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	<title>Boulevard Baden &#187; Natur</title>
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	<description>Boulevard Baden - Die täglich aktuelle Ergänzung Ihrer Wochenzeitung</description>
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		<title>Herzenssache Natur &#8211; Freiwillige Helfer für Naturpark-Aktion im Reichenbachtal gesucht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 08:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaltenbronn (bb). Mit vier Projekten beteiligt sich der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord 2013 an der bundesweiten Aktion &#8220;Herzenssache Natur&#8221;.
&#8220;Dabei geht es darum, Freiwilligen die Möglichkeit zu geben, beim Schutz der Natur aktiv mitzuhelfen&#8221;, erläutert Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, den Hintergrund des Projektes. &#8220;Herzenssache Natur&#8221; ist eine Aktion des Verbands Deutscher Naturparke (VDN). Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_603280" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-603280" title="2013_05_13_HerzenssacheNatur_Adlerfarn" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2013/05/2013_05_13_herzenssachenatur_adlerfarn-300x244.jpg" alt="" width="300" height="244" /><p class="wp-caption-text">Foto: BB<br />Ein ehrenamtlicher Helfer beim Adlerfarn sammeln</p></div>
<p>Kaltenbronn (bb). Mit vier Projekten beteiligt sich der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord 2013 an der bundesweiten Aktion &#8220;Herzenssache Natur&#8221;.</p>
<p>&#8220;Dabei geht es darum, Freiwilligen die Möglichkeit zu geben, beim Schutz der Natur aktiv mitzuhelfen&#8221;, erläutert Karl-Heinz Dunker, Geschäftsführer des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord, den Hintergrund des Projektes. &#8220;Herzenssache Natur&#8221; ist eine Aktion des Verbands Deutscher Naturparke (VDN). Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord beteiligt sich als größter der insgesamt 104 Naturparke Deutschlands bereits im dritten Jahr. Karl-Heinz Dunker betont die Wichtigkeit dieser Aktion: &#8220;Ehrenamtliches Engagement hilft nicht nur der Natur, sondern stärkt auch die Verbundenheit von Bürgern und Gästen mit der Region.&#8221;<br />
Der erste diesjährige Einsatz im Rahmen der &#8220;Herzenssache Natur&#8221; findet am Mittwoch, 29. Mai im Reichenbachtal, einem Seitental der Murg bei Gernsbach-Hilpertsau statt. Die Aktion wird gemeinsam mit dem Infozentrum Kaltenbronn veranstaltet. Hierzu werden noch Mitstreiter gesucht. Ziel der eintägigen Aktion ist, es die Wiesen- und Artenvielfalt im Reichenbachtal zu erhalten und zu fördern.</p>
<p><strong>12 Fledermausarten jagen im Tal</strong></p>
<p>Wie viele Wiesentäler, wächst auch das Reichenbachtal langsam zu. Das erste Stadium stellt die massive Besiedlung durch den Adlerfarn da. Die im Herbst mannshohe Pflanze verdrängt die Pflanzengesellschaften der artenreichen Wiesen, die bedrohten Tierarten, wie Amphibien, Vögeln und Insekten zur Heimat geworden sind. 12 Fledermausarten jagen im Tal. Schmetterlinge, die den Fledermäusen als Nahrung dienen, profitieren vom Mosaik aus Wiese, Wald und Weiden. Um die Wiesen und ihre Artenvielfalt zu erhalten, werden die Flächen vom frisch austreibenden Adlerfarn durch sogenanntes &#8220;Schlägeln&#8221; befreit. Durch das Aufhängen von Fledermauskästen an den Waldrändern wird das Angebot an Schlafquartieren für die Tiere zusätzlich verbessert.</p>
<p>Katrin Dürr, Leiterin des Infozentrums auf dem Kaltenbronn, freut sich, dass die &#8220;Herzenssache Natur&#8221;-Aktion zum ersten Mal in Kooperation mit dem Infozentrum Kaltenbronn stattfindet. &#8220;Der Naturpark ist ein wichtiger Partner für uns, vor allem bei Naturpädagogik-Projekten. Umso schöner, wenn die gemeinsamen Projekte nun noch ausgeweitet werden,&#8221; betont Dürr.</p>
