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Neuer Krach um die Frauenquote

15. Februar 2011 | 6:50 Uhr

Foto: dapd

Dortmund (dapd). Die FDP stellt die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) geforderte flexible Frauenquote für die Führungsgremien großer Unternehmen in Frage. "Wir lassen uns nicht unter Zeitdruck setzen", sagte FDP-Bundestagsfraktionsvize Miriam Gruß den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Es sei fraglich, ob es überhaupt eine gesetzliche Regelung geben müsse.

Nach Schröders Vorstellungen soll es dem Blatt zufolge noch in diesem Jahr ein Gesetz zur Umsetzung ihres Stufenplans geben. Die Ministerin will Unternehmen verpflichten, sich selbst eine Frauenquote als verbindliche Zielvorgabe für Vorstände und Aufsichtsräte zu geben.

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Gruß sagte dagegen, über ein Gesetz werde in der Koalition erst im Jahr 2013 zu sprechen sein. Die FDP-Politikerin verwies auf einen Koalitionsantrag zum 100. Internationalen Frauentag. Darin sei von einer gesetzlichen Regelung nicht die Rede.

dapd

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