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	<title>Boulevard Baden &#187; Interviews</title>
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	<description>Boulevard Baden - Die täglich aktuelle Ergänzung Ihrer Wochenzeitung</description>
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		<title>RTL geht nicht gegen Verbot des Video-Portals mit ProSiebenSat.1 vor</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 05:05:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Mediengruppe RTL Deutschland verzichtet auf einen langwierigen Rechtsstreit und legt keine Beschwerde vor dem Bundesgerichtshof gegen das Verbot der zusammen mit ProSiebenSat.1 geplanten Video-Plattform ein. Das erklärte Marc Schröder, Geschäftsführer von RTL interactive, im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köln (dapd). Die Mediengruppe RTL Deutschland verzichtet auf einen langwierigen Rechtsstreit und legt keine Beschwerde vor dem Bundesgerichtshof gegen das Verbot der zusammen mit ProSiebenSat.1 geplanten Video-Plattform ein. Das erklärte Marc Schröder, Geschäftsführer von RTL interactive, im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd.</p>
<p>&#8220;Obwohl wir unser geplantes Projekt einer senderoffenen Internet-Plattform zum zeitversetzten Abruf von TV-Inhalten ohne jegliche eigene Vermarktungsaktivität nach wie vor für wettbewerbsrechtlich unbedenklich halten und die getroffene Entscheidung insbesondere angesichts der Position internationaler Player im Netz nicht nachvollziehen können, werden wir nicht weiter gegen die Entscheidung vorgehen&#8221;, sagte Schröder.</p>
<p>Der Grund für den Verzicht auf die Beschwerde beim Bundesgerichtshof dürfte vor allem die zu erwartende Dauer des Verfahrens sein. RTL und ProSiebenSat.1 hätten sich für eine Zulassung durch zwei Instanzen kämpfen müssen, mit einem Urteil wäre wohl nicht vor 2014 zu rechnen gewesen. Bis dahin hätte die technische Entwicklung des Internets die derzeitigen Pläne für die Plattform längst überholt.</p>
<p>Das Bundeskartellamt hatte die Plattform verboten, weil die das marktbeherrschende Duopol der Sendergruppen im Fernseh-Werbemarkt weiter verstärkt hätte. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte dieses Verbot Anfang August bestätigt.</p>
<p>Die beiden Sendergruppen hatten hingegen argumentiert, dass die Plattform für alle Anbieter, auch die Öffentlich-Rechtlichen, geöffnet sein sollte, um Bewegtbild-Inhalte nach der Ausstrahlung im TV zu verwerten. Die Vermarktung hätte jeweils beim teilnehmenden Sender gelegen. Das Portal wäre durch Werbung finanziert worden, kostenpflichtige Angebote waren nicht geplant. Besonders sauer ist den Sendern dabei aufgestoßen, dass das zum Internet-Giganten Google gehörende Videoportal youtube mit &#8220;Youtube movies&#8221; gerade einen Kanal gestartet hat, in dem Spielfilme jederzeit kostenlos abgerufen werden können.</p>
<p>Statt vor Gericht zu kämpfen, will RTL nun die eigenen Video-on-Demand-Angebote ausbauen. &#8220;Im November werden wir diese Familie mit dem Start von n-tv now komplettieren. Vielleicht noch in 2012 werden wir die Now-Angebote auf den TV-Bildschirm bringen als weitere Plattform nach Computer, Smartphones und Tablets&#8221;, sagte Schröder. &#8220;Kunden von Kabel Deutschland werden voraussichtlich bis zum neuen Jahr in den Genuss unserer non-linearen Angebote der Now-Familie kommen. Gespräche mit weiteren Plattformbetreibern laufen, von denen das eine oder andere durchaus fortgeschritten ist.&#8221;</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Markus Schächter vermisst das Intendantenamt nicht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 11:15:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zehn Jahre stand Markus Schächter (62) an der Spitze des ZDF in Mainz, nun baut er an der Hochschule für Philosophie München einen Lehrstuhl für Medienethik auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/München (dapd). Zehn Jahre stand Markus Schächter (62) an der Spitze des ZDF in Mainz, nun baut er an der Hochschule für Philosophie München einen Lehrstuhl für Medienethik auf.</p>
