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	<title>Boulevard Baden &#187; Müller-Brot</title>
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	<description>Boulevard Baden - Die täglich aktuelle Ergänzung Ihrer Wochenzeitung</description>
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		<title>Landratsamt weist Bericht über Versäumnisse bei Müller-Brot zurück</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 13:25:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Zusammenhang mit der Schließung der mittlerweile insolventen Großbäckerei Müller-Brot in Neufahrn hat das Landratsamt Freising einen Bericht über mögliche Versäumnisse bei der Lebensmittelüberwachung zurückgewiesen. Die Firma sei wie alle anderen Lebensmittelbetriebe in regelmäßigen Abständen kontrolliert worden, hieß es in einer Mitteilung der Kreisbehörde vom Sonntag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freising (dapd). Im Zusammenhang mit der Schließung der mittlerweile insolventen Großbäckerei Müller-Brot in Neufahrn hat das Landratsamt Freising einen Bericht über mögliche Versäumnisse bei der Lebensmittelüberwachung zurückgewiesen. Die Firma sei wie alle anderen Lebensmittelbetriebe in regelmäßigen Abständen kontrolliert worden, hieß es in einer Mitteilung der Kreisbehörde vom Sonntag.</p>
<p>Zuvor hatte das Nachrichtenmagazin &#8220;Spiegel&#8221; berichtet, das Landratsamt habe schon viel früher Hinweise auf Hygienemängel bei Müller-Brot gehabt. Dem Bericht zufolge soll das Unternehmen bereits in den Jahren 2000 bis 2009 sechs Bußgeldbescheide über insgesamt 12.750 Euro erhalten haben.</p>
<p>Zwtl.: &#8220;Gering- bis mittelgradige Mängel&#8221;</p>
<p>Dazu heißt es in der Stellungnahme des Landratsamtes, bis 2009 seien bei Müller-Brot allenfalls &#8220;gering- bis mittelgradige Mängel&#8221; festgestellt und mit entsprechenden Bußgeldern geahndet worden. Gravierende Probleme hätten die Kontrolleure dann erstmals 2010 registriert.</p>
<p>Die Produktion bei Müller-Brot wurde am 30. Januar aus Hygienegründen gestoppt. Mitte Februar dann musste das Unternehmen Insolvenzantrag stellen.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Weniger Industrie, mehr Handwerk  &#8212; Von Diana Gäntzle &#8211;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:45:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weniger Masse, mehr Qualität und eine ordentliche Portion Leidenschaft: Mit diesem Rezept wollen die neuen Besitzer der Müller-Brot-Filialen die insolvente Neufahrner Großbäckerei aus dem Schlamassel führen und fit für die Zukunft machen. "Wir sind Bäcker" mit Bäcker-Herzen, sagte Gründer-Tochter Evi Müller am Freitag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn/München (dapd). Weniger Masse, mehr Qualität und eine ordentliche Portion Leidenschaft: Mit diesem Rezept wollen die neuen Besitzer der Müller-Brot-Filialen die insolvente Neufahrner Großbäckerei aus dem Schlamassel führen und fit für die Zukunft machen. &#8220;Wir sind Bäcker&#8221; mit Bäcker-Herzen, sagte Gründer-Tochter Evi Müller am Freitag. Sie und ihr Partner, der Bäckermeister Franz Höflinger, priesen die alte &#8220;Handwerkskunst&#8221;.</p>
<p>Brot sei doch etwas &#8220;Emotionales&#8221;, erklärte Müller. Mit Höflinger wolle sie &#8220;ganz zurück zu unseren Wurzeln&#8221; und nach dem Hygieneskandal unter Vorbesitzer Klaus Ostendorf und der folgenden Insolvenz das verlorene Vertrauen von Kunden und Pächtern wiedergewinnen. &#8220;Wir sprechen die gleiche Sprache&#8221;, sagte sie über ihren Geschäftspartner Höflinger.</p>
<p>Nach der Übernahme von knapp 150 der fast 240 Müller-Brot-Filialen wollen die beiden nach Ostern den Kauf der Produktion in Neufahrn über die Bühne bringen und dann so schnell wie möglich wieder selbst backen. Dabei soll sich Müller-Brot viel abschauen vom kleinen Münchner Bäcker Höflinger. Es soll wieder handwerklicher und weniger industriell zugehen. Der Fokus liegt auf der Qualität der Produkte und dem Verkauf in den Filialen anstatt bei Discountern.</p>
<p>Zwtl.: Höflinger hat keine eigene Backstube</p>
<p>Das 1931 in Schwabing gegründete Familienunternehmen Höflinger mit seinen 20 Filialen in München verkörpert den Gegenentwurf zur bisherigen Backfabrik Müller-Brot. Klasse statt Masse, Handarbeit statt Industrie prägen sein Image. Höflinger will nach eigenem Bekunden mit seinen rund 120 Mitarbeitern die &#8220;Kultur des Backens&#8221; pflegen.</p>
