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	<title>Boulevard Baden &#187; Internet</title>
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	<description>Boulevard Baden - Die täglich aktuelle Ergänzung Ihrer Wochenzeitung</description>
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		<title>EXTRA: &#8220;Ding Dong&#8221;: Merkel im &#8220;Neuland&#8221; Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 18:07:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Freihandel, Frieden, Freundschaft &#8211; beim Besuch von US-Präsident Barack Obama herrschte ein hoher Ton. Ein kleiner Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aber ließ die Netzgemeinde aufschreien. &#8220;Das Internet ist für uns alle Neuland&#8221;, hatte die durchaus als Technikfan geltende Kanzlerin nach ihrem Gespräch mit Obama mit Blick auf das umstrittene US-Überwachungsprogramm Prism [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Freihandel, Frieden, Freundschaft &#8211; beim Besuch von US-Präsident Barack Obama herrschte ein hoher Ton. Ein kleiner Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aber ließ die Netzgemeinde aufschreien. &#8220;Das Internet ist für uns alle Neuland&#8221;, hatte die durchaus als Technikfan geltende Kanzlerin nach ihrem Gespräch mit Obama mit Blick auf das umstrittene US-Überwachungsprogramm Prism gesagt.</p>
<p>Hohn und Spott waren die Folge. Im Kurznachrichtendienst Twitter überschlugen sich die Nutzer unter dem Hashtag #Neuland mit hämischen Kommentaren: &#8220;Ding Dong: Die kleine Angela möchte bitte aus dem #neuland abgeholt werden&#8221;, hieß es dort unter anderem. Ein anderer Nutzer zwitscherte: &#8220;Ich wohne jetzt seit 17 Jahren in diesem #Neuland. Langsam setzt mir diese Gentrifizierung hier schon zu.&#8221; Und in einer weiteren Kurznachricht wurde gespöttelt: &#8220;Ich betrete gleich #neuland und werde mal eine email senden in dieses internet.&#8221;</p>
<p>Die Debatte um Merkels Äußerung schaffte es nach Angaben des Mediendienstes meedia innerhalb kürzester Zeit in die Liste der am häufigsten aktuell aufgegriffenen Themen bei Twitter.</p>
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		<title>Snowden möchte Asyl in Island</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 16:07:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Stockholm (AFP). Islands Regierung hat nach eigenen Angaben informellen Kontakt mit dem US-Computerexperten Edward Snowden wegen eines möglichen Asylantrags. Ein Vertreter Snowdens habe &#8220;einige informelle Gespräche&#8221; mit Mitarbeitern mehrerer Ministerien geführt, sagte Islands Regierungschef Sigmundur David Gunnlaugsson während eines Besuchs in Stockholm. Förmliche Gespräche habe es noch nicht gegeben. Um Asyl in Island zu beantragen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stockholm (AFP). Islands Regierung hat nach eigenen Angaben informellen Kontakt mit dem US-Computerexperten Edward Snowden wegen eines möglichen Asylantrags. Ein Vertreter Snowdens habe &#8220;einige informelle Gespräche&#8221; mit Mitarbeitern mehrerer Ministerien geführt, sagte Islands Regierungschef Sigmundur David Gunnlaugsson während eines Besuchs in Stockholm. Förmliche Gespräche habe es noch nicht gegeben. Um Asyl in Island zu beantragen, müsse Snowden allerdings im Land sein, betonte der Ministerpräsident.</p>
<p>Der 29-jährige Computerexperte hatte Ende Mai den Medien Informationen zu dem geheimen US-Programm Prism zur Überwachung des Internets und des Telefonverkehrs zugespielt. Die Enthüllungen über das weitreichende Spähprogramm des US-Geheimdienstes NSA lösten weltweit Empörung aus. Derzeit hält sich Snowden an einem unbekannten Ort in Hongkong auf. Bisher hat Washington nicht seine Auslieferung beantragt. Snowden nannte Island wegen seines Eintretens für die Freiheit des Internets als möglichen Asylort.</p>
