Wowereit bedauert Absage des Guggenheim-Projekts
20. März 2012 | 19:25 Uhr
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Berlin (dapd). Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit bedauert die durch Anwohnerproteste verhinderte Entstehung des BMW Guggenheim Lab im Stadtteil Kreuzberg. Die Veranstalter haben Medienberichten zufolge ihre Pläne aufgegeben, die Denkfabrik an der Cuvrystraße aufzubauen. Wowereit sagte am Dienstag: "Ein so renommiertes Zukunftsprojekt wie das BMW Guggenheim Lab verdient es, dass wir in Berlin für dessen Ansiedlung den roten Teppich ausrollen." Die "unsachgemäße Kritik und Versuche der Einschüchterung durch plumpe Drohungen" bedauere er sehr.
Anwohner hatten gegen das Projekt Stellung bezogen, da sie ihrem Empfinden nach nicht ausreichend in die Planungen einbezogen wurden. In ihrem Blog "bmwlabverhindern" feierten einige der Labor-Gegner die Absage als Erfolg. Wowereit dagegen hielt dem Veranstalter demonstrativ die Tür offen: "Berlin ist eine vielfältige, internationale Stadt, in der die dafür zuständigen Behörden die Sicherheit garantieren." Dies habe er den Initiatoren des Projekts noch einmal deutlich gemacht. "Protestaktionen kleiner Minderheiten oder gar Drohungen an Recht und Gesetz vorbei werden daran nichts ändern."
Das BMW Guggenheim Lab sollte etwa zwei Monate lang erforschen, wie das städtische Umfeld besser an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden kann. Vor Kreuzberg war als ursprünglicher Standort für das temporäre Labor der Pfefferberg in Prenzlauer Berg vorgesehen - eine ehemalige Brauerei am Senefelder Platz.
Berlin sollte nach New York die zweite Station des Guggenheim Lab werden und die einzige bundesweit. Wie es nun weiter geht, ist unklar. Geht es nach dem Regierenden Bürgermeister, ist das BMW Guggenheim Lab jedenfalls "ein Gewinn für Berlin" und "bleibt in unserer Stadt willkommen".
Die CDU-Fraktion will das Streitthema nun auch in der Fragestunde des Abgeordnetenhauses am Donnerstag besprechen. Es sei inakzeptabel, dass ein derart prestigeträchtiges Vorhaben durch "Drohungen aus der linksradikalen Szene" zu scheitern drohe, kritisierte Innenexperte Kurt Wansner. Dem Bezirk sei dadurch "ein Zukunftsprojekt renommierter Initiatoren entgangen, welches voraussichtlich weit über die Grenzen Berlins, Deutschlands und Europas hinaus Interesse hätte generieren können". Die CDU-Fraktion in Friedrichshain-Kreuzberg setzte das Thema deshalb auf die Tagesordnung der nächsten Bezirksverordnetenversammlung.
(Link zum Blog der Projektgegner: http://bmwlabverhindern.blogsport.de/ )
dapd
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Tja Wowi,
dies passiert eben, wenn man sich vom(eigenen) linken Mob in den Stadtteilen erpressen lässt und es an politischer Führungsstärke fehlt.
Berlin…arm und ignorant.