<p>&#8220;Ich bin fast in der Backstube geboren&#8221;, sagt der Chef. Allerdings hat der 44-jährige Enkel des Firmengründers vor knapp zehn Jahren die Backstube in Schwabing aufgegeben, weil sein Unternehmen inzwischen zu groß geworden war. So kam seine Ware in den vergangenen Jahren von befreundeten Innungsbetrieben. Er beliefert namhafte Hotels, die gehobene Gastronomie, Unternehmen und Schulen.</p>
<p>Zum Kundenkreis von Müller-Brot hingegen gehörten bis zur Insolvenz Handelsketten wie Aldi und Lidl. Aus der voll automatisierten Produktionsanlage spuckten die Maschinen vor gut einem Jahr noch täglich bis zu 220 Tonnen Brot, Gebäck und Kuchen aus &#8211; allein bis zu eine Million Brezen am Tag. Um die Jahrtausendwende war der Konzern einer der größten Backwarenhersteller Europas. Das geplagte Image von Müller-Brot schreckt Höflinger nicht ab. &#8220;Müller war ein Vorzeigeunternehmen. Den Schritt geh ich mit Frau Müller und darin sehe ich die Zukunft.&#8221;</p>
<p>Zwtl.: Müller gibt sich emotional</p>
<p>Auch für Evi Müller wäre eine eigene Bäckerei vorteilhaft. Die Unternehmerin beliefert das Münchner Oktoberfest mit Brezen und ist Inhaberin der Filialkette Brioche Dorée in München. Wie Höflinger greift sie bei der Herstellung der Ware aber auf die Backstuben &#8220;befreundeter Bäckereien&#8221; zurück. Klappt der Kauf der Produktionsstätte, sollen die Wiesen-Brezn künftig wieder aus Neufahrn kommen.</p>
<p>Für Müller ist der &#8220;Krimi&#8221; um den Rückkauf des Unternehmens mit &#8220;einer Riesen-Emotion&#8221; verbunden. &#8220;Ich hab ja schon mit meiner Oma im Laden verkauft&#8221;, sagte die 54-jährige. Das erste Mal seit dem Firmenverkauf im Jahr 2003 das Unternehmen wieder zu betreten, sei emotional gewesen für die Familie. &#8220;Die Kinder sind ja auch alle hier aufgewachsen&#8221; und hätten &#8220;Tränen in den Augen&#8221; gehabt, berichtete Müller.</p>
<p>Am Ostersamstag wolle auch ihr 81 Jahre alter Vater nach Neufahrn kommen. Zum ersten Mal seit er die Firma vor neun Jahren verkauft hat. Müller ist davon überzeugt, dass er künftig wieder jeden Tag da sein wird. Der Verkauf der Firma sei die &#8220;größte unternehmerische Fehlentscheidung&#8221; seines Lebens gewesen, sagte sie.</p>
<p>dapd.djn/T2012040500138/wld/por </p>
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		<title>Perspektive für insolvente Müller-Brot  &#8212; Von Diana Gäntzle &#8211;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:05:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die insolvente Großbäckerei Müller-Brot hat eine Zukunftsperspektive. Die Tochter des Firmengründers, Evi Müller, und die Bäckereikette Höflinger haben einen Großteil des Filialnetzes gekauft und wollen auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München übernehmen. "Wir wollen wieder backen", sagte Evi Müller am Freitag in Neufahrn. Nach Ostern sollen die Kaufverhandlungen weiter gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Die insolvente Großbäckerei Müller-Brot hat eine Zukunftsperspektive. Die Tochter des Firmengründers, Evi Müller, und die Bäckereikette Höflinger haben einen Großteil des Filialnetzes gekauft und wollen auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München übernehmen. &#8220;Wir wollen wieder backen&#8221;, sagte Evi Müller am Freitag in Neufahrn. Nach Ostern sollen die Kaufverhandlungen weiter gehen.</p>
<p>Insolvenzverwalter Hubert Ampferl gab am Donnerstag bekannt, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter. &#8220;Die sind zu retten&#8221;, sagte Franz Höflinger am Freitag. Müller-Brot solle als eigene Marke erhalten bleiben. Vereinzelt sollen Filialen aber auch in Höflinger oder Brioche Dorée umbenannt werden.</p>
<p>Wenn auch der Kauf der Produktion klappt, wollen die neuen Eigentümer baldmöglichst die Filialen wieder selbst beliefern. Müller sagte, die Produktion sei wieder sauber und sie rechne bald mit einer Freigabe durch das Landratsamt. Vorbesitzer Klaus Ostendorf hatte die Produktion wegen massiver Hygienemängel schließen müssen und Insolvenz angemeldet.</p>
<p>Müller sagte, nun gelte es, das Vertrauen von Verbrauchern, Lieferanten und Pächtern wiederzugewinnen. Dieses sei zuletzt &#8220;mit Füßen getreten worden&#8221;. Sie versicherte: &#8220;Qualität und Vertrauen, das sind unsere obersten Prämissen.&#8221;</p>
