Zentrale Ausstellung zum Berliner Wissenschaftsjahr ab Freitag zu sehen
23. September 2010 | 19:00 Uhr
Foto: dapd
Berlin (dapd-bln). Mit der Ausstellung WeltWissen eröffnet am Freitag im Martin-Gropius-Bau die zentrale Veranstaltung des Berliner Wissenschaftsjahres 2010. Die Schau umreißt anhand von knapp 1600 Originalexponaten 300 Jahre Wissenschaftsgeschichte der Stadt. Das Wissenschaftsjahr vereint Jubiläen der Charité, der Humboldt-Universität (HU), der Technischen Universität und der Staatsbibliothek. Ebenfalls eingebunden ist die Max-Planck-Gesellschaft, deren Vorgängerorganisation Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft 1911 gegründet worden war. Weitere Ausstellungspartner sind die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, das Museum für Naturkunde und die Freie Universität Berlin.
Wissenschaftssenator Jürger Zöllner (SPD) sagte, es gehe in der Ausstellung nicht um die Lebensdauer von Institutionen als Selbstzweck. Vielmehr werde gezeigt, was die Einrichtungen für die Welt geleistet hätten. "Wissenschaftliche Leistungen aus Berlin haben die Welt verändert", betonte Zöllner. Die Charité habe beispielsweise ein neues Verständnis von Medizin beschert.
"Berlin ist schon immer ein zentraler Ort der Vernetzung der Wissenschaften gewesen", sagte der Präsident der HU, Christoph Markschies, als Mitorganisator. Daher sei von Anbeginn klar gewesen, dass sowohl die Jubiläen der einzelnen Einrichtungen als auch die Schau als Höhepunkt eine Gemeinschaftsprojekt werden. Zu sehen sei daher eine Institutionen- und Disziplinen-übergreifende Präsentation. "Genannt werden aber auch die dramatischen Fehlleistungen der Universitäten, schon vor dem Jahr 1933."
Die Ausstellung WeltWissen ist bis 9. Januar zu sehen. Sie wird den Angaben zufolge von einem umfangreichen pädagogischen Programm begleitet.
(weltwissen-berlin.de)
(Katalog im Hirmer-Verlag, 412 Seiten; 25,00 Euro in der Ausstellung, 39,90 Euro im Buchhandel)
dapd
Abgelegt unter: Ausstellungseröffnung · Wissenschaft · Wissenschaftsjahr 2010