<p>Schächter hatte im Januar 2011 überraschend verkündet, dass er nicht mehr für eine Wiederwahl als Senderchef zur Verfügung steht. Rückblickend sagt er der Nachrichtenagentur dapd: &#8220;Ich habe meine Arbeit bei allem Respekt vor der immensen Verantwortung sehr geliebt. In den zehn Jahren meiner Tätigkeit habe ich nun die gemeinsam gesetzten Ziele Punkt für Punkt abgearbeitet&#8221;, resümiert der Alt-Intendant. &#8220;Da konnte ich getrost und konsequent den Stabwechsel im Amt und mich selbst auf ein ganz neues Leben vorbereiten. Darin gibt es heute nur noch selbstbestimmte Kür &#8211; wunderbar.&#8221;</p>
<p>Seinen Abschied aus dem Tagesgeschäft nimmt er gelassen. &#8220;Die Bedeutung des Amtes ist geliehen&#8221;, betont er. Höchstens seinen Fahrer vermisst er manchmal: &#8220;Das Schwierigste ist das rückwärts Einparken&#8221;, erzählt er. Tiefgaragen seien nicht gerade sein Lieblingsterrain.</p>
<p>Der gebürtige Pfälzer begann seine Karriere nach dem Studium als Kulturredakteur beim Südwestfunk. Danach wurde er Sprecher der rheinland-pfälzischen Kultusministerin Hanna-Renate Laurien (CDU), bevor er 1981 zum ZDF kam. Dort war er unter anderem Mitbegründer der Sendereihe &#8220;Terra X&#8221;, später führte er als Leiter der Kinder- und Jugendredaktion die Kindernachrichtensendung &#8220;logo!&#8221; ein. 1998 wurde er Programmdirektor.</p>
<p>Als sich die Politik im Jahr 2002 zunächst nicht auf einen Nachfolger für den langjährigen Intendanten Dieter Stolte einigen konnte, setzte sich am Ende Markus Schächter im fünften Wahlgang durch. Für ihn war das peinliche Geschacher um den Chefposten eine lehrreiche Erfahrung, sodass er stets auf Ausgleich und Konsens bedacht war. Seine Wiederwahl fünf Jahre später fiel mit 60 von 61 Stimmen fast einstimmig aus.</p>
<p>Für Schächter war der Chefposten auf dem Mainzer Lerchenberg die interessanteste Aufgabe, die in Deutschland zu vergeben ist. Schächter führte den Sender ins digitale Zeitalter. In seiner Amtszeit wurden die Digitalkanäle eingeführt, wie der junge Senderableger ZDFneo. &#8220;Mit der Mediathek zum Beispiel, mit den neuen Digital-Kanälen ist der ehemalige Einkanalsender ZDF für die digitale Zukunft gut positioniert&#8221;, betont Schächter. Im Hauptprogramm stieß die beißende Ironie der Satiresendung &#8220;Neues aus der Anstalt&#8221; auf positive Kritik. Mehrmals verlängerte er die Moderation der Sendung &#8220;Wetten, dass…&#8221; mit seinem Freund Thomas Gottschalk per Handschlag.</p>
<p>In seiner Amtszeit nahm der Druck auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die Gebühren immer mehr zu. So musste er strenge Sparvorgaben der Politik umsetzen. 2009/2010 konnte er nicht verhindern, dass der Vertrag mit Chefredakteur Nikolaus Brender auf Druck des damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) nicht verlängert wurde. Danach schien ihm die rechte Freude am dem Amt abhandengekommen zu sein, obwohl er mit dem raschen Vorschlag des Nachfolgers Peter Frey alles dafür tat, dass das ZDF möglichst wenig Schaden davontrug. Im März dieses Jahres wurde Thomas Bellut Intendant.</p>
<p>Schächter erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den renommierten Emmy Directorate Award, den Französischen Nationalverdienstorden sowie den Gregoriusorden des Papstes. Auch im Ruhestand hat er noch viele Ämter inne, so ist er Vorstandsmitglied der Europäischen Rundfunkunion (EBU), Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stiftung Zukunft Berlin, und er führt den Aufsichtsrat der Stiftung Aktion Mensch. Schächter wohnt mit seiner Ehefrau in Mainz.