Großeinsatz an internationaler Schule in Leipzig
29. Februar 2012 | 18:15 Uhr
Foto: dapd
Leipzig (dapd). Großeinsatz der Polizei an der internationalen Schule in Leipzig: Polizisten haben das Gebäude im Stadtteil Schleußig am Mittwochabend durchsucht, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dapd sagte. Ein Lehrer habe technischen Alarm ausgelöst. Die Einsatzkräfte, darunter auch ein Sonderkommando, durchsuchten die einzelnen Klassenzimmer und die anderen Räume.
Die Polizei nehme die Sache sehr ernst, auch wenn es derzeit keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass sich eine unbefugte Person in der Schule aufhalte, hieß es. Es könne sich auch um einen Fehlalarm handeln. Medienberichte hatten zuvor von einem Amokalarm gesprochen.
In Absprache mit der Schulleitung sei im Alarmfall vorgesehen, dass sich die Schüler in ihre Klassenräume zurückziehen und dort bleiben, hieß es. Das Gebäude wurde von Polizeikräften abgeriegelt. Zahlreiche Rettungskräfte wurden an der Schule zusammengezogen. Die Polizei hat auch ein Sondereinsatzkommando angefordert. Mit wie vielen Beamten die Polizei im Einsatz ist, konnte der Sprecher nicht sagen. Auch die Zahl der Schüler und Lehrer, die noch in der Schule sind, war zunächst unbekannt.
In der Verwaltung der Schule äußerte sich niemand zu dem Vorfall. Auf einen dapd-Anruf hin sagte eine Frau am Abend, sie könne nichts sagen, und sie wisse auch nichts.
dapd
Abgelegt unter: Alarm · Kriminalität · Schule · TOP · ZUS