<p>Der Geschäftsübergang erfolgt am Ostersamstag. Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hatte die Übertragung am Donnerstag einstimmig abgesegnet. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein erneutes Angebot vom bisherigen Eigentümer Ostendorf lehnte der Gläubigerausschuss ab, &#8220;da dieser wiederum keine Finanzierungsbestätigung vorgelegt hatte und das Angebot unter weiteren Bedingungen stand&#8221;.</p>
<p>Zwtl.: Zunächst 100 Mitarbeiter wieder einstellen</p>
<p>Müller und Höflinger planen, in der Fabrik &#8220;sukzessive&#8221; die Belegschaft wieder einzustellen. &#8220;Der erste Schritt wären 100 Mitarbeiter&#8221;, sagte Müller. Der Kauf der Produktion hänge derzeit an den &#8220;ungeklärten Eigentumsverhältnissen&#8221;. Eine für die Produktion wichtige Linie gehört noch Ostendorf.</p>
<p>Laut Höflinger soll sich die Brotherstellung künftig verändern und wieder handwerklicher werden. &#8220;Momentan ist es ja eine Brotfabrik im industriellen Stil.&#8221; Vor allem solle zunächst für den Direktverkauf in den Filialen gebacken werden. Müller-Brot hatte noch vor knapp einem Jahr täglich bis zu 220 Tonnen Backwaren hergestellt und große Handelsketten beliefert.</p>
<p>Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßte den Verkauf. NGG-Funktionär Freddy Adjan sagte, endlich herrsche für die Beschäftigten Klarheit. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass es auch für die Produktion eine Einigung mit Müller und Höflinger geben werde. Sonst hätten die rund 600 Beschäftigten &#8220;keine Chancen&#8221; mehr.</p>
<p>Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sprach von einem &#8220;positiven und erfreulichen Signal&#8221;. Die neuen Investoren stünden für einen klaren Neuanfang, der von vielen Beteiligten erhofft wurde.</p>
<p>Zwtl.: Müller bedauert Verkauf 2003</p>
<p>Müller äußerte zugleich Bedauern darüber, dass Müller-Brot im Jahr 2003 an Ostendorf verkauft worden war. Ihr Vater, der den Verkauf damals verantwortet hatte, habe &#8220;eine ganz andere Vorstellung von Ostendorf&#8221; gehabt. Rückblickend sei der damalige Verkauf die &#8220;größte unternehmerische Fehlentscheidung&#8221; seines Lebens gewesen. Ihr heute 81 Jahre alter Vater sei &#8220;stolz&#8221; und habe sich &#8220;sehr gefreut&#8221;, dass sie mit Höflinger das Unternehmen wieder zurückkaufe.</p>
<p>Evi Müller ist Eigentümerin der französischen Filialkette Brioche Dorée in München und beliefert das Münchner Oktoberfest mit Brezen. Eine eigene Backstube hat sie nicht. Höflinger führt den gleichnamigen Familienbetrieb mit 20 Filialen in München. Er lässt ebenfalls wie Müller bei befreundeten Betrieben produzieren.</p>
<p>dapd.djn/T2012040500138/wld/por </p>
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		<title>Perspektive für insolvente Müller-Brot</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:05:05 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd-bay). Die insolvente Großbäckerei Müller-Brot hat eine Zukunftsperspektive. Die Tochter des Firmengründers, Evi Müller, und die Bäckereikette Höflinger haben einen Großteil des Filialnetzes gekauft und wollen auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München übernehmen. &#8220;Wir wollen wieder backen&#8221;, sagte Evi Müller am Freitag in Neufahrn. Nach Ostern sollen die Kaufverhandlungen weiter gehen.</p>
<p>Insolvenzverwalter Hubert Ampferl gab am Donnerstag bekannt, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter. &#8220;Die sind zu retten&#8221;, sagte Franz Höflinger am Freitag. Müller-Brot solle als eigene Marke erhalten bleiben. Vereinzelt sollen Filialen aber auch in Höflinger oder Brioche Dorée umbenannt werden.</p>
<p>Wenn auch der Kauf der Produktion klappt, wollen die neuen Eigentümer baldmöglichst die Filialen wieder selbst beliefern. Müller sagte, die Produktion sei wieder sauber und sie rechne bald mit einer Freigabe durch das Landratsamt. Vorbesitzer Klaus Ostendorf hatte die Produktion wegen massiver Hygienemängel schließen müssen und Insolvenz angemeldet.</p>
<p>Müller sagte, nun gelte es, das Vertrauen von Verbrauchern, Lieferanten und Pächtern wiederzugewinnen. Dieses sei zuletzt &#8220;mit Füßen getreten worden&#8221;. Sie versicherte: &#8220;Qualität und Vertrauen, das sind unsere obersten Prämissen.&#8221;</p>