<p>Nach Angaben der isländischen Innenministerin Hanna Kristjansdottir wandte sich der Sprecher der Enthüllungsplattform Wikileaks, Kristinn Hrafnsson, wegen des Asylantrags an die Regierung. Daraufhin sei die Frage bei einem Treffen mit einem Vertreter des Innenministeriums diskutiert worden. Kristjansdottir betonte jedoch, die Regierung sei nicht gebunden an ein Votum des Parlaments von 2010, wonach das Land zu einem Zufluchtsort für Enthüllungsjournalisten und Whistleblower werden sollte.</p>
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		<title>BERICHT: &#8220;Ding Dong&#8221;: Merkel im &#8220;Neuland&#8221; Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 16:07:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Freihandel, Frieden, Freundschaft &#8211; beim Besuch von US-Präsident Barack Obama herrschte ein hoher Ton. Ein kleiner Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aber ließ die Netzgemeinde aufschreien. &#8220;Das Internet ist für uns alle Neuland&#8221;, hatte die durchaus als Technikfan geltende Kanzlerin nach ihrem Gespräch mit Obama mit Blick auf das umstrittene US-Überwachungsprogramm Prism [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Freihandel, Frieden, Freundschaft &#8211; beim Besuch von US-Präsident Barack Obama herrschte ein hoher Ton. Ein kleiner Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aber ließ die Netzgemeinde aufschreien. &#8220;Das Internet ist für uns alle Neuland&#8221;, hatte die durchaus als Technikfan geltende Kanzlerin nach ihrem Gespräch mit Obama mit Blick auf das umstrittene US-Überwachungsprogramm Prism gesagt.</p>
<p>Hohn und Spott waren die Folge. Im Kurznachrichtendienst Twitter überschlugen sich die Nutzer unter dem Hashtag #Neuland mit hämischen Kommentaren: &#8220;Ding Dong: Die kleine Angela möchte bitte aus dem #neuland abgeholt werden&#8221;, hieß es dort unter anderem. Ein anderer Nutzer zwitscherte: &#8220;Ich wohne jetzt seit 17 Jahren in diesem #Neuland. Langsam setzt mir diese Gentrifizierung hier schon zu.&#8221; Und in einer weiteren Kurznachricht wurde gespöttelt: &#8220;Ich betrete gleich #neuland und werde mal eine email senden in dieses internet.&#8221;</p>
<p>Die Debatte um Merkels Äußerung schaffte es nach Angaben des Mediendienstes meedia innerhalb kürzester Zeit in die Liste der am häufigsten aktuell aufgegriffenen Themen bei Twitter.</p>
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		<title>Datenschützer weltweit äußern Bedenken zu Google-Brille</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 17:37:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Die vom Internetriesen Google entwickelte Computerbrille sorgt bei Datenschützern weltweit für Bedenken. In einem gemeinsamen Brief an Google-Chef Larry Page bitten dutzende Datenschutz-Beauftragte aus der ganzen Welt um genauere Informationen zum Projekt Google Glass, wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, mitteilte. Sie wollen darin wissen, welche Informationen Google über die Nutzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Die vom Internetriesen Google entwickelte Computerbrille sorgt bei Datenschützern weltweit für Bedenken. In einem gemeinsamen Brief an Google-Chef Larry Page bitten dutzende Datenschutz-Beauftragte aus der ganzen Welt um genauere Informationen zum Projekt Google Glass, wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, mitteilte. Sie wollen darin wissen, welche Informationen Google über die Nutzer seiner Internetbrille sammeln, was der Konzern damit tun und welche Daten er an Dritte weitergeben will.</p>
<p>Die Computerbrille Google Glass befindet sich derzeit in der Testphase und könnte im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Der US-Konzern hatte die mit kleinen Kameras, Lautsprechern und Displays ausgestattete Brille vor gut einem Jahr erstmals vorgestellt. Der Display befindet sich in einem Winkel der Brillengläser, gesteuert wird die Brille mit Sprachbefehlen.</p>