<p>Treffpunkt für die &#8220;Herzenssache Natur&#8221;-Aktion am Mittwoch, 29. Mai, um 9:30 Uhr, ist an der Bushaltestelle &#8220;Abzweig Reichental&#8221; zwischen Hilpertsau und Kaltenbronn (Buslinie 242). Falls die Anreise mit der Stadtbahn erfolgt, sollte die Haltestelle Hilpertsau genutzt werden. An beiden Punkten werden die Freiwilligen abgeholt.</p>
<p>Aufgerufen zur &#8220;Herzenssache Natur&#8221; sind Jung und Alt. Besonders gut ist die Aktion auch für Familien mit Kindern geeignet.  Mitzubringen sind, neben festem Schuhwerk und wetterfester/robuster Kleidung, auch Neugier und Lust an einer Tätigkeit an der frischen Luft. Die Arbeitsmaterialien werden am Einsatzort gestellt und für ein Vesper ist gesorgt.</p>
<p>Um die Aktion besser planen zu können, bittet der Veranstalter um kurze Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Naturparks unter der Nummer (07449) 91 30 54 oder per E-Mail: info@naturparkschwarzwald.de oder direkt beim Infozentrum Kaltenbronn unter der Nummer (07224) 65 51 97 oder wieder per E-Mail: info@infozentrumkaltenbronn.de.</p>
<p>Weitere Informationen zu allen &#8220;Herzenssache Natur&#8221;-Aktionen 2013 im Naturpark gibt es auch im Internet unter <a href="http://www.naturparkschwarzwald.de" target="_blank">www.naturparkschwarzwald.de</a></p>
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		<title>Wiesen statt Rasen – Mehr Natur in Bruchsals Grünanlagen</title>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 09:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bruchsal (bb). Die Grünzüge entlang der Württemberger Straße oder an der Pfinzstraße werden schon seit Jahren als Wiese gepflegt – das heißt, der Bewuchs kann sich bis zur Blüte und Samenreife entfalten, bevor er im Juli und dann ein zweites Mal im Oktober gemäht wird. 
So entsteht ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bruchsal (bb). Die Grünzüge entlang der Württemberger Straße oder an der Pfinzstraße werden schon seit Jahren als Wiese gepflegt – das heißt, der Bewuchs kann sich bis zur Blüte und Samenreife entfalten, bevor er im Juli und dann ein zweites Mal im Oktober gemäht wird. </p>
<p>So entsteht ein Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen und zudem ist die Vielfalt der Farben und Strukturen deutlich ansprechender und abwechslungsreicher als das einheitliche Grün kurzgeschnittener Rasenflächen. Wiesenflächen haben gegenüber Rasen zudem den Vorteil, dass die Pflegekosten deutlich geringer sind. </p>
<p>Da so vieles für die Wiesenpflege spricht, werden ab diesem Jahr weitere Grünzüge in Wiesen umgewandeln, zum Beispiel der Grünzug Hardfeld, der Grünzug Dittmannswiesen und die Flächen entlang des Uferwegs. Dabei wurde bewusst in Kauf genommen, dass Wiesenflächen im Gegensatz zu Rasenflächen für Spiele, Veranstaltungen und so weiter, nur sehr eingeschränkt genutzt werden können. Es stehen aber innerhalb der Stadt noch genügend Rasenflächen zur Verfügung, so dass sowohl den Belangen der Natur als auch der Freizeitgestaltung gleichermaßen Rechnung getragen wird.</p>
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		<title>&#8220;Der Dschungel am Oberrhein&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 08:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karlsruhe (bb). Nur wenige Landschaften besitzen eine so bemerkenswerte und artenreiche Pflanzenwelt wie die Auen des Oberrheins. Bei der botanischen Exkursion am Sonntag, 5. Mai, auf &#8220;Rappenwört&#8221; kann man diese Landschaft und ihre Geschichte kennen. Außerdem macht man sich auf die Suche nach den seltenen und typischen Arten der Auenwälder, Altrheinarme und Magerwiesen der Hochwasserdämme. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe (bb). Nur wenige Landschaften besitzen eine so bemerkenswerte und artenreiche Pflanzenwelt wie die Auen des Oberrheins. Bei der botanischen Exkursion am Sonntag, 5. Mai, auf &#8220;Rappenwört&#8221; kann man diese Landschaft und ihre Geschichte kennen. Außerdem macht man sich auf die Suche nach den seltenen und typischen Arten der Auenwälder, Altrheinarme und Magerwiesen der Hochwasserdämme. Die Exkursion steht unter dem Motto &#8220;Der Dschungel am Oberrhein &#8211; Pflanzen der Rheinauen&#8221;.</p>
