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	<title>Boulevard Baden &#187; Merkel</title>
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	<description>Boulevard Baden - Die täglich aktuelle Ergänzung Ihrer Wochenzeitung</description>
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		<title>Merkel: Deutschland muss ein Integrationsland werden</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 15:55:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Deutschland muss nach Auffassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Integrationsland werden. Integration stehe für einen verstärkten Zusammenhalt und sei eine Aussage darüber, dass zunehmende Vielfalt alle bereichere, die Chancen biete, sagte Merkel auf einer Feier zum 60-jährigen Bestehen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am Mittwoch in Nürnberg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nürnberg (dapd). Deutschland muss nach Auffassung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ein Integrationsland werden. Integration stehe für einen verstärkten Zusammenhalt und sei eine Aussage darüber, dass zunehmende Vielfalt alle bereichere, die Chancen biete, sagte Merkel auf einer Feier zum 60-jährigen Bestehen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am Mittwoch in Nürnberg.</p>
<p>Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge leben in Deutschland rund 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund und damit etwa ein Fünftel der Bevölkerung. Für diese sei Integration kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein dauerhafte Realität, betonte Merkel.</p>
<p>Integration sei vor allem mit Blick auf den demografischen Wandel in Deutschland von allergrößter Bedeutung. &#8220;Und deshalb muss es für jeden klar sein, dass jeder, der sich mit seinem jeweiligen kulturellen Hintergrund, mit seinen Interessen, Kenntnissen und Erfahrungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in unserem Land einbringt, ein Gewinn für unser Land ist&#8221;, sagte Merkel.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Merkel betont Anteil Thatchers an Überwindung der Teilung Europas</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 14:45:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die verstorbene ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher als eine der "überragenden Führungspersönlichkeiten der Weltpolitik ihrer Zeit" gewürdigt. Als langjährige Premierministerin habe sie das moderne Großbritannien geprägt wie wenige vor oder nach ihr, erklärte Merkel am Montagnachmittag in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die verstorbene ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher als eine der &#8220;überragenden Führungspersönlichkeiten der Weltpolitik ihrer Zeit&#8221; gewürdigt. Als langjährige Premierministerin habe sie das moderne Großbritannien geprägt wie wenige vor oder nach ihr, erklärte Merkel am Montagnachmittag in Berlin. Die Kanzlerin hob Thatchers Freiheitswillen und Anteil an der Überwindung des Eisernen Vorhangs hervor. Thatcher habe früh die Kraft der Freiheitsbewegungen Osteuropas erkannt und sich für sie eingesetzt. &#8220;Ihren Anteil an der Überwindung der Teilung Europas und am Ende des Kalten Krieges werde ich nicht vergessen&#8221;, betonte Merkel.</p>
<p>Zwar sei Margaret Thatcher keine Frauenpolitikerin gewesen, erklärte die CDU-Vorsitzende weiter. &#8220;Aber indem sie sich zu Zeiten, als dies noch nicht selbstverständlich war, als Frau im höchsten demokratischen Amt behauptete, hat sie vielen nach ihr ein Beispiel gegeben&#8221;, betonte Merkel.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Merkel rät Werften zu mehr Innovation</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 14:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robot</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Maritime Konferenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der kriselnden deutschen Schifffahrtsbranche eine stärkere Konzentration auf Spezialschiffe empfohlen. Der Bau von Schiffen für Offshore-Einsätze, den Fährverkehr oder Kreuzfahrten mache "die Stärke dieses Standorts aus", sagte Merkel am Montag zur Eröffnung der achten Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kiel (dapd). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der kriselnden deutschen Schifffahrtsbranche eine stärkere Konzentration auf Spezialschiffe empfohlen. Der Bau von Schiffen für Offshore-Einsätze, den Fährverkehr oder Kreuzfahrten mache &#8220;die Stärke dieses Standorts aus&#8221;, sagte Merkel am Montag zur Eröffnung der achten Nationalen Maritimen Konferenz in Kiel. Dafür müssten Werften und Reedereien stärker auf Innovation und Forschung setzen.</p>
