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Black Jackets möglicherweise für Autoexplosion verantwortlich

30. Januar 2012 | 16:55 Uhr

Foto: dapd

Ravensburg/Friedrichshafen (dapd-bwb). Die Explosion eines Autos in der Ravensburger Innenstadt könnte laut Ermittler auch auf das Konto der Rockerbande Black Jackets gehen. Konkrete Anhaltspunkte gebe es aber nicht, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Es werde in alle Richtungen ermittelt.

Der Fahrer des in die Luft geflogenen Wagens hatte dem Internetportal bild.de am Sonntag gesagt, er sei Mitglied der Rockerbande in Biberach gewesen. "13 Jahre lang habe ich im Milieu als Türsteher gearbeitet. Aus persönlichen Gründen mache ich jetzt gerade eine Pause", erklärte er demnach.

Das parkende Auto war am Samstagmorgen gegen sechs Uhr in die Luft gegangen, als ein unten am Fahrzeug befestigter Sprengsatz detonierte. Verletzt wurde niemand. Ein terroristisches oder fremdenfeindliches Tatmotiv schließt die Polizei weiterhin aus.

Während der am Wochenende stattfindenden Messe "Motorradwelt" im rund 20 Kilometer entfernten Friedrichshafen kontrollierte sie nach eigenen Angaben verstärkt die Mitglieder von Rockergruppen. Zahlreiche Messer und andere gefährliche Gegenstände seien beschlagnahmt worden. Schon seit einiger Zeit versuchten rivalisierende Rockerbanden im Bodenseekreis Fuß zu fassen, hieß es weiter.

Mit dem Anschlag in Ravensburg hätte die verstärkte Polizeipräsenz jedoch nichts zu tun gehabt, sagte ein Sprecher in Friedrichshafen.

dapd

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