<p>Die Leitung übernimmt Peter Vogel von der Botanischen Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutschland. Die Veranstalzung dauert etwa zwei Stunden und ist kostenfrei. Treffpunkt ist um 10 Uhr das Naturschutzzentrum.</p>
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		<title>Nationalparks sind keine Tourismus-Magnete</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 12:25:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin/ Karlsruhe (bb). Als Argument für einen Nationalpark werden oft positive Tourismuseffekte angeführt. Dass es sich dabei allerdings nur um überzogene Erwartungen handelt, die nichts mit der Realität zu tun haben, zeigt eine aktuelle Studie.Folie 1 &#8211; grafik_bernahtungszahlennationalparks.pdf
Viele Nationalpark-Befürworter erhoffen sich mit der Einrichtung eines Nationalparks auch eine touristische Belebung ihrer Region. Doch als Tourismus-Magnete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/ Karlsruhe (bb). <strong>Als Argument für einen Nationalpark werden oft positive Tourismuseffekte angeführt. Dass es sich dabei allerdings nur um überzogene Erwartungen handelt, die nichts mit der Realität zu tun haben, zeigt eine aktuelle Studie.</strong>Folie 1 &#8211; grafik_bernahtungszahlennationalparks.pdf</p>
<p><em></em>Viele Nationalpark-Befürworter erhoffen sich mit der Einrichtung eines Nationalparks auch eine touristische Belebung ihrer Region. Doch als Tourismus-Magnete haben sich Nationalparks bisher nicht erwiesen. Die im August 2012 veröffentlichte Studie von Project M, der Unternehmensberatung für die Tourismus- und Freizeitbranche, zeigt: Ob Bayerischer Wald, Eifel oder Harz – dies sind Regionen, die trotz Nationalparks seit Jahren mit rückläufigen Übernachtungszahlen zu kämpfen haben.<br />
Die nüchterne Bilanz: Im Zeitraum von 2006 bis 2011 sind die Übernachtungen im Bayerischen Wald um 2,9 Prozent, in der Eifel um 5,1 Prozent und im Harz um 5,4 Prozent zurückgegangen. Die Hoffnungen auf eine Belebung des Tourismusgeschäfts erscheinen vor diesem Hintergrund völlig überzogen. Lars Schmidt, Generalsekretär der Deutschen Säge- und Holzindustrie (DSH), erläutert: &#8220;Verschiedene Beispiele zeigen: Nicht der Nationalpark als Totalschutzzone ist die Besucherattraktion, sondern die eingerichtete touristische Infrastruktur. Ein verwilderter Wald ist für Urlauber unattraktiv, da ein Großteil der Waldfläche nicht mehr betreten werden kann. Spaziergänge, Wandern oder Mountainbiking sind nur eingeschränkt möglich und insbesondere nach Borkenkäferbefall aufgrund kahler Waldflächen unansehnlich.&#8221;</p>
<p><strong>Marktanteilsverluste prägen Übernachtungsentwicklung in Nationalpark-Regionen</strong></p>
<p>Eine Deutschlandkarte zeigt die Übernachtungsentwicklung der einzelnen Reisegebiete in der Bundesrepublik. Mittelfristig betrachtet (2006-2011), verzeichneten 139 deutsche Reisegebiete eine durchschnittliche Übernachtungszunahme von zwölf Prozent. Mit dem Bayerischen Wald, Berchtesgaden und dem Harz liegen drei Nationalparks in Regionen, die nicht nur Einbußen bei den Übernachtungen, sondern auch massive Marktanteilsverluste zu beklagen haben. Die Totalschutzzonen Kellerwald und Eifel befinden sich in Reisegebieten, die keine oder nur geringe Zunahmen bei Übernachtungen verzeichnen – was einem deutlichen Marktanteilsverlust gleichkommt.<br />
Vier Nationalparks aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg erstrecken sich über Reisegebiete, die sich hinsichtlich der Übernachtungszahlen unterdurchschnittlich entwickelt haben und leichte Marktanteilsverluste spüren. Mit den Nationalparks Hainich und Sächsische Schweiz sind lediglich zwei Nationalparks in Regionen verortet, die sich über Marktanteilsgewinne freuen können. Einer von ihnen profitiert allerdings vom Baumkronenpfad im Thüringer Hainich, der tatsächlich Besucher anzieht, jedoch außerhalb des Schutzgebiets liegt und mit den Stilllegungsflächen des Nationalparks Hainich nichts zu tun hat.<br />
