Bund und Länder investieren mehr in Bildungsforschung
1. Februar 2010 | 15:15 Uhr
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Berlin (ddp). Bund und Länder wollen ihre Investitionen in die Bildungsforschung aufstocken. Künftig sollen jährlich 2,6 Millionen Euro mehr als bislang in diesen Bereich fließen, wie Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) und der Chef der Kultusministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Ludwig Spaenle (CSU), am Montag in Berlin ankündigten.
Die PISA-Studien sollen in Zukunft aus einer Hand betreut werden. Statt wechselnder Forschergruppen soll sich ein Verbund von drei Forschungseinrichtungen um die deutsche Beteiligung an der internationalen Bildungsstudie kümmern. Dazu gehören die Technische Universität München, das Institut für Internationale Pädagogische Forschung in Frankfurt am Main und das Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften in Kiel. Die Gesamtverantwortung soll bei der „School of Education“ an der TU München liegen, unter der Leitung des Bildungsforschers Manfred Prenzel. Diese Form der Organisation ist zunächst auf sechs Jahre angelegt und soll Anfang 2011 starten.
Bund und Länder einigten sich außerdem darauf, den nationalen Bildungsbericht „Bildung in Deutschland“ fortzusetzen. Diese Untersuchung zum deutschen Bildungssystem wird alle zwei Jahre veröffentlicht. Der nächste Bericht kommt im Sommer. Beschlossen sind nun auch die Folge-Untersuchungen für 2012, 2014 und 2016.
(ddp)
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