<p>Auf der Konferenz kamen rund 800 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Verwaltung und von Gewerkschaften zusammen, um über die Probleme der Branche zu diskutieren. Deutsche Werften und Reedereien kämpfen seit Jahren mit zurückgehenden Aufträgen, steigenden Überkapazitäten und Finanzierungsproblemen.</p>
<p>(Zusammenfassung bis 1600, 55 Zeilen)</p>
<p>dapd.djn/T2013040850115/mhu/mwa </p>
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		<title>Merkel und Putin ermahnen Nordkorea</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 10:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robot</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland und Russland hoffen auf eine Lösung des Korea-Konfliktes auf dem Verhandlungsweg. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Montag auf einer Pressekonferenz mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Hannover, die internationale Staatengemeinschaft sollte beruhigend auf den Konflikt einwirken, aber auch deutlich verlangen, dass Nordkorea seine Provokationen einstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover (dapd). Deutschland und Russland hoffen auf eine Lösung des Korea-Konfliktes auf dem Verhandlungsweg. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Montag auf einer Pressekonferenz mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Hannover, die internationale Staatengemeinschaft sollte beruhigend auf den Konflikt einwirken, aber auch deutlich verlangen, dass Nordkorea seine Provokationen einstellt. Russland und China komme hier eine besondere Bedeutung zu.</p>
<p>Putin zeigte sich wie Merkel besorgt über die Entwicklungen auf der auch an Russland grenzenden koreanischen Halbinsel. Russland sei gegen eine Weiterverbreitung von Massenvernichtungsmitteln und für eine Demilitarisierung der ganzen koreanischen Halbinsel. Alle Seiten seien aufgerufen, am Verhandlungstisch die Probleme zu lösen.</p>
<p>Lobend äußerte sich Putin über die Entscheidung der USA, wegen der Korea-Krise einen geplanten Raketentest zu verschieben. Er hoffe, dass dieser Schritt von Nordkorea wahrgenommen werde, sagte Putin.</p>
<p>© 2013 AP. All rights reserved</p>
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		<title>Roth wirft Putin Repression vor &#8211; Weiter Kritik an Russland</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:55:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin wegen der Durchsuchungen bei Nichtregierungsorganisationen geht auch während seines Deutschland-Aufenthalts weiter. Grünen-Chefin Claudia Roth warf ihm am Montag "Repression" vor und sagte, sie hätte sich deutlichere Worte von Kanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung der Hannover-Messe gewünscht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Die Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin wegen der Durchsuchungen bei Nichtregierungsorganisationen geht auch während seines Deutschland-Aufenthalts weiter. Grünen-Chefin Claudia Roth warf ihm am Montag &#8220;Repression&#8221; vor und sagte, sie hätte sich deutlichere Worte von Kanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung der Hannover-Messe gewünscht. Der CDU-Politiker Andreas Schockenhoff nannte Merkels Hinweis richtig, Nichtregierungsorganisationen in Russland müsse &#8220;eine gute Chance&#8221; gegeben werden. Er warf Putin vor, der Zukunftsfähigkeit seines Landes zu schaden.</p>
<p>Roth sagte im ARD-&#8221;Morgenmagazin&#8221;, die Politik Putins habe mit Demokratie nichts mehr zu tun. Der Umgang mit den deutschen politischen Stiftungen in Moskau, die in den vergangenen Wochen aufgrund eines neuen Gesetzes durchsucht worden waren, sei nur ein Zeichen dafür, wie mit russischen Nichtregierungsorganisationen umgegangen werde. Es herrsche Diffamierung, Diskreditierung und Kriminalisierung. Roth forderte auch die deutsche Wirtschaft auf, sehr viel deutlicher die &#8220;undemokratische Realität&#8221; in Russland ansprechen.</p>
<p>Russland ist dieses Jahr Partnerland der Industriemesse in Hannover. Putin nahm an der Eröffnung teil, am Montag machte er einen Messerundgang mit Merkel. Schockenhoff, der Russland-Koordinator der Bundesregierung, sagte im Südwestrundfunk, die Sorge in Deutschland gelte der inneren Entwicklung Russlands.&#8221; Deutschland habe Interesse an einem starken, wirtschaftlich robusten, rechtsstaatlich verfassten Russland. Und deshalb müsse das offen angesprochen werden.</p>