<p>Der Geschäftsübergang erfolgt am Ostersamstag. Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hatte die Übertragung am Donnerstag einstimmig abgesegnet. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein erneutes Angebot vom bisherigen Eigentümer Ostendorf lehnte der Gläubigerausschuss ab, &#8220;da dieser wiederum keine Finanzierungsbestätigung vorgelegt hatte und das Angebot unter weiteren Bedingungen stand&#8221;.</p>
<p>Zunächst 100 Mitarbeiter wieder einstellen</p>
<p>Müller und Höflinger planen, in der Fabrik &#8220;sukzessive&#8221; die Belegschaft wieder einzustellen. &#8220;Der erste Schritt wären 100 Mitarbeiter&#8221;, sagte Müller. Der Kauf der Produktion hänge derzeit an den &#8220;ungeklärten Eigentumsverhältnissen&#8221;. Eine für die Produktion wichtige Linie gehört noch Ostendorf.</p>
<p>Laut Höflinger soll sich die Brotherstellung künftig verändern und wieder handwerklicher werden. &#8220;Momentan ist es ja eine Brotfabrik im industriellen Stil.&#8221; Vor allem solle zunächst für den Direktverkauf in den Filialen gebacken werden. Müller-Brot hatte noch vor knapp einem Jahr täglich bis zu 220 Tonnen Backwaren hergestellt und große Handelsketten beliefert.</p>
<p>Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßte den Verkauf. NGG-Funktionär Freddy Adjan sagte, endlich herrsche für die Beschäftigten Klarheit. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass es auch für die Produktion eine Einigung mit Müller und Höflinger geben werde. Sonst hätten die rund 600 Beschäftigten &#8220;keine Chancen&#8221; mehr.</p>
<p>Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sprach von einem &#8220;positiven und erfreulichen Signal&#8221;. Die neuen Investoren stünden für einen klaren Neuanfang, der von vielen Beteiligten erhofft wurde.</p>
<p>Müller bedauert Verkauf 2003</p>
<p>Müller äußerte zugleich Bedauern darüber, dass Müller-Brot im Jahr 2003 an Ostendorf verkauft worden war. Ihr Vater, der den Verkauf damals verantwortet hatte, habe &#8220;eine ganz andere Vorstellung von Ostendorf&#8221; gehabt. Rückblickend sei der damalige Verkauf die &#8220;größte unternehmerische Fehlentscheidung&#8221; seines Lebens gewesen. Ihr heute 81 Jahre alter Vater sei &#8220;stolz&#8221; und habe sich &#8220;sehr gefreut&#8221;, dass sie mit Höflinger das Unternehmen wieder zurückkaufe.</p>
<p>Evi Müller ist Eigentümerin der französischen Filialkette Brioche Dorée in München und beliefert das Münchner Oktoberfest mit Brezen. Eine eigene Backstube hat sie nicht. Höflinger führt den gleichnamigen Familienbetrieb mit 20 Filialen in München. Er lässt ebenfalls wie Müller bei befreundeten Betrieben produzieren.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Die Oktoberfest-Brezn soll wieder aus Neufahrn kommen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 11:25:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hoffnung für die Mitarbeiter der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Nach der Übernahme des Filialnetzes wollen die neuen Eigentümer auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München kaufen, die Mitarbeiter schrittweise wieder einstellen und so schnell es geht wieder produzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Hoffnung für die Mitarbeiter der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Nach der Übernahme des Filialnetzes wollen die neuen Eigentümer auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München kaufen, die Mitarbeiter schrittweise wieder einstellen und so schnell es geht wieder produzieren. &#8220;Wir wollen wieder backen&#8221;, sagten die Gründer-Tochter Evi Müller und der Bäckermeister Franz Höflinger am Freitag in Neufahrn. Nach Ostern sollten die Kaufverhandlungen weiter gehen.</p>
<p>Wenn der Kauf der Produktion klappt, wollen die neuen Eigentümer baldmöglichst die Filialen wieder selbst beliefern. Müller sagte, die Produktion sei wieder sauber und sie rechne bald mit einer Freigabe durch das Landratsamt. Vorbesitzer Klaus Ostendorf hatte die Produktion wegen massiver Hygienemängel schließen müssen und Insolvenz angemeldet.</p>
<p>Müller sagte, nun gelte es, das Vertrauen von Verbrauchern, Lieferanten und Pächtern wiederzugewinnen. Dieses sei zuletzt &#8220;mit Füßen getreten worden&#8221;. Sie versicherte: &#8220;Qualität und Vertrauen, das sind unsere obersten Prämissen.&#8221;</p>