<p>Die Datenschützer bitten Google darum, schon bei der Entwicklung ausreichenden Datenschutz in das neue System einzubauen. Auch soll der Konzern erklären, wie Google damit umgeht, dass die Nutzer von Google Glass künftig problemlos unbemerkt Daten über Andere sammeln könnten. Bedenken über Google Glass hatte auch schon eine Gruppe von US-Kongressabgeordneten geäußert. Sie verlangte von Google im Mai ebenfalls Antworten darauf, was die internetfähige High-Tech-Brille für den Datenschutz und die Privatsphäre der Bürger bedeute.</p>
<p>Das aktuelle Schreiben an Google unterzeichneten die Datenschutz-Beauftragten der EU-Staaten, Australiens, Neuseelands, Kanadas, Mexikos und Israels. Google stand in den USA und in Europa in der Vergangenheit immer wieder wegen Verstößen gegen den Datenschutz in der Kritik. Unter anderem musste der Technologiekonzern Bußgelder zahlen, weil er bei den Aufnahmefahrten für seinen Straßenfoto-Dienst Street View den Datenverkehr ungeschützter drahtloser Netzwerke mitgeschnitten hatte.</p>
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		<title>SPD- und CDU-Politiker für BND-Internet-Überwachung</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 11:37:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Innenpolitiker von SPD und CDU befürworten einen Ausbau der Internet-Überwachung durch den Bundesnachrichtendienst (BND). &#8220;Deutschland hat einen gewaltigen Nachholbedarf im Bereich der Internet-Überwachung&#8221;, sagte der SPD-Abgeordnete Michael Hartmann. Ähnlich äußerte sich der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bekräftigte ihre Bedenken gegen die angeblichen Pläne des Auslandsgeheimdienstes.
Mit Blick auf Presseberichte über ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Innenpolitiker von SPD und CDU befürworten einen Ausbau der Internet-Überwachung durch den Bundesnachrichtendienst (BND). &#8220;Deutschland hat einen gewaltigen Nachholbedarf im Bereich der Internet-Überwachung&#8221;, sagte der SPD-Abgeordnete Michael Hartmann. Ähnlich äußerte sich der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bekräftigte ihre Bedenken gegen die angeblichen Pläne des Auslandsgeheimdienstes.</p>
<p>Mit Blick auf Presseberichte über ein Programm des BND in Höhe von 100 Millionen Euro sagte Hartmann der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;, es sei wichtig, &#8220;Geld in die Hand zu nehmen, damit der BND auf die Höhe der Zeit kommt&#8221;. Warnungen von Datenschützern vor zu viel Überwachung bezeichnete der SPD-Politiker als verfehlt. &#8220;Der BND überwacht keine deutschen Staatsbürger. Und wir haben strenge gesetzliche Grundlagen dafür, die das Handeln des Geheimdienstes eingrenzen.&#8221; Vergleiche mit dem umstrittenen US-Spähprogramm Prism bezeichnete Hartmann als unzulässig. Beispielsweise könne mit dem BND-Programm nicht gezielt nach Personen in sozialen Netzwerken gesucht werden.</p>
<p>&#8220;Die Sicherheitsbehörden müssen mit dem technischen Fortschritt mithalten&#8221;, sagte Bosbach ebenfalls der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;. Der BND dürfe allerdings nur eine begrenzte Datenmenge zu bestimmten Anlässen speichern. Es gehe dabei in erster Linie um den Schutz vor Cyber-Angriffen, fügte der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses in der Heidelberger &#8220;Rhein-Neckar-Zeitung&#8221; hinzu. &#8220;Hier droht der deutschen Wirtschaft durch Wirtschaftsspionage Schaden in Milliardenhöhe.&#8221;</p>
<p>Leutheusser-Schnarrenberger sagte dem Deutschlandfunk, sie kenne kein 100-Millionen-Euro-Programm des BND zur Internet-Überwachung. &#8220;Eine anlasslose, weit gefächerte Speicherung und Durchforstung jeglicher Kommunikation, ist in der Form bei uns nicht möglich&#8221;, sagte die FDP-Politikerin. Aber so wie eine Telefonüberwachung in Deutschland unter engen Voraussetzungen erlaubt sei, &#8220;so wird das auch in bestimmtem Umfang bei konkreten Anhaltspunkten ein Blick in elektronische Kommunikation sein&#8221;. Es wäre falsch, den Behörden generell einen Einblick in elektronische Kommunikation zu verweigern, fügte die Ministerin hinzu.</p>