<p>Als von Putin schon bekannten Reflex wertete Schockenhoff dessen Verweis auf US-Gesetze zur Rechtfertigung des russischen Vorgehens gegen Nichtregierungsorganisationen. &#8220;Selbst wenn es das in Amerika gäbe, würde das die Zustände in Russland nicht besser machen&#8221;, sagte der CDU-Politiker. Der entscheidende Unterschied bestehe darin, dass Putin &#8220;aktive Bürger als Gegner des Staates&#8221; empfinde und nicht als Partner. Damit schade er der Zukunftsfähigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit Russlands. Ein offenes Russland könne nur mit und nicht gegen die russische Gesellschaft gelingen, mahnte Schockenhoff.</p>
<p>Lob für Merkel von Human Rights Watch</p>
<p>Der CDU-Politiker äußerte die Befürchtung, dass sich Durchsuchungen, wie es sie vor kurzem bei deutschen politischen Stiftungen in Russland gegeben hat, wiederholen werden. Es habe über 2.000 Durchsuchungen hauptsächlich bei russischen Projektpartnern gegeben. &#8220;Und das ist ja der eigentliche Grund: Es geht darum, bürgerschaftliches Engagement, eine lebendige Zivilgesellschaft einzuschüchtern und zu verunsichern&#8221;, sagte Schockenhoff.</p>
<p>Der Direktor von Human Rights Watch Deutschland, Wenzel Michalski, lobte Merkel. Im Deutschlandradio Kultur sagte Michalski: &#8220;Frau Merkel könnte natürlich nach unserem Geschmack noch kräftiger sprechen, aber es ist doch immerhin ein Anfang.&#8221; Merkel habe in dieser Frage eine Leuchtturmfunktion in Europa und fülle diese sehr gut aus. Vom SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück sei dagegen erst eine &#8220;etwas vage Kritik&#8221; gekommen. Merkel stehe in Deutschland und auch in Europa &#8220;relativ auf einsamer Flur&#8221;.</p>
<p>Michalski berichtete, auch das Russland-Büro von Human Rights Watch sei durchsucht worden. Alles sei &#8220;relativ freundlich und höflich&#8221; abgelaufen. Erst in ein paar Monaten würden die Konsequenzen daraus klarwerden.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Schockenhoff verlangt offene Worte mit Putin</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 08:15:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der CDU-Politiker Andreas Schockenhoff verlangt offene Worte mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Umgang mit Nichtregierungsorganisationen in seinem Land. Im Südwestrundfunk sagte der Russland-Koordinator der Bundesregierung am Montag, es sei richtig, das Kanzlerin Angela Merkel dies öffentlich angesprochen habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Der CDU-Politiker Andreas Schockenhoff verlangt offene Worte mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Umgang mit Nichtregierungsorganisationen in seinem Land. Im Südwestrundfunk sagte der Russland-Koordinator der Bundesregierung am Montag, es sei richtig, das Kanzlerin Angela Merkel dies öffentlich angesprochen habe. &#8220;Denn die Sorge um die innere Entwicklung Russlands ist der Tenor.&#8221; Deutschland habe Interesse an einem starken, wirtschaftlich robusten, rechtsstaatlich verfassten Russland. Und deshalb müsse das offen angesprochen werden, sagte Schockenhoff.</p>
<p>Als von Putin schon bekannten Reflex wertete Schockenhoff dessen Verweis auf US-Gesetze zur Rechtfertigung des russischen Vorgehens gegen Nichtregierungsorganisationen. &#8220;Selbst wenn es das in Amerika gäbe, würde das die Zustände in Russland nicht besser machen&#8221;, sagte der CDU-Politiker. Der entscheidende Unterschied bestehe darin, dass Putin &#8220;aktive Bürger als Gegner des Staates&#8221; empfinde und nicht als Partner. Damit schade er der Zukunftsfähigkeit und der Wettbewerbsfähigkeit Russlands. Ein offenes Russland könne nur mit und nicht gegen die russische Gesellschaft gelingen, mahnte Schockenhoff.</p>
<p>Er äußerte die Befürchtung, dass sich Durchsuchungen, wie es sie vor kurzem bei deutschen politischen Stiftungen in Russland gegeben hat, wiederholen werden. Es habe über 2.000 Durchsuchungen hauptsächlich bei russischen Projektpartnern gegeben. &#8220;Und das ist ja der eigentliche Grund: Es geht darum, bürgerschaftliches Engagement, eine lebendige Zivilgesellschaft einzuschüchtern und zu verunsichern.&#8221;</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Claudia Roth vermisst Kritik der Kanzlerin an Putin</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 06:55:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grünen-Chefin Claudia Roth hat von der Politik und der deutschen Wirtschaft erneut deutliche Kritik an Russland gefordert. Im "Morgenmagazin" der ARD sagte sie am Montag, die Politik von Präsident Wladimir Putin habe mit Demokratie nichts mehr zu tun. "Das ist Repression".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd-nrd). Grünen-Chefin Claudia Roth hat von der Politik und der deutschen Wirtschaft erneut deutliche Kritik an Russland gefordert. Im &#8220;Morgenmagazin&#8221; der ARD sagte sie am Montag, die Politik von Präsident Wladimir Putin habe mit Demokratie nichts mehr zu tun. &#8220;Das ist Repression&#8221;.</p>
