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Bus- und Straßenbahnfahrer in sieben Städten zu Streik aufgerufen

24. Oktober 2011 | 14:15 Uhr

Foto: dapd

Stuttgart (dapd-bwb). Pendler müssen sich wieder auf Streiks im baden-württembergischen Nahverkehr einstellen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di rief die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr in Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe, Heilbronn, Esslingen, Konstanz und Baden-Baden erneut zu ganztägigen Warnstreiks am Mittwoch (26. Oktober) auf.

Pendler in Stuttgart müssen sogar von Dienstag bis Freitag auf andere Verkehrsmittel umsteigen, wie eine Sprecherin der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) am Montag sagte.

Mit den Streiks der Bus- und Straßenbahnfahrer am Mittwoch solle der Druck auf den Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) vor der nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag (27. Oktober) erhöht werden, sagte ein ver.di-Sprecher. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine eigenständige Verhandlung der Löhne für Baden-Württemberg. Bereits in der vergangenen Woche war in mehreren Städten gestreikt worden.

Fahrgäste in Stuttgart müssten bereits ab Dienstag bis einschließlich Freitag mit erheblichen Einschränkungen rechnen, sagte eine SSB-Sprecherin. Der Bus- und Straßenbahnverkehr müsse eingestellt werden, da die Beschäftigten der Bus- und Schienenfahrzeugwerkstätten zum Streik aufgerufen worden seien.

Sicherheitsüberprüfungen, Wartungen und die Beseitigung von Störungen könnten aufgrund der Streiks nicht durchgeführt werden, erläuterte die Sprecherin. Daher könne die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge nicht gewährleistet werden.

dapd

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2 Kommentare

  • Diwodaso sagt:

    Mein Gott, Isabel.
    Jammern Sie hier nicht rum.
    Wenn die Arbeitgeber seit Jahren Reallohnzuwächse verweigern, sind Streiks der Arbeitnehmer die logische Konsequenz. Ich würde mir sogar mal einen bundesweiten Generalstreik wünschen, damit die Damen und Herren in Politik, Wirtschaft und Finanzoligarchie endlich aufwachen.
    Aber wer halt nur mit seinem iPhone oder ipad rumspielt, und sich abends bei RTL/Bertelsmann und anderen Sau-Doof-Sendern verdummen lässt, der kapiert halt nicht, um was es geht.
    Also erstmal selober nachdenken dann kommentieren, ansonsten, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!
    Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Leben in Ihrer heilen Parallelwelt.
    MfG
    Diwodaso

  • Isabel sagt:

    Immer wieder toll von den Streiks zu hören. Vorallem schön, dass die Leute darunter leiden müssen die absolut nichts dafür können und die dank drn netten Streiks absolut in die Bredoullie geraten. Nicht jeder hat ein Auto und/oder wohnt zentral… und da ich ja auch keine 30 Tage Urlaub im Jahr habe, kann ich diesen auch nicht für die Streik Tage verpulvern. Danke für die Rücksichtnahme ihr Idioten.

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