<p>Zunächst 100 Mitarbeiter wieder einstellen</p>
<p>Sie und Höflinger planten, in der Fabrik &#8220;sukzessive&#8221; die Belegschaft wieder einzustellen. &#8220;Der erste Schritt wären 100 Mitarbeiter&#8221;, sagte Müller. &#8220;Uns liegt am Standort etwas&#8221;, betonte sie. Der Kauf hänge derzeit an den &#8220;ungeklärten Eigentumsverhältnissen&#8221;. Eine für die Produktion wichtige Linie gehört noch Ostendorf.</p>
<p>Höflinger sagte, die Produktion solle sich künftig verändern. &#8220;Momentan ist es ja eine Brotfabrik im industriellen Stil.&#8221; Bald solle es wieder viel handwerklicher zugehen. &#8220;Wir gehen zurück, ganz zurück zu unseren Wurzeln&#8221;, ergänzte Müller. Vor allem solle zunächst für den Direktverkauf in den Filialen gebacken werden. Müller-Brot hatte noch vor knapp einem Jahr täglich bis zu 220 Tonnen Backwaren hergestellt und große Handelsketten beliefert.</p>
<p>Müller-Brot solle als eigene Marke erhalten bleiben. Darin stecke &#8220;das große Potenzial und die große Kraft&#8221;, sagte Müller. Vereinzelt sollen Filialen aber auch in Höflinger oder Brioche Dorée umbenannt werden. Höflinger und Müller hatten am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie 148 von knapp 240 Müller-Brot-Filialen kaufen. &#8220;Die sind zu retten&#8221;, sagte Höflinger, &#8220;mit denen kann man weiterarbeiten&#8221;. Nicht übernommen werden etwa Filialen, für die sich aufgrund der Entfernung eine Belieferung finanziell nicht lohnt.</p>
<p>Müller äußerte Bedauern darüber, dass Müller-Brot im Jahr 2003 an Ostendorf verkauft worden war. Ihr Vater, der den Verkauf damals verantwortet hatte, habe &#8220;eine ganz andere Vorstellung von Ostendorf&#8221; gehabt. Rückblickend sei der damalige Verkauf die &#8220;größte unternehmerische Fehlentscheidung&#8221; seines Lebens gewesen. Ungewollt habe die Familie damit den Mitarbeitern &#8220;sehr viel Leid angetan&#8221;. &#8220;Das bedauere ich zutiefst&#8221;, sagte Müller. Ihr heute 81 Jahre alter Vater sei &#8220;stolz&#8221; und habe sich &#8220;sehr gefreut&#8221;, dass sie mit Höflinger das Unternehmen wieder zurückkaufe.</p>
<p>Evi Müller ist den Angaben zufolge Eigentümerin der französischen Filialkette Brioche Dorée in München und beliefert das Münchner Oktoberfest mit Brezen. Eine eigene Backstube hat sie nicht; ihre Produkte werden bei &#8220;befreundeten Bäckereien&#8221; hergestellt. Bald soll die &#8220;Wiesn-Breze&#8221; aber wieder bei Müller gebacken werden. Höflinger führt den gleichnamigen Familienbetrieb mit 20 Bäckereifilialen in München. Er hatte vor rund zehn Jahren seine eigene Backstube in Schwabing geschlossen und lässt ebenfalls bei befreundeten Betrieben produzieren.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Müller und Höflinger wollen auch Produktion von Müller-Brot kaufen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 10:05:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Müller-Brot]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Übernahme von knapp 150 Filialen der insolventen Großbäckerei Müller-Brot wollen die neuen Eigentümer auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München kaufen. "Wir wollen wieder backen, wir wollen wieder selbst produzieren", sagte die Gründertochter Evi Müller und der Münchner Bäckereiinhaber Franz Höflinger bei einer Pressekonferenz am Freitag in Neufahrn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Nach der Übernahme von knapp 150 Filialen der insolventen Großbäckerei Müller-Brot wollen die neuen Eigentümer auch die Produktionsstätte in Neufahrn bei München kaufen. &#8220;Wir wollen wieder backen, wir wollen wieder selbst produzieren&#8221;, sagte die Gründertochter Evi Müller und der Münchner Bäckereiinhaber Franz Höflinger bei einer Pressekonferenz am Freitag in Neufahrn. Die Verhandlungen sollen demnach nach Ostern weiterlaufen.</p>
<p>Wenn der Kauf der Produktion klappt, wollen die neuen Eigentümer &#8220;sukzessive&#8221; die Belegschaft wieder einstellen. &#8220;Der erste Schritt wären 100 Mitarbeiter&#8221;, sagte Müller. Sie und Höflinger hatten am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie 148 der mehr als 200 Müller-Brot-Filialen kaufen.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Verkauf von knapp 150 Müller-Brot-Filialen ist besiegelt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 13:55:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens. Insolvenzverwalter Hubert Ampferl teilte am Donnerstag mit, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter. Über einen Kauf der Produktionsstätte wollen sie noch verhandeln.</p>