<p>Der Umgang mit den politischen Stiftungen in Moskau, die in den vergangenen Wochen aufgrund eines neuen Gesetzes durchsucht worden waren, sei nur ein Zeichen dafür, wie mit russischen Nichtregierungsorganisationen umgegangen werde, sagte Roth. Es herrsche Diffamierung, Diskreditierung und Kriminalisierung. Dagegen hätte sie sich von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Eröffnung der Hannover Messe am Sonntag deutlichere Worte gewünscht, sagte die Grünen-Chefin. Auch die deutsche Wirtschaft sollte sehr viel deutlicher die &#8220;undemokratische Realität&#8221; in Russland ansprechen.</p>
<p>Russland ist dieses Jahr Partnerland der Industriemesse in Hannover, Putin nahm an der Eröffnung teil. Merkel mahnte in ihrer Rede, den Nichtregierungsorganisationen in Russland müssten &#8220;eine gute Chance&#8221; gegeben werden.</p>
<p>dapd</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bundeskanzlerin eröffnet Hannover Messe ohne Kritik an Putin</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 03:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robot</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Begleitet von Protesten gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin ist am Sonntag die diesjährige Hannover Messe eröffnet worden. Etwa 200 Menschen demonstrieren gegen den Putin-Besuch und verurteilten die jüngsten Razzien russischer Behörden bei Nichtregierungsorganisationen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hannover (dapd). Begleitet von Protesten gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin ist am Sonntag die diesjährige Hannover Messe eröffnet worden. Etwa 200 Menschen demonstrieren gegen den Putin-Besuch und verurteilten die jüngsten Razzien russischer Behörden bei Nichtregierungsorganisationen. Russland ist in diesem Jahr Partnerland der weltweit größten Industriemesse und ist dort mit rund 160 Ausstellern vertreten.</p>
<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würdigte zum Auftakt die Messe als das &#8220;Schaufenster der Industrie weltweit&#8221;. Auf die im Vorfeld der Eröffnung bestehende Kritik an Russlands Präsident Wladimir Putin ging die Kanzlerin kaum ein. Sie mahnte lediglich, den Nichtregierungsorganisationen in Russland müssten &#8220;eine gute Chance&#8221; gegeben werden.</p>
<p>Zuletzt hatten zahlreiche Organisationen das Staatsoberhaupt des diesjährigen Partnerlandes der Hannover Messe heftig kritisiert und mahnende Worte von Bundeskanzlerin Merkel gefordert. Hintergrund ist ein verschärftes Gesetz, wonach sich vom Ausland finanzierte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) als &#8220;ausländische Agenten&#8221; registrieren lassen müssen. In den vergangenen Tagen waren auch deutsche Stiftungen durchsucht worden.</p>
<p>Putin dankt für deutsche Hilfe beim WTO-Beitritt</p>
<p>Putin lobte derweil die positive Entwicklung in seinem Land und bezeichnete die Einladung zur Hannover Messe als &#8220;Zeichen der Anerkennung der gegenseitigen Zusammenarbeit&#8221;. Der russische Präsident dankte insbesondere Deutschland für die Unterstützung des russischen Beitritts zur Welthandelsorganisation WTO. Merkel nannte dies einen &#8220;Riesenschritt&#8221; hin zu einem offenen Handel.</p>
<p>Russland war im vergangenen Jahr als 156. Mitglied der Welthandelsorganisation beigetreten. Über den WTO-Beitritt Russlands war 18 Jahre lang verhandelt worden. Das Land war bislang die größte Volkswirtschaft außerhalb der Organisation.</p>
<p>Weil: Größte Hannover Messe seit zehn Jahren</p>
<p>Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) betonte die Anziehungskraft der Hannover Messe. Erstmals kämen mehr als die Hälfte der rund 6.500 Aussteller aus dem Ausland, sagte er. Auch sei die Messe mit ihrem großen Zuspruch in diesem Jahr die größte Ausstellung der vergangenen zehn Jahre.</p>