&#8220;Diese Beispiele zeigen deutlich, dass es für die positive Entwicklung des ländlichen Raums ganzheitlicher Ansätze bedarf, die Bewirtschaftungs-, Naturschutz- und Erholungsaspekte ausgewogen berücksichtigen&#8221;, sagt Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher (AGR). Und mit Blick auf den Nationalpark Bayerischer Wald ergänzt er: &#8220;Hier hat man die Fehler erkannt und die Verantwortlichen versuchen, seit nunmehr zwei Jahren mit einer Neustrukturierung und einem schlüssigen Organisationsmodell gegenzusteuern. Die Zahlen der Übernachtungen und Gästeankünfte sind dort in den vergangenen zehn Jahren stark eingebrochen.&#8221;</p>
<p><strong>Nationalpark mit Subventionen und Einschränkungen verbunden</strong></p>
<p>Naturschützer und Politiker suggerieren der örtlichen Bevölkerung, dass ein Nationalpark keine oder nur geringe Einschränkungen zur Folge hat. Schon ein Blick in die Verordnungen bestehender Nationalparke beweist das Gegenteil: Ein Betreten des Waldes ist in der Regel nur noch auf dafür gekennzeichneten Wegen gestattet und größere Wandergruppen dürfen lediglich mit Genehmigung der Nationalparkverwaltung in das Gebiet. Waldprodukte wie beispielsweise Beeren, Pilze, oder Brennholz können aus den im Kerngebiet liegenden Gebieten nicht mehr genutzt werden. Viele Wege werden ganz gesperrt oder sogar unter hohen Kosten zurückgebaut. Zudem werden Nationalparks zum überwiegenden Teil aus Steuermitteln finanziert, die als Subventionen vom Landeshaushalt oder der EU aufgebracht werden müssen. So liegen die jährlichen Ausgaben bei den bestehenden Nationalparks Bayerischer Wald, Hainich, Kellerwald-Edersee und Harz zwischen 250 und 640 Euro je Hektar. Dem stehen Einnahmen von etwa 100 Euro je Hektar gegenüber.</p>
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		<title>Naturkosmetik selbst gemacht</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2013 06:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Karlsruhe (bb). &#8220;Grüne Helferlein&#8221;, die schön machen, bei kleinen &#8220;Wehwehchen&#8221; wirken und auch noch gesund sind, lernen Interessierte bei der Veranstaltung &#8220;Schön grün &#8211; grün macht schön&#8221; der Waldpädagogik kennen. Försterin Stephanie Bauer erläutert am Freitag, 19. April, von 15 bis 18 Uhr Wirkung und Inhaltsstoffe von Pflanzen. Anschließend geht es auf die Suche nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe (bb). &#8220;Grüne Helferlein&#8221;, die schön machen, bei kleinen &#8220;Wehwehchen&#8221; wirken und auch noch gesund sind, lernen Interessierte bei der Veranstaltung &#8220;Schön grün &#8211; grün macht schön&#8221; der Waldpädagogik kennen. Försterin Stephanie Bauer erläutert am Freitag, 19. April, von 15 bis 18 Uhr Wirkung und Inhaltsstoffe von Pflanzen. Anschließend geht es auf die Suche nach Kräutern, die sich zur Herstellung von Naturkosmetikprodukten eignen. Wer dabei sein möchte, sollte sich im Büro der Waldpädagogik dienstags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 0721/133-7354 oder per E-Mail unter waldpädagogik@la.karlsruhe.de anmelden. In der Teilnahmegebühr von 15 Euro sind die Materialkosten enthalten.</p>
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		<title>Schütz: „Unsere Natur gewinnt bei der ‚Glücksspirale‘!“</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 07:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Katrin Schütz]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Karlsruhe (bb). „Heute hat der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landtags die Verwendung der Mittel aus der Privatlotterie ‚Glücksspierale‘ beschlossen. Und Karlsruhe ist mit dem Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört dabei!“, freut sich die Wahlkreisabgeordnete für Karlsruhe-West, Katrin Schütz, die selbst Mitglied des Ausschusses ist.