<p>Evi Müller und Franz Höflinger teilten mit: &#8220;Wir freuen uns, dass der Gläubigerausschuss einstimmig unser Angebot angenommen hat. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten Müller-Brot in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.&#8221; Man wolle den Kunden &#8220;Tag für Tag höchste Qualität liefern&#8221;. Die neuen Eigentümer wollen bei einer Pressekonferenz am Freitag (11.00 Uhr) bei Müller-Brot in Neufahrn ausführlich Stellung beziehen. Der Geschäftsübergang erfolgt am Ostersamstag</p>
<p>Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hatte die Übertragung am Donnerstag einstimmig abgesegnet. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein erneutes Angebot vom bisherigen Eigentümer Klaus Ostendorf lehnte der Gläubigerausschuss indes am Donnerstagmorgen ab, &#8220;da dieser wiederum keine Finanzierungsbestätigung vorgelegt hatte und das Angebot unter weiteren Bedingungen stand&#8221;.</p>
<p>Ampferl bezeichnete die Übernahme durch Müller und deren Geschäftspartner Franz Höflinger als &#8220;bestmögliche Lösung für Müller-Brot&#8221;. Der Verkauf stelle &#8220;die Zukunft der Bäckerei als regional verankertes und auf Qualitätsprodukte konzentriertes Unternehmen nachhaltig sicher&#8221;. Die neuen Eigentümer übernehmen ab sofort die Belieferung der Filialen.</p>
<p>Laut Ampferl ist es Ziel, zunächst &#8220;das Filialnetz zu stabilisieren&#8221;. In einem zweiten Schritt sollen die Verhandlungen über den Verkauf der Müller-Brot-Produktion an Höflinger und Evi Müller aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür sei aber die Genehmigung der Gesundheitsbehörden zur Wiederaufnahme der Fertigung, hieß es weiter. Müller und Höflinger wollten sich darum &#8220;schnellstmöglich bemühen&#8221;.</p>
<p>Betroffen von dem Kauf sind alle 353 Mitarbeiter der eigenbetriebenen Filialen sowie 58 Mitarbeiter in der Logistik und 24 in der Verwaltung. Für die nicht mit dem Verkauf übertragenen Filialen sucht der Insolvenzverwalter nun nach &#8220;Einzellösungen&#8221;. Insgesamt beschäftigte Müller-Brot vor der Insolvenz rund 1.100 Mitarbeiter. Aktuell sind 400 Mitarbeiter im Betrieb und vorerst nicht beurlaubt.</p>
<p>Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßte den Verkauf. NGG-Funktionär Freddy Adjan sagte, endlich herrsche für die Beschäftigten &#8220;Klarheit&#8221;. Zugleich betonte er: &#8220;Ein Sorgenkind haben wir noch und das ist die Produktion.&#8221; Er hoffe, dass Müller und Höflinger auch dafür eine Lösung fänden. Sonst bestünden für die rund 600 dort Beschäftigten &#8220;keine Chancen&#8221; mehr.</p>
<p>Der Rückkauf der nach Hygienemängeln in die Insolvenz gerutschten Brotfabrik durch Ostendorf war am Dienstag wegen eines fehlenden Finanzierungskonzepts geplatzt. Zuvor hatte Ostendorf im Übernahme-Poker um Müller-Brot den Vortritt vor Müller und Höflinger erhalten, weil er vier Millionen Euro mehr geboten hatte. Nach Ostendorfs Scheitern blieb das Duo Müller/Höflinger einziger Kaufinteressent.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Verkauf von knapp 150 Müller-Brot-Filialen ist besiegelt  &#8212; Von Diana Gäntzle &#8211;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 13:35:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens. Insolvenzverwalter Hubert Ampferl teilte am Donnerstag mit, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens. Insolvenzverwalter Hubert Ampferl teilte am Donnerstag mit, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter. Über einen Kauf der Produktionsstätte wollen sie noch verhandeln.</p>
<p>Evi Müller und Franz Höflinger teilten mit: &#8220;Wir freuen uns, dass der Gläubigerausschuss einstimmig unser Angebot angenommen hat. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Partnern und Lieferanten Müller-Brot in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.&#8221; Man wolle den Kunden &#8220;Tag für Tag höchste Qualität liefern&#8221;. Die neuen Eigentümer wollen bei einer Pressekonferenz am Freitag (11.00 Uhr) bei Müller-Brot in Neufahrn ausführlich Stellung beziehen. Der Geschäftsübergang erfolgt am Ostersamstag</p>
