfraktionen. Die Verhandlungsführerin der SPD-regierten Länder, Eveline Lemke (Grüne), begrüßte Röttgens Vorstoß. Er gehe damit einen Schritt auf SPD und Grüne zu, sagte sie der "Frankfurter Rundschau" (Samstagausgabe).
"Auf dieser Grundlage sollten wir nun schnellstmöglich in einer größeren Runde diskutieren, die auch den Bundestag an der Konsenssuche beteiligt", forderte die grüne Wirtschaftsministerin und Vize-Regierungschefin von Rheinland-Pfalz. Möglichst noch in der kommende Woche sollten neben der Bundesregierung und den Ländern auch die Fraktionsvorsitzenden an den Endlager-Beratungen teilnehmen.
Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth sagte, ihre Partei begrüße die "Bemühungen um einen echten Neuanfang in der Endlagersuche" und sei an einer Einigung interessiert. "Daher erwarten wir ein echtes Entgegenkommen der Bundesregierung und fordern ein Gespräch zur Lösung der Konfliktpunkte auf der Ebene der Bundeskanzlerin", sagte Roth.
dapd
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