Innenminister nach Ballack-Aus: „Ein herber Verlust“
17. Mai 2010 | 19:45 Uhr
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Berlin (ddp). Der Ausfall von Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack bei der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika beschäftigt auch die Politik. „Der Ausfall von Ballack ist natürlich ein herber Verlust für die deutsche Nationalmannschaft. Aber Kopf hoch! Wir haben in der Vergangenheit gerade bei internationalen Turnieren immer wieder bewiesen, dass wir als Mannschaft stärker sind als die Summe der Einzelleistungen unserer Spieler", sagte der auch für den Sport zuständige Innenminister Thomas de Maizière (CDU) der Zeitschrift „Super Illu“. Jetzt brauchten Bundestrainer Jogi Löw und seine Mannschaft erst recht die Unterstützung aller.
In ihrer Reaktion waren sich Regierung und Opposition einig. So erklärte die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth: „Das reißt wirklich eine riesengroße Lücke. Auch ohne ihn wird Deutschland eine Chance haben. Aber Michael Ballack ist nicht nur ein herausragender Spieler, er ist auch sehr wichtig für den Zusammenhalt der Nationalmannschaft.“
Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack hatte am Montag seine Teilnahme am WM-Turnier vom 13. Juni bis 13. Juli in Südafrika absagen müssen, da er sich bei einem Foul des Ghanaers Kevin-Prince Boateng im Cup-Endspiel seines FC Chelsea gegen Portsmouth einen Riss des Innenbandes und einen Teilriss des vorderen Syndesmosebandes zugezogen hatte. Der DFB-Kapitän kann nach Einschätzung der Ärzte frühestens in acht Wochen wieder trainieren.
ddp
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