<p>Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hatte die Übertragung am Donnerstag einstimmig abgesegnet. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein erneutes Angebot vom bisherigen Eigentümer Klaus Ostendorf lehnte der Gläubigerausschuss indes am Donnerstagmorgen ab, &#8220;da dieser wiederum keine Finanzierungsbestätigung vorgelegt hatte und das Angebot unter weiteren Bedingungen stand&#8221;.</p>
<p>Zwtl.: Auch Verhandlungen über Kauf der Produktion geplant</p>
<p>Ampferl bezeichnete die Übernahme durch Müller und deren Geschäftspartner Franz Höflinger als &#8220;bestmögliche Lösung für Müller-Brot&#8221;. Der Verkauf stelle &#8220;die Zukunft der Bäckerei als regional verankertes und auf Qualitätsprodukte konzentriertes Unternehmen nachhaltig sicher&#8221;. Die neuen Eigentümer übernehmen ab sofort die Belieferung der Filialen.</p>
<p>Laut Ampferl ist es Ziel, zunächst &#8220;das Filialnetz zu stabilisieren&#8221;. In einem zweiten Schritt sollen die Verhandlungen über den Verkauf der Müller-Brot-Produktion an Höflinger und Evi Müller aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür sei aber die Genehmigung der Gesundheitsbehörden zur Wiederaufnahme der Fertigung, hieß es weiter. Müller und Höflinger wollten sich darum &#8220;schnellstmöglich bemühen&#8221;.</p>
<p>Zwtl.: &#8220;Einzellösungen&#8221; für übrige Filialen angestrebt</p>
<p>Betroffen von dem Kauf sind alle 353 Mitarbeiter der eigenbetriebenen Filialen sowie 58 Mitarbeiter in der Logistik und 24 in der Verwaltung. Für die nicht mit dem Verkauf übertragenen Filialen sucht der Insolvenzverwalter nun nach &#8220;Einzellösungen&#8221;. Insgesamt beschäftigte Müller-Brot vor der Insolvenz rund 1.100 Mitarbeiter. Aktuell sind 400 Mitarbeiter im Betrieb und vorerst nicht beurlaubt.</p>
<p>Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßte den Verkauf. NGG-Funktionär Freddy Adjan sagte, endlich herrsche für die Beschäftigten &#8220;Klarheit&#8221;. Zugleich betonte er: &#8220;Ein Sorgenkind haben wir noch und das ist die Produktion.&#8221; Er hoffe, dass Müller und Höflinger auch dafür eine Lösung fänden. Sonst bestünden für die rund 600 dort Beschäftigten &#8220;keine Chancen&#8221; mehr.</p>
<p>Der Rückkauf der nach Hygienemängeln in die Insolvenz gerutschten Brotfabrik durch Ostendorf war am Dienstag wegen eines fehlenden Finanzierungskonzepts geplatzt. Zuvor hatte Ostendorf im Übernahme-Poker um Müller-Brot den Vortritt vor Müller und Höflinger erhalten, weil er vier Millionen Euro mehr geboten hatte. Nach Ostendorfs Scheitern blieb das Duo Müller/Höflinger einziger Kaufinteressent.</p>
<p>dapd.djn/T2012040500138/wld/mwo </p>
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		<title>Knapp 150 Müller-Brot-Filialen sind verkauft  &#8212; Von Diana Gäntzle &#8211;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 11:35:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens. Insolvenzverwalter Hubert Ampferl teilte am Donnerstag mit, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens. Insolvenzverwalter Hubert Ampferl teilte am Donnerstag mit, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter. Über einen Kauf der Produktionsstätte wollen sie noch verhandeln.</p>
<p>Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hatte der Übertragung am Donnerstag einstimmig zugestimmt. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein erneutes Angebot vom bisherigen Eigentümer Klaus Ostendorf lehnte der Gläubigerausschuss indes am Donnerstagmorgen ab, &#8220;da dieser wiederum keine Finanzierungsbestätigung vorgelegt hatte und das Angebot unter weiteren Bedingungen stand&#8221;.</p>
<p>Zwtl.: Auch Verhandlungen über Kauf der Produktion geplant</p>
<p>Ampferl bezeichnete die Übernahme durch Müller und deren Geschäftspartner Franz Höflinger als &#8220;bestmögliche Lösung für Müller-Brot&#8221;. Der Verkauf stelle &#8220;die Zukunft der Bäckerei als regional verankertes und auf Qualitätsprodukte konzentriertes Unternehmen nachhaltig sicher&#8221;. Die neuen Eigentümer übernehmen ab sofort die Belieferung der Filialen. Ein Sprecher der Bäckerei Höflinger sagte der Nachrichtenagentur dapd, dass die neuen Eigentümer für Freitag (11.00 Uhr) in Neufahrn eine Pressekonferenz planen. Darüber hinaus wollte er sich zunächst nicht äußern.</p>