<p>Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar bezeichnete die vom &#8220;Spiegel&#8221; für das BND-Programm genannte Summe von 100 Millionen Euro als &#8220;sehr beachtlich&#8221;. Er verwies im Sender WDR 5 darauf, dass die Kommunikation ins Ausland, für die der BND grundsätzlich zuständig ist, durch die internationale Internetkommunikation häufig wieder nach Deutschland zurückkomme. &#8220;Das darf ja eigentlich nicht wahr sein, dass so etwas dann Gegenstand der strategischen Fernmeldeüberwachung wird.&#8221;</p>
<p>Der &#8220;Spiegel&#8221; hatte am Wochenende über das angebliche 100-Millionen-Euro-Programm des BND berichtet. Nach Angaben der Bundesregierung ist dazu aber bislang kein Beschluss gefasst worden.</p>
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		<title>SPD-Politiker: Ausbau von Internet-Überwachung durch BND</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 09:37:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Nach Vertretern von Bundesregierung und Union hat sich auch der SPD-Innenexperte Michael Hartmann für eine stärkere Überwachung des Internet durch den Bundesnachrichtendienst (BND) ausgesprochen. &#8220;Deutschland hat einen gewaltigen Nachholbedarf im Bereich der Internet-Überwachung&#8221;, sagte Hartmann der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;. Insofern sei es wichtig, &#8220;Geld in die Hand zu nehmen, damit der BND auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Nach Vertretern von Bundesregierung und Union hat sich auch der SPD-Innenexperte Michael Hartmann für eine stärkere Überwachung des Internet durch den Bundesnachrichtendienst (BND) ausgesprochen. &#8220;Deutschland hat einen gewaltigen Nachholbedarf im Bereich der Internet-Überwachung&#8221;, sagte Hartmann der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;. Insofern sei es wichtig, &#8220;Geld in die Hand zu nehmen, damit der BND auf die Höhe der Zeit kommt&#8221;.</p>
<p>Warnungen von Datenschützern vor zu viel Überwachung bezeichnete Hartmann als verfehlt: &#8220;Der BND überwacht keine deutschen Staatsbürger. Und wir haben strenge gesetzliche Grundlagen dafür, die das Handeln des Geheimdienstes eingrenzen&#8221;, hob der SPD-Politiker hervor. Vergleiche mit dem umstrittenen US-Spähprogramm Prism bezeichnete Hartmann als unzulässig: &#8220;Es geht hier im Umfang und im Ansatz um etwas ganz anderes.&#8221; Beispielsweise könne mit dem BND-Programm nicht gezielt nach Personen in sozialen Netzwerken gesucht werden.</p>
<p>Einem Bericht des &#8220;Spiegel&#8221; zufolge hat der Bundesnachrichtendienst zur Internet-Überwachung ein 100 Millionen Euro schweres Programm aufgelegt. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagte dazu allerdings am Dienstag im Deutschlandfunk, sie kenne ein solches Programm nicht.</p>
<p>Die Justizministerin fügte aber hinzu, es sei falsch, den Behörden generell einen Einblick in elektronische Kommunikation zu verweigern. Zuvor hatte sich Leutheusser-Schnarrenberger noch dagegen ausgesprochen, dass der Bundesnachrichtendienst seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Internet-Überwachung ausweitet.</p>