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Alt-Intendant Schächter für Medienethik in Journalistenausbildung</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 07:55:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der frühere ZDF-Intendant Markus Schächter hat sich für eine Aufnahme der Medienethik in die Journalistenausbildung ausgesprochen. "Die Medienwelt hat sich in den vergangenen Jahren mehr verändert als in den 30 Jahren davor", sagte Schächter der Nachrichtenagentur dapd. "Deshalb ist intensive Reflexion über journalistische Standards in der digitalen Medienwelt notwendig."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/München (dapd). Der frühere ZDF-Intendant Markus Schächter hat sich für eine Aufnahme der Medienethik in die Journalistenausbildung ausgesprochen. &#8220;Die Medienwelt hat sich in den vergangenen Jahren mehr verändert als in den 30 Jahren davor&#8221;, sagte Schächter der Nachrichtenagentur dapd. &#8220;Deshalb ist intensive Reflexion über journalistische Standards in der digitalen Medienwelt notwendig.&#8221; </p>
<p>Schächter baut an der Hochschule für Philosophie München ein Kompetenzzentrum für Medienethik auf, das Mitte 2013 die Arbeit aufnehmen soll. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die Verantwortung der Medien und ihre Rolle in der Gesellschaft.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>Google und Facebook als gemeingefährliche Schmarotzer</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 13:05:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen", Paul-Josef Raue kritisiert Google und Facebook als "Schmarotzer".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfurt (dapd). Der Chefredakteur der &#8220;Thüringer Allgemeinen&#8221;, Paul-Josef Raue kritisiert Google und Facebook als &#8220;Schmarotzer&#8221;. Diese Internetmedien seien &#8220;gemeingefährlich&#8221; und &#8220;mächtig&#8221;, sagte er im dapd-Interview in Erfurt. Die Verlagsbranche habe sich von der Entwicklung im Internet überrollen lassen. &#8220;Hätten sich die großen Verlage, vor allem in den USA, wo alles begann, dieselben Gedanken gemacht wie Steve Jobs und Mark Zuckerberg, wären diese gigantischen, die Freiheit bedrohenden Netze unter Kontrolle von Journalisten und weisen Verlegern&#8221;, sagte Raue.</p>
<p>Zugleich warnte Raue seine Branche vor zu großem Pessimismus. &#8220;Wir sind Opfer unserer Lust auf Untergang, Tragödie und Katastrophe&#8221;, beklagte der Chefredakteur der &#8220;Thüringer Allgemeinen&#8221; im dapd-Interview in Erfurt. Es gebe allen Grund, selbstbewusst zu sein. Ohne seriösen Journalismus drohe die Demokratie ins Wanken zu geraten. &#8220;Wir fahren nicht auf der Titanic&#8221;, betonte Raue angesichts der in der Zeitungsbranche weit verbreiteten Zukunftsangst.</p>
<p>Allerdings veränderten sich die Rahmenbedingungen, unter denen künftig Zeitungen produziert werden. &#8220;Was uns Sorgen macht, ist das Geschäftsmodell. Der Zeitungsmarkt wird ein reiner Lesermarkt, das heißt: Die Leser müssen immer mehr für unabhängigen Journalismus bezahlen.&#8221; Auf die Anzeigenerlöse sei kein Verlass mehr.</p>
<p>Die Branche habe die Veränderungen in der Medienlandschaft verschlafen. &#8220;Wenn wir immer besonnen gearbeitet hätten, ginge es uns zurzeit besser&#8221;, sagte Raue. Viele Redaktionen hätten hochmütig agiert und die Leser nicht mehr ernst genommen. &#8220;Die Auflagen rutschten schon, als nur wenige das Internet kannten und noch weniger nutzten&#8221;, erinnert der Chefredakteur und Fachbuchautor.</p>
<p>dapd</p>
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		<title>MDR plant Ost-Mitteleuropa-Format</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 10:05:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der trimediale Chefredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks MDR, Stefan Raue, plant für Herbst ein neues Format der Auslandsberichterstattung mit dem Arbeitstitel: "Wir im Osten".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leipzig (dapd). Der trimediale Chefredakteur des Mitteldeutschen Rundfunks MDR, Stefan Raue, plant für Herbst ein neues Format der Auslandsberichterstattung mit dem Arbeitstitel: &#8220;Wir im Osten&#8221;. &#8220;Wir wollen ein Ost-Mitteleuropa-Portal und eine Ost-Mitteleuropa-Sendung schaffen, mit den Lebensgeschichten unserer Nachbarn im Vergleich zu den Lebensgeschichten der Menschen hier in der Region&#8221;, sagte Raue der Nachrichtenagentur dapd.</p>
<p>Gut 20 Jahre nach dem Fall des eisernen Vorhangs will Raue im Internet die Geschichten &#8220;einsammeln&#8221;, wie beide Seiten damals Urlaub gemacht haben und wie heute. Oder wie Arbeitslosigkeit hier und dort erlebt wird. &#8220;Das ist meines Wissens das erste Mal, das etwas aus dem Internet ins Fernsehen gehoben wird. Normal ist es umgekehrt&#8221;, so Raue, der seit November MDR-Chefredakteur ist.</p>
<p>dapd</p>
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		<item>
		<title>Herbst besteht auf Durchsetzung geistigen Eigentums im Internet</title>
		<link>http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/panorama/2012/06/22/herbst-besteht-auf-durchsetzung-geistigen-eigentums-im-internet-519047/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 09:45:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Chefredakteur der "Saarbrücker Zeitung", Peter Stefan Herbst, setzt im Internet auf die Durchsetzung von Eigentumsrechten. "Wir brauchen ein neues Bewusstsein für den Wert geistigen Eigentums. Dessen Diebstahl darf nicht länger von Gesellschaft und Politik toleriert werden", sagte Herbst im dapd-Interview in Saarbrücken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saarbrücken (dapd). Der Chefredakteur der &#8220;Saarbrücker Zeitung&#8221;, Peter Stefan Herbst, setzt im Internet auf die Durchsetzung von Eigentumsrechten. &#8220;Wir brauchen ein neues Bewusstsein für den Wert geistigen Eigentums. Dessen Diebstahl darf nicht länger von Gesellschaft und Politik toleriert werden&#8221;, sagte Herbst im dapd-Interview in Saarbrücken.</p>
<p>Er sprach sich für ein &#8220;starkes Urheberrecht für Autoren und ein starkes eigenes Leistungsschutzrecht für Verlage&#8221; aus. Schließlich schafften Verlage die Voraussetzungen für viele herausragende journalistische Leistungen. &#8220;Niemand geht mit gutem Gewissen in eine Bäckerei und nimmt seine Brötchen mit, ohne sie zu bezahlen.&#8221; Das müsse auch für die Medienwelt gelten.</p>
<p>Herbst räumte ein, dass Verlage es mit dem Beginn des Internetzeitalters versäumt hätten, für hochwertige Inhalte eine Bezahlkultur zu entwickeln. &#8220;Dass Inhalte im Internet immer frei sind und nichts kosten, wird dauerhaft nicht funktionieren&#8221;, betonte der Chefredakteur. Deshalb müsse der Zugang zu Inhalten reglementiert werden: &#8220;Intelligenten Bezahlschranken gehört die Zukunft.&#8221;</p>
<p>Und bei der gedruckten Zeitung müsse den Anzeigenrückgängen mit höheren Verkaufspreisen entgegengewirkt werden. &#8220;Deren Akzeptanz ist größer, wenn besondere journalistische Leistungen und ein herausragender Service geboten werden&#8221;, sagte Herbst. &#8220;Zu hoher Qualität, regionaler Verankerung und tiefer Durchdringung des Verbreitungsgebietes gibt es keine Alternativen&#8221;, beschreibt er das Zukunftskonzept der &#8220;Saarbrücker Zeitung&#8221; und generell aller Regionalzeitungen.</p>
<p>dapd</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Deutschen Handballern gelingt erster Schritt Richtung WM</title>
		<link>http://www.boulevard-baden.de/lokalsport/handball/2012/06/10/deutschen-handballern-gelingt-erster-schritt-richtung-wm-515527/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jun 2012 13:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eschuett</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handball]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien-Herzogowina]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Handball WM Qualifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Spielbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Karlsruhe (esch). Über 6.200 Zuschauer strömten am Samstagnachmittag in die Stuttgarter Porsche-Arena und bescherten der Deutschen Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzogowina einen würdigen Rahmen. Bundestrainer Martin Heuberger hatte für diese Begegnung auch drei Löwen aufgeboten, da neben den Stammkräften Uwe Gensheimer und Oliver Roggisch auch Michael Müller in den Kreis der Adlerträger zurück kehrte. Der noch Löwe, ab kommendem Ersten gehörte er ja der HSG Wetzlar an, bestritt in Stuttgart sein 50. Länderspiel und wurde vor der Begegnung dafür geehrt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IHF Qualifikation zur Handball WM 2013</strong></p>
<p><strong>Hinspiel gegen Bosnien-Herzogowina</strong></p>
<p><strong>in Stuttgart</strong></p>
<p>Karlsruhe (esch). Über 6.200 Zuschauer strömten am Samstagnachmittag in die Stuttgarter Porsche-Arena und bescherten der Deutschen Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen Bosnien-Herzogowina einen würdigen Rahmen. Bundestrainer Martin Heuberger hatte für diese Begegnung auch drei Löwen aufgeboten, da neben den Stammkräften Uwe Gensheimer und Oliver Roggisch auch Michael Müller in den Kreis der Adlerträger zurück kehrte. Der noch Löwe, ab kommendem Ersten gehörte er ja der HSG Wetzlar an, bestritt in Stuttgart sein 50. Länderspiel und wurde vor der Begegnung dafür geehrt.</p>
<div id="attachment_515530" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-515530" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_0228-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Silvio Heinevetter war oft Endstation (Fotos: cls)</p></div>
<p>Der Widersacher vom Balkan schaltete in der letzten Runde Griechenland aus und hat mit Trainer Dragan Markovic einen Kenner des deutschen Handballs an der Seitenlinie. Er spielte lange Zeit an der Seite von Martin Heuberger beim TuS Schutterwald und trainierte unter anderem auch schon die HSG Wetzlar. Mit diesem Wissen schickte er eine gut eingestallte Sieben auf das Parkett, die in den ersten zehn Minuten sehr gut dagegen hielt und mit dem 5:3 durch Rückraumstratege Nikola Prce die mitgereisten Anhänger so laut werden ließ, dass die in der Überzahl anwesenden deutschen Fans nicht mehr zu hören waren. Spielmacher Mirsad Terzic beging danach sein nächstes Foul, verursachte einen Siebenmeter und erhielt seine erste Zeitstrafe. Sofort erhöhte die deutsche Mannschaft das Tempo und agierte in der Abwehr aggressiver. Kapitän Oliver Roggisch organisierte die Defensive mit viel Umsicht, so dass die Gäste über elf Minuten zu keinem Torerfolg mehr kamen, zumal Silvio Heinevetter wieder einmal glänzend disponiert war. Die Gastgeber verleiteten die Blauhemden immer öfter zu technischen Fehlern und nutzten die Ballgewinne zu schnellen Angriffen. Bis zur 23. Minute hatten die Adlerträger den Vorsprung auf 14:3 ausgebaut. Der Löwen Kapitän Gensheimer trug mit fünf Toren wesentlich zu diesem Spielstand bei und sorgte dafür, dass das deutsche Team mit einem 18:7 in die Kabine gehen durfte. Kein Wunder, dass der Bundestrainer mit dieser ersten Hälfte sehr zufrieden war. Sein Gegenüber musste in der Pause seine Jungs neu einstellen, wenn sie in Stuttgart kein Fiasko erleben wollten.</p>
<div id="attachment_515532" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-515532" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2012/06/IMG_0752-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Kapitän Oliver Roggisch stabisierte die Abwehr (Foto: cls)</p></div>
<p>Markovic  schien die richtigen Worte gefunden zu haben, denn seine Sieben kam mit verbesserter Einstellung aus der Kabine zurück und fand sofort zu gelungenen Aktionen in der Offensive. Die Heuberger Truppe ließ sich in den ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff von dem neuen Schwung des Gegners überraschen und verdankte es in erster Line dem Gummersbacher Linkshänder Adrian Pfahl, der mit vier Treffern allein dafür sorgte, dass der Vorsprung gehalten wurde. In der Folgezeit kassierten die Deutschen  durch ungeschicktes Abwehrverhalten zwei Zeitstrafen und produzierten nun selbst einige technische Fehler, so dass die Gäste bis Mitte der zweiten Hälfte auf 24:16 verkürzen konnten. In dieser Phase war einzig und allein auf Torhüter Heinevetter Verlass. Als er bei deutscher Unterzahl einen Gegenstoß von Dusko Celica mit einer tollen Parade abwehrte, schien er seine Kameraden aufgeweckt zu haben. Der Berliner Christophersen und Spielmacher Strobel erhöhten auf 26:16 und brachten wieder mehr Ruhe in die Aktionen ihres Teams. Bundestrainer Heuberger nutzte seine breite Bank sehr gut aus und ließen die Gäste nicht mehr näher heran kommen. Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein deutlicher 36:24 Sieg der deutschen Nationalmannschaft und bescherte ihr ein Polster von zwölf Toren für das Rückspiel am nächsten Sonntag in Sarajevo. (Live-Übertragung 13,30 Uhr in der ARD, d. Red.)</p>
<p>Für Deutschland spielten:  Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo)  -  Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar-Löwen) (8/4), Oliver Roggisch (Rhein-Neckar-Löwen), Dominik Klein (THW Kiel) (3), Adrian Pfahl (VfL Gummersbach) (7), Patrick Wiencek (VfL Gummersbach) (1), Christoph Theuerkauf (TBV Lemgo) (3), Sven-Sören Christophersen (Füchse Berlin) (5), Michael Müller (Rhein-Neckar-Löwen), Johannes Sellin (Füchse Berlin) (2), Martin Strobel (TBV Lemgo) (2), Markus Richwien (Füchse Berlin) (2), Lars Kaufmann (SG Flensburg-Handewitt) (1), Steffen Weinhold (TV Großwallstadt) (1), Stefan Kneer (TV Großwallstadt) (1)</p>
<p>Für Bosnien-Herzogowina spielten:  Grahovac, Tahirovic (FA Göppingen) – Vrzalic (7/4), Doborac (SC Magdeburg (4), Buric, Velic, Panic (1), Stojanovic (3), Terzic (1), Toromanovic (1), Celica (2), Karacic (1), Prce (2), Malinovic (1), Mikic, Dzono (1),</p>
<p>Stimmen zum Spiel:</p>
<div id="attachment_515533" class="wp-caption alignleft" style="width: 108px"><img class="size-thumbnail wp-image-515533" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2012/06/Martin-Heuberger-150x150.jpg" alt="" width="98" height="98" /><p class="wp-caption-text">Martin Heuberger (Foto: cls)</p></div>
<p>Martin Heuberger: „Ich freue mich über unseren Sieg. Allerdings ärgert mich der Spielverlauf der zweiten Halbzeit ein bisschen. Wir sind mit sehr viel Respekt vor dem Gegner in diese Begegnung gegangen und meine Mannschaft hat in der ersten Hälfte sehr konzentriert gearbeitet. In der zweiten Hälfte  bin ich froh, dass wir die Kurve wieder bekommen haben, als der Gegner etwas aufgeholt hatte. Mit zwölf Toren haben wir ein gutes Polster, aber es ist noch keine Ruhekissen. Wir wissen was uns erwartet, aber wir möchten auch das zweite Spiel gewinnen.“</p>
<div id="attachment_515534" class="wp-caption alignleft" style="width: 113px"><img class="size-thumbnail wp-image-515534" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2012/06/Trainer-150x150.jpg" alt="" width="103" height="103" /><p class="wp-caption-text">Dragan Markovic (Foto: cls)</p></div>
<p>Dragan Markovic: „Wir sind mit viel Respekt hier angetreten. In der ersten Halbzeit waren wir viel zu ängstlich, aber nach der Pause haben wir ordentlich gespielt. Am Ende ist der Sieg für Deutschland etwas zu hoch ausgefallen, aber es war verdient. Deutschland war sehr gut eingestellt.“</p>
<div id="attachment_515535" class="wp-caption alignleft" style="width: 97px"><img class="size-thumbnail wp-image-515535" src="http://www.boulevard-baden.de/wp-content/uploads/2012/06/Müller-150x150.jpg" alt="" width="87" height="87" /><p class="wp-caption-text">Michael Müller (Foto: cls)</p></div>
<p>Michi Müller: „ Es war schön heute wieder dabei zu sein. Ich habe jetzt das 50. Länderspiel bestritten und habe mich darüber gefreut. Nach den vielen Verletzungen ist es schön wieder dazu zu gehören. Nach den unglücklichen Niederlagen bei den Löwen ist es noch einmal ein Highlight in die Nationalmannschaft zurück zu kehren. In Sarajewo wird es bestimmt eine wahnsinnige Atmosphäre und wir freuen uns alle riesig darauf. Wir haben zwar ein gutes Polster, aber wir wollen auch das Rückspiel gewinnen.“</p>
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