<p>Die Hannover Messe gilt als die wichtigste Industriemesse der Welt. Am Montag werden Putin und Merkel gemeinsam über die Messe gehen, die bis Freitag ihre Pforten geöffnet hat. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Industrieautomation und IT, Energie- und Umwelttechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, Industrielle Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen sowie Forschung und Entwicklung.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Putin-Besuch: Roth und Steinbach fordern Klartext bei Gesprächen</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 08:35:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Grünen-Chefin Claudia Roth fordert beim Besuch von Wladimir Putin auf der Hannover Messe klare Worte gegenüber dem russischen Präsidenten. "Was die Menschen in Russland erleben, hat mit Demokratie nichts zu tun. Das gilt es, Putin deutlich zu machen  vor der Messe und bei den Gesprächen in der Messe", sagte Roth der "Bild am Sonntag".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Grünen-Chefin Claudia Roth fordert beim Besuch von Wladimir Putin auf der Hannover Messe klare Worte gegenüber dem russischen Präsidenten. &#8220;Was die Menschen in Russland erleben, hat mit Demokratie nichts zu tun. Das gilt es, Putin deutlich zu machen &#8211; vor der Messe und bei den Gesprächen in der Messe&#8221;, sagte Roth der &#8220;Bild am Sonntag&#8221;. Putin und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden die Industrieschau am Sonntagabend eröffnen.</p>
<p>Auch die Sprecherin für Menschenrechte der Unionsfraktion, Erika Steinbach (CDU), betonte: &#8220;Wir können trotz guter Geschäfte die schlechte Menschenrechtslage in Russland nicht ausblenden.&#8221; Die &#8220;unakzeptablen Durchsuchungen&#8221; von deutschen Stiftungseinrichtungen zeigten, dass Putin Präsident &#8220;eines pseudo-demokratischen Regimes&#8221; sei, in dem Menschenrechte nichts zählten. &#8220;Und darüber wird man mit ihm sprechen müssen&#8221;, sagte Steinbach.</p>
<p>Roth betonte zugleich: &#8220;Ich finde es gut, dass Grüne und andere Gruppen heute in Hannover deutlich gegen die Politik von Putin protestieren und ihm zeigen, dass wir nicht einverstanden sind mit der Unterdrückung der Zivilgesellschaft in seinem Land.&#8221; Unter anderem Amnesty International und die Gesellschaft für bedrohte Völker haben für Sonntag zu Kundgebungen aufgerufen.</p>
<p>Belastet wurde das deutsch-russische Verhältnis zuletzt von den Durchsuchungen russischer Sicherheitsbehörden bei Nichtregierungsorganisationen, wovon auch deutsche Stiftungen betroffen waren.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>SPD: Getrennter Sportunterricht für Kinder ist hierzulande die Regel</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 14:35:51 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
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		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
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		<category><![CDATA[Steinbrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SPD stellt sich hinter ihren Spitzenkandidaten Peer Steinbrück, was den getrennten Sportunterricht für muslimische Kinder angeht. Ein zwischen Jungen und Mädchen getrennter Sportunterricht sei in vielen Bundesländern bereits die Regel, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, am Samstag in Berlin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (dapd). Die SPD stellt sich hinter ihren Spitzenkandidaten Peer Steinbrück, was den getrennten Sportunterricht für muslimische Kinder angeht. Ein zwischen Jungen und Mädchen getrennter Sportunterricht sei in vielen Bundesländern bereits die Regel, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, am Samstag in Berlin. Oppermann fügte hinzu: &#8220;Für populistische Angriffe gegen Muslime ist dieses Thema daher denkbar ungeeignet.&#8221;</p>
<p>Zuvor hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Trennung des Sportunterrichtes für muslimische Jungen und Mädchen als &#8220;völlig falsches integrationspolitisches Signal&#8221; bezeichnet. &#8220;Wenn Menschen voneinander getrennt werden, ist das das Gegenteil von Integration&#8221;, ließ Merkel von Vize-Regierungssprecher Georg Streiter in der Düsseldorfer &#8220;Rheinischen Post&#8221; erklären.</p>
<p>Oppermann entgegnete, Merkel habe offenbar in ihrem Wunsch, Peer Steinbrück anzugreifen, &#8220;den Überblick verloren&#8221;. Selbst das CSU-regierte Bayern schreibe den Schulen vor, Sport grundsätzlich in zwischen Mädchen und Jungen getrennten Sportklassen anzubieten.</p>
<p>dapd</p>
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