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		<title>US-Informant Snowden kündigt weitere Enthüllungen an</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 18:07:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Washington (AFP). Der in Hongkong untergetauchte Informant Edward Snowden hat weitere Enthüllungen über die Spähprogramme der US-Geheimdienste angekündigt. Der Ex-Geheimdienstmitarbeiter sagte in einem Online-Interview der britischen Zeitung &#8220;The Guardian&#8221;, er werde &#8220;weitere Details&#8221; über die Überwachung von Internetnutzern durch die National Security Agency (NSA) preisgeben. Dabei bekräftigte er den Vorwurf, dass die NSA weitreichenden Zugriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Washington (AFP). Der in Hongkong untergetauchte Informant Edward Snowden hat weitere Enthüllungen über die Spähprogramme der US-Geheimdienste angekündigt. Der Ex-Geheimdienstmitarbeiter sagte in einem Online-Interview der britischen Zeitung &#8220;The Guardian&#8221;, er werde &#8220;weitere Details&#8221; über die Überwachung von Internetnutzern durch die National Security Agency (NSA) preisgeben. Dabei bekräftigte er den Vorwurf, dass die NSA weitreichenden Zugriff auf private E-Mails und Daten zum Surfverhalten im Internet habe.</p>
<p>Der &#8220;Guardian&#8221; und die &#8220;Washington Post&#8221; hatte mit Snowdens Hilfe die Existenz des Spähprogramms Prism aufgedeckt, bei dem die NSA die Nutzerdaten großer Internetkonzerne wie Google und Facebook auswertet. Die Unternehmen bestreiten aber einen direkten Zugriff der Geheimdienste auf ihre Server.</p>
<p>Snowden sagte dagegen, dass den Analysten bei der NSA freie Hand beim Ausspähen im Internet gelassen werde. Die Einhaltung der Gerichtsbeschlüsse, die der Überwachung zugrunde liegen, werde nur selten überprüft. Die Ausrede der Geheimdienste sei, dass bei der Suche nach Terrorverdächtigen zufällig auch die Daten unbescholtener Bürger abgegriffen würden. &#8220;Aber am Ende hat irgendjemand bei der NSA Deine Kommunikationsdaten&#8221;, sagte Snowden, der sich auf der Webseite des &#8220;Guardian&#8221; den Fragen von Internetnutzern stellte.</p>
<p>&#8220;Alles, was ich jetzt sagen kann, ist, dass die US-Regierung das nicht vertuschen können wird, indem sie mich inhaftiert oder ermordet&#8221;, erklärte Snowden weiter. &#8220;Die Wahrheit kommt heraus und kann nicht aufgehalten werden.&#8221; Der 29-jährige Computertechniker hatte als Angestellter einer externen Beratungsfirma im US-Bundesstaat Hawaii für die NSA gearbeitet und dabei geheime Dokumente zu den Überwachungsprogrammen an sich gebracht.</p>
<p>Snowden wies in dem Interview außerdem Anschuldigungen zurück, dass er ein chinesischer Spion sei. Er sei nach Hongkong geflohen, weil er befürchtet habe, kein faires Verfahren in seiner Heimat zu bekommen. &#8220;Die US-Regierung hat wie bei anderen Informanten auch unverzüglich und vorhersehbar jede Möglichkeit auf einen fairen Prozess zerstört, indem sie mich offen des Landesverrats für schuldig erklärt hat&#8221;, sagte er. Snowden will sich nach eigenen Angaben um politisches Asyl bemühen. Die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong hat mit den USA allerdings ein Auslieferungsabkommen.</p>
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		<title>Noch keine Lösung für Assange gefunden</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 15:37:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[London (AFP). Trotz britischer Auslieferungsbemühungen wird Wikileaks-Gründer Julian Assange die ecuadorianische Botschaft in London vermutlich bis auf Weiteres nicht verlassen. Der Australier sei notfalls bereit, noch &#8220;mindestens fünf weitere Jahre&#8221; in dem Diplomatengebäude auszuharren, sagte Ecuadors Außenminister Ricardo Patino nach einem Gespräch mit seinem britischen Kollegen William Hague, das keine Annäherung zwischen beiden Staaten brachte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>London (AFP). Trotz britischer Auslieferungsbemühungen wird Wikileaks-Gründer Julian Assange die ecuadorianische Botschaft in London vermutlich bis auf Weiteres nicht verlassen. Der Australier sei notfalls bereit, noch &#8220;mindestens fünf weitere Jahre&#8221; in dem Diplomatengebäude auszuharren, sagte Ecuadors Außenminister Ricardo Patino nach einem Gespräch mit seinem britischen Kollegen William Hague, das keine Annäherung zwischen beiden Staaten brachte. Eines sei jedenfalls sicher, sagte Patino: &#8220;Durch einen Tunnel oder im Kofferraum eines Autos&#8221; werde der Wikileaks-Gründer keinesfalls aus der Botschaft geschleust.</p>
