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Madonna in Russland wegen Unterstützung Homosexueller verklagt

19. August 2012 | 18:05 Uhr

Foto: dapd

Moskau (dapd). Neun russische Aktivisten haben Popstar Madonna wegen deren Eintreten für die Rechte von Homosexuellen während eines Konzerts in St. Petersburg auf umgerechnet mehrere Millionen Euro verklagt. Die Aktivisten machen geltend, sie hätten sich vom Verhalten Madonnas angegriffen gefühlt.

In St. Petersburg gilt seit Februar ein Gesetz, das die Förderung von Homosexualität gegenüber Minderjährigen unter Strafe stellt. Bei Madonnas Konzert am 9. August sollen Kinder ab zwölf Jahre im Publikum gewesen sein. Die Sängerin hatte dabei zu Solidarität mit Schwulen und Lesbierinnen aufgerufen.

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Russische Nachrichtenagenturen zitierten den Anwalt Alexander Potschujew, der die neun Kläger vertritt, mit den Worten, die Klage sei am Freitag eingereicht worden. Sie richte sich gegen Madonna, den Konzertveranstalter und den Betreiber der Halle. Gefordert werde eine Entschädigung von 333 Millionen Rubel (8,5 Millionen Euro).

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