<p>Laut Ampferl ist es Ziel, zunächst &#8220;das Filialnetz zu stabilisieren&#8221;. In einem zweiten Schritt sollen die Verhandlungen über den Verkauf der Müller-Brot-Produktion an Höflinger und Evi Müller aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür sei aber die Genehmigung der Gesundheitsbehörden zur Wiederaufnahme der Fertigung, hieß es weiter. Müller und Höflinger wollten sich dafür &#8220;schnellstmöglich bemühen&#8221;.</p>
<p>Zwtl.: &#8220;Einzellösungen&#8221; für übrige Filialen angestrebt</p>
<p>Betroffen von dem Kauf sind alle 353 Mitarbeiter der eigenbetriebenen Filialen sowie 58 Mitarbeiter in der Logistik und 24 in der Verwaltung. Für die nicht mit dem Verkauf übertragenen Filialen sucht der Insolvenzverwalter nun nach &#8220;Einzellösungen&#8221;. Insgesamt beschäftigte Müller-Brot vor der Insolvenz rund 1.100 Mitarbeiter. Aktuell sind 400 Mitarbeiter im Betrieb und vorerst nicht beurlaubt.</p>
<p>Der Rückkauf der nach Hygienemängeln in die Insolvenz gerutschten Brotfabrik durch Ostendorf war am Dienstag wegen eines fehlenden Finanzierungskonzepts geplatzt. Zuvor hatte Ostendorf im Übernahme-Poker um Müller-Brot den Vortritt vor Müller und Höflinger erhalten, weil er vier Millionen Euro mehr geboten hatte. Nach Ostendorfs Scheitern blieb das Duo Müller/Höflinger einziger Kaufinteressent.</p>
<p>dapd.djn/T2012040500138/wld/pon </p>
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		<title>Knapp 150 Müller-Brot-Filialen sind verkauft</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:45:14 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Neufahrn (dapd). Erstes Aufatmen bei der insolventen Großbäckerei Müller-Brot: Die Gründertochter Evi Müller kauft zusammen mit der Münchner Bäckerei Höflinger das Filialnetz des Neufahrner Unternehmens. Insolvenzverwalter Hubert Ampferl teilte am Donnerstag mit, dass Höflinger und Müller 148 der mehr als 200 Filialen übernehmen sowie zunächst 435 Mitarbeiter. Über einen Kauf der Produktionsstätte wollen sie noch verhandeln.</p>
<p>Der Gläubigerausschuss des Unternehmens hatte der Übertragung am Donnerstag einstimmig zugestimmt. Über den Preis wurde Stillschweigen vereinbart. Ein erneutes Angebot vom bisherigen Eigentümer Klaus Ostendorf lehnte der Gläubigerausschuss indes am Donnerstagmorgen ab, &#8220;da dieser wiederum keine Finanzierungsbestätigung vorgelegt hatte und das Angebot unter weiteren Bedingungen stand&#8221;.</p>
<p>Ampferl bezeichnete die Übernahme durch Müller und deren Geschäftspartner Franz Höflinger als &#8220;bestmögliche Lösung für Müller-Brot&#8221;. Der Verkauf stelle &#8220;die Zukunft der Bäckerei als regional verankertes und auf Qualitätsprodukte konzentriertes Unternehmen nachhaltig sicher&#8221;. Die neuen Eigentümer übernehmen ab sofort die Belieferung der Filialen. Ein Sprecher der Bäckerei Höflinger sagte der Nachrichtenagentur dapd, dass die neuen Eigentümer für Freitag (11.00 Uhr) in Neufahrn eine Pressekonferenz planen. Darüber hinaus wollte er sich zunächst nicht äußern.</p>
<p>Laut Ampferl ist es Ziel, zunächst &#8220;das Filialnetz zu stabilisieren&#8221;. In einem zweiten Schritt sollen die Verhandlungen über den Verkauf der Müller-Brot-Produktion an Höflinger und Evi Müller aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür sei aber die Genehmigung der Gesundheitsbehörden zur Wiederaufnahme der Fertigung, hieß es weiter. Müller und Höflinger wollten sich dafür &#8220;schnellstmöglich bemühen&#8221;.</p>
<p>Betroffen von dem Kauf sind alle 353 Mitarbeiter der eigenbetriebenen Filialen sowie 58 Mitarbeiter in der Logistik und 24 in der Verwaltung. Für die nicht mit dem Verkauf übertragenen Filialen sucht der Insolvenzverwalter nun nach &#8220;Einzellösungen&#8221;. Insgesamt beschäftigte Müller-Brot vor der Insolvenz rund 1.100 Mitarbeiter. Aktuell sind 400 Mitarbeiter im Betrieb und vorerst nicht beurlaubt.</p>
<p>Der Rückkauf der nach Hygienemängeln in die Insolvenz gerutschten Brotfabrik durch Ostendorf war am Dienstag wegen eines fehlenden Finanzierungskonzepts geplatzt. Zuvor hatte Ostendorf im Übernahme-Poker um Müller-Brot den Vortritt vor Müller und Höflinger erhalten, weil er vier Millionen Euro mehr geboten hatte. Nach Ostendorfs Scheitern blieb das Duo Müller/Höflinger einziger Kaufinteressent.</p>
<p>dapd</p>
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