<p>Beide Außenminister wollten zwar &#8220;die Kommunikationskanäle offen halten, erzielten aber keinen Durchbruch&#8221;, erklärte das britische Außenministerium &#8211; fast exakt ein Jahr nach Assanges Flucht in das Botschaftsgebäude am 19. Juni 2012. Während London dem Wikileaks-Gründer freies Geleit verwehrt, beharrt Ecuador auf &#8220;unwiderruflichen Garantien, dass er nicht an einen Drittstaat&#8221; ausgeliefert wird.</p>
<p>Im Dezember 2010 war Assange in Großbritannien auf Antrag Schwedens festgenommen worden, weil ihm zwei Schwedinnen sexuelle Übergriffe vorwerfen. Mit der Flucht in die Botschaft Ecuadors verhinderte er seine Auslieferung. Assange fürchtet, letztlich an die USA überstellt zu werden, wo ihm ein Prozess wegen der Aktivitäten der Enthüllungsplattform Wikileaks drohen könnte.</p>
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		<title>Leutheusser warnt vor mehr Internet-Überwachung des BND</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 15:37:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich dagegen ausgesprochen, dass der Bundesnachrichtendienst seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Internet-Überwachung ausweitet. &#8220;Für mich ist so ein Vorhaben schwer nachvollziehbar&#8221;, sagte sie. Es gebe klare rechtliche Grundlagen für die Internetüberwachung. Es könne nicht sein, &#8220;dass wir etwas erleben wie bei den sogenannten Staatstrojanern&#8221;.
Da habe sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat sich dagegen ausgesprochen, dass der Bundesnachrichtendienst seine Aktivitäten auf dem Gebiet der Internet-Überwachung ausweitet. &#8220;Für mich ist so ein Vorhaben schwer nachvollziehbar&#8221;, sagte sie. Es gebe klare rechtliche Grundlagen für die Internetüberwachung. Es könne nicht sein, &#8220;dass wir etwas erleben wie bei den sogenannten Staatstrojanern&#8221;.</p>
<p>Da habe sich die Technik vom Recht gelöst; &#8220;so etwas untergräbt das Vertrauen in jede moderne Technik&#8221;, kritisierte die Ministerin im Interview mit der Berliner Tageszeitung &#8220;Welt&#8221;. Die Menschen seien alarmiert über die Überwachung der USA im Internet. &#8220;Da kann doch die Antwort nicht sein, einfach die Überwachung durch die Deutschen machen zu lassen.&#8221;</p>
<p>Der &#8220;Spiegel&#8221; berichtet, der Bundesnachrichtendienst habe zur Internet-Überwachung ein 100 Millionen Euro schweres Programm aufgelegt. Dieses sei auf fünf Jahre angelegt. Im Rahmen des &#8220;Technikaufwuchsprogramms&#8221; solle die Abteilung Technische Aufklärung ausgebaut werden und bis zu 100 neue Mitarbeiter erhalten. Ziel des BND sei es, den grenzüberschreitenden Datenverkehr möglichst umfassend zu überwachen.</p>
</p>
<p>Vizeregierungssprecher Georg Streiter bestätigte den Bericht nicht. Ein Programm über 100 Millionen Euro sei nicht beschlossen worden, sagte er in Berlin. Es gebe beim BND allerdings durchaus Bestrebungen, seine Fähigkeit im Kampf gegen so genannte Cyber-Attacken auszubauen. Dafür sollten beim Auslandsgeheimdienst vorhandene Ressourcen in einer Facheinheit zusammengefasst werden. Zur Finanzierung sollten fünf Millionen Euro aus anderen BND-Bereichen umgeschichtet werden.</p>
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		<title>Merkel will Obama zu Transparenz in Späh-Affäre drängen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 15:07:47 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienste]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin (AFP). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei ihrem bevorstehenden Treffen mit US-Präsident Barack Obama Aufklärung über die Späh-Affