RKI-Chef verteidigt damalige EHEC-Warnung vor Gurken und Salat
30. April 2012 | 11:45 Uhr
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Berlin (dapd). Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Reinhard Burger, hat ein Jahr nach der EHEC-Epidemie die damalige Warnung vor dem Verzehr von Gurken, Tomaten und Salat verteidigt. Viele Menschen seien schwer erkrankt, nicht nur an Durchfall, sondern es habe auch Menschen mit Nierenschäden und neurologischen Erkrankungen gegeben, sagte Burger im dapd-Interview. "Ein Teil der Menschen starb an dieser Infektion", betonte er. Deshalb sei es absolut angebracht gewesen zu warnen, "soweit man es eben eingrenzen konnte zu diesem Zeitpunkt", sagte er.
Kurz nach Auftreten der ersten EHEC-Fälle vor einem Jahr hatten das RKI und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vor dem Verzehr von Salat und rohen Gurken und Tomaten gewarnt. Der Umsatz brach kurzfristig ein. Später stellte sich heraus, dass Sprossen Ursache der Epidemie waren, in deren Zusammenhang 53 Menschen starben und knapp 4.000 zum Teil schwer erkrankten.
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dapd
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