Demnach werden Projekte zur Gewässerökologie mit insgesamt über einer halben Million Euro unterstützt. Gefördert wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe (bb). „Heute hat der Wirtschafts- und Finanzausschuss des Landtags die Verwendung der Mittel aus der Privatlotterie ‚Glücksspierale‘ beschlossen. Und Karlsruhe ist mit dem Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört dabei!“, freut sich die Wahlkreisabgeordnete für Karlsruhe-West, Katrin Schütz, die selbst Mitglied des Ausschusses ist.</p>
<p>Demnach werden Projekte zur Gewässerökologie mit insgesamt über einer halben Million Euro unterstützt. Gefördert wird beim Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört die Aktualisierung der Informationsstationen zur „Hochwassergefahr am Oberrhein (Hochwassergefahrenkarte)“, zum „Hochwasserpuffer Auenwald“ und zur „Gewässerrenaturierung“.</p>
<p>Katrin Schütz begrüßt es, dass ein Teil der Erlöse der ‚Glücksspirale‘ nach Karlsruhe fließt. „Damit gewinnt bei dieser Lotterie auch unsere heimische Natur!“, so Schütz abschließend.</p>
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		<title>Waldameisen und Frühblüher locken hinaus in die Natur</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 16:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>praktikant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden Genießen und mehr]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Waldpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Karlsruhe (bb). Gleich mit zwei Veranstaltungen lockt die Waldpädagogik Karlsruhe im März Interessierte in den Wald. Am Freitag, 15. März, nimmt Förster Jürgen Hartig Familien mit auf eine Reise in die spannende Welt der Waldameisen. Neben Wissenswertem über die kleinen Waldbewohner erhalten die mit Becherlupen bewaffneten Ausflügler einen Einblick in das Leben der Ameisen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Karlsruhe (bb). <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-542651" title="dasgruenewunder_11_waldlichtung1" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2012/09/dasgruenewunder_11_waldlichtung1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Gleich mit zwei Veranstaltungen lockt die Waldpädagogik Karlsruhe im März Interessierte in den Wald. Am Freitag, 15. März, nimmt Förster Jürgen Hartig Familien mit auf eine Reise in die spannende Welt der Waldameisen. Neben Wissenswertem über die kleinen Waldbewohner erhalten die mit Becherlupen bewaffneten Ausflügler einen Einblick in das Leben der Ameisen. Die Veranstaltung im Oberreuter Wald ist kostenlos und findet von 14.30 bis 16.30 Uhr statt. Den genauen Treffpunkt erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Anmeldung.</p>
<p>Für Samstag, 16. März, lädt Waldpädagogin Martina Hörsch Erwachsene zu einem Frühblüherspaziergang rund um den Thomashof. Hier ist im Frühling der Waldboden übersät mit Blüten verschiedener Pflanzen. Bei dem Gang um den Thomashof, der zwischen Durlach und Stupferich liegt, lernen Naturfreunde auch einige Frühblüher genauer kennen. Die Teilnahme kostet zehn Euro pro Person.</p>
<p>Interessierte können sich für beide Veranstaltungen telefonisch im Büro der Waldpädagogik unter der Rufnummer 0721/133-7354 oder per E-Mail an waldpaedagogik@la.karlsruhe.de anmelden. Weitere Informationen sind außerdem während den Sprechstunden dienstags und mittwochs von 14 bis 16 Uhr telefonisch, per E-Mail sowie im Internet unter www.waldpaedagogik-karlsruhe.de verfügbar.</p>
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		<title>Illegale Jagd bedroht immer mehr Elefanten und Nashörner</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 16:15:15 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Das blutige Geschäft mit dem illegalen Handel von Elefanten und Nashörnern wird zum immer größeren Problem. Die Situation für diese Tiere sei so schlimm wie seit 20 Jahren nicht mehr, warnte die Afrika-Expertin des Naturschutzverbandes WWF, Ilka Herbinger, am Dienstag in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Das blutige Geschäft mit dem illegalen Handel von Elefanten und Nashörnern wird zum immer größeren Problem. Die Situation für diese Tiere sei so schlimm wie seit 20 Jahren nicht mehr, warnte die Afrika-Expertin des Naturschutzverbandes WWF, Ilka Herbinger, am Dienstag in Berlin. Hinter dem schmutzigen Treiben stecken laut WWF oft Verbrecherbanden, die aus den Einnahmen Drogengeschäfte, Menschenhandel oder paramilitärische Truppen finanzieren. Darum fordern die Naturschützer, bei den Verhandlungen über Änderungen am Washingtoner Artenschutzübereinkommen im März in Bangkok scharfe Sanktionen gegen einzelne Staaten einzuführen.</p>
<p>Offenbar wird der illegale grenzüberschreitende Handel mit Elfenbein professioneller, da größere Mengen verschoben werden: In den Jahren 2009 bis 2011 gelangen internationalen Behörden 34 große Funde von Elfenbein aus den Stoßzähnen von Elefanten, wie Herbinger sagte. Etwa 61 Tonnen wurden dabei sichergestellt, vermutlich mussten dafür mehr als 1.000 Elefanten sterben.</p>
<p>Jedoch ist dies nur die Spitze des Eisbergs: Den Fahndern gelingt es laut Herbinger, höchstens zehn Prozent des illegalen gehandelten Elfenbeins zu beschlagnahmen. Probleme gebe es in Afrika aber auch in Thailand. Im Fokus stehe außerdem China, wo Elfenbein als Statussymbol besonders gefragt sei.</p>
</p>
<p>WWF fordert harte Strafen gegen einzelne Staaten</p>
</p>
<p>Der WWF fordert deshalb die internationale Staatengemeinschaft auf, Druck auf jene Staaten aufzubauen, in denen gewildert oder unkontrolliert mit Elfenbein gehandelt wird. Das Washingtoner Abkommen, das auch unter dem Namen Cites bekannt ist, erlaubt es den 177 Unterzeichnerstaaten, Sanktionen gegen eines ihrer Mitglieder zu beschließen. Diese sehen dann etwa vor, dass alle Mitglieder den Handel von bedrohten Tier- und Pflanzenarten mit einem &#8220;bösen Staat&#8221; vorübergehend einstellen.</p>
<p>Da die Umweltschützer das Washingtoner Abkommen nicht im Alleingang ändern können, wollen sie Regierungen auf ihre Seite ziehen. &#8220;Wir versuchen dazu, eine Allianz der Staaten zu schmieden&#8221;, erläuterte der deutsche Fachmann für Artenschutz beim WWF, Volker Homes.</p>
<p>Stark unter Druck steht auch die Population der weltweit etwa 25.000 Nashörner. Sie leben überwiegend in Südafrika, wo Wilderer derzeit massiv Jagd auf die großen Kolosse machen. Allein dieses Jahr töteten Jäger bereits illegal 96 Nashörner, 34 Verdächtige wurden von der örtlichen Polizei festgenommen, wie die WWF-Expertin Brit Reichelt-Zolho sagte. Auf die Jagd gingen häufig Menschen aus Mosambik. Das dabei erbeutete Horn der Tiere lande oft in Vietnam. Dort verwendeten viele Wohlhabende das zu Pulver gemahlene Horn als Medizin etwa gegen Krebs oder den morgendlichen Kater nach einer durchzechten Nacht.</p>
</p>
<p>Wilderer machen massenhaft Jagd auf Nashörner in Südafrika</p>
</p>
<p>In den Jahren 2008 bis 2012 verzeichneten südafrikanische Behörden 1.654 gewilderte Nashörner &#8211; die Zahl der auf diese Weise getöteten Tiere hat laut WWF zuletzt um 5.000 Prozent zugenommen verglichen mit dem Jahr 2007. &#8220;Dahinter stecken meist kriminelle Syndikate in Vietnam&#8221;, sagte Reichelt-Zolho. Zur Debatte bei der Konferenz über das Artenschutzübereinkommen steht in Bangkok auch ein generelles Jagdverbot für Nashörner. Dies lehnt der WWF jedoch ab, weil es so keinen Anlass mehr für Privatleute gebe, Nashörner zu halten.</p>
<p>Die Artenschutzkonferenz in Bangkok findet vom 3. bis 14. März statt. Regierungsvertreter beraten dort über den Text jenes Übereinkommens, das vor 40 Jahren unter dem Namen Cites in Washington geschlossen wurde. Cites ist kein Naturschutzvertrag, sondern ein Handelsabkommen, das internationale Geschäfte mit seltenen Pflanzen und Tieren regelt. Deutschland ist eines von mittlerweile 177 Mitgliedsstaaten.</p>
</p>
<p>(Abkommen Cites und Konferenz &#8220;COP 16&#8243; im März in Bangkok: http://www.cites.org ; Informationen zu Cites auf Deutsch: http://url.dapd.de/DeRVNQ )</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Ein Viertel aller Bienenvölker könnte den Winter nicht überleben</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 10:35:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundesweit sind knapp ein Viertel aller Bienenvölker schwer erkrankt und werden den Winter vermutlich nicht überleben. Die Bienen sind von Varroa-Milben befallen, die sich als Blutsauger von den Bienen ernähren und Krankheiten übertragen, wie am Dienstag die baden-württembergische Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Stuttgart-Hohenheim mitteilte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart (dapd). Bundesweit sind knapp ein Viertel aller Bienenvölker schwer erkrankt und werden den Winter vermutlich nicht überleben. Die Bienen sind von Varroa-Milben befallen, die sich als Blutsauger von den Bienen ernähren und Krankheiten übertragen, wie am Dienstag die baden-württembergische Landesanstalt für Bienenkunde an der Universität Stuttgart-Hohenheim mitteilte.</p>
<p>Die Forscher hatten zusammen mit sieben weiteren Instituten für Bienenforschung im Herbst stichprobenartig über 2.000 Bienenvölker in Deutschland untersucht. Bei 23 Prozent der Völker wurde ein erhöhter Milbenbefall festgestellt. Bei einigen Völkern waren bis zu drei Viertel der Bienen befallen.</p>
<p>Die Forscher empfahlen Imkern deshalb geeignete Behandlungsmittel zur Entmilbung. Nur so könnten überlebende Völker im kommenden Frühjahr mit geringem Befall in die neue Saison starten.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>800 neue Tier- und Pflanzenarten in Deutschland gezählt</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 12:45:25 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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		<category><![CDATA[ZUS]]></category>

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		<description><![CDATA[Rund 800 Tier- und Pflanzenarten sind in den vergangenen Jahrzehnten nach Deutschland eingeschleppt worden. "Einige Arten sehen auf den ersten Blick ganz putzig und wunderschön aus, bereiten aber Probleme", sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, der Nachrichtenagentur dapd. Dazu zählte sie den Waschbären, von dem etwa 500.000 Exemplare in Deutschland leben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bonn (dapd). Rund 800 Tier- und Pflanzenarten sind in den vergangenen Jahrzehnten von Menschen nach Deutschland eingeschleppt worden. &#8220;Einige Arten sehen auf den ersten Blick ganz putzig und wunderschön aus, bereiten aber Probleme&#8221;, sagte die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Beate Jessel, der Nachrichtenagentur dapd in Bonn. Dazu zählte sie den Waschbären, von dem schätzungsweise etwa 500.000 Exemplare in Deutschland leben.</p>
<p>Jessel stellte aber klar: &#8220;Ein Großteil der gebietsfremden Arten ist vollkommen unproblematisch und integriert sich hervorragend.&#8221; Von den 800 Lebewesen würden etwa 33 Pflanzen- und 11 Tierarten Gefahren bergen. Die Gruppe der eingeschleppten Tiere mache mittlerweile ein Prozent des gesamten Artenbestandes in Deutschland aus.</p>
<p>&#8220;Der Waschbär gefährdet in Brandenburg die Sumpfschildkröten, stellt ihnen nach und beißt ihnen den Kopf ab. Dabei ist die Sumpfschildkröte eine gefährdete Art&#8221;, sagte die BfN-Präsidentin. &#8220;Man wird dem nicht mehr Herr. Der Waschbär ist da und er ist nicht mehr wegzukriegen.&#8221; Ein weiteres Beispiel ist der Halsbandsittich. Der exotische Vogel war in den 1970ern aus einem Käfig ausgebrochen und entlang der warmen Rheinschiene sesshaft geworden. Inzwischen leben in Deutschland 30.000 Exemplare.</p>
<p>In Niedersachsen dränge das eingeschleppte amerikanische Heusenkraut heimische Pflanzen zurück und verstopfe den Wasserabfluss in örtlichen Gräben. Auch der Fischbestand im Rhein sei von fremd eingeschleppten Arten betroffen. &#8220;Wenn Angler im Rhein ihre Angel auswerfen, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen heimischen Fisch mehr an der Angel haben, sondern eine sogenannte Grundel.&#8221; Die Schwarzmundgrundel stamme aus dem kaukasischen Raum und verdränge im Rhein heimische Fische.</p>
<p>Der NABU-Naturschutzreferent Till Hopf nannte den amerikanischen Flußkrebs, der eine Pest mit sich trägt, als weitere Gefahr. Ein weiterer Schädling: Die pazifische Auster setze sich in der Nordsee an und raube der heimischen Miesmuschel den Platz, sagte Hopf der Nachrichtenagentur dapd. Invasive Arten wie diese seien aber die Ausnahme. &#8220;Es gibt viele Hundert, die nicht auffallen.&#8221;</p>
</p>
<p>Freiwillige Rückkehrer</p>
</p>
<p>Neben den von Menschen hergebrachten Arten wie eben der Waschbär und auch die Pflanze Ambrosia kehrten auch wieder häufiger Tiere freiwillig zurück nach Deutschland. Der Wolf und der Seeadler hätten &#8220;sich aufgrund von erfolgreicher Naturschutzmaßnahmen ausgebreitet&#8221;, sagte Jessel. &#8220;Das sind im Gegensatz zur Einschleppung natürliche Prozesse.&#8221; Die Rede sei von deutschlandweit etwa 120 Wölfen. &#8220;Das werte ich als Erfolg.&#8221; Von den bedrohten Seeadlern gebe es inzwischen wieder 700 Brutpaare.</p>
<p>NABU-Naturschutzreferent Till Hopf mahnte: &#8220;Es reicht noch lange nicht aus.&#8221; Bei schätzungsweise 120 Wölfen und dem Bestand von Bibern und Fischottern könne man noch nicht von einer stabilen Population sprechen. WWF-Sprecher Jörn Ehlers äußerte sich ähnlich. &#8220;Bei den Wölfen steht uns die Bewährungsprobe noch bevor&#8221;, sagte der Umweltexperte. &#8220;Es wird irgendwann Zwischenfälle geben. Darauf muss man die Menschen vorbereiten.&#8221;</p>
<p>Nach Einschätzung von Jessel werden sich die Lebensräume der Tiere weiter verschieben. &#8220;Wir werden durch den Klimawandel noch eine ganze Menge neuer Arten bekommen, die eigentlich an trockenere und wärmere Umgebungen gewöhnt sind&#8221;, sagte die Naturschutzexpertin. Ein Nutznießer ist der Bienenfresser, ein farbenprächtiger Vogel.</p>
<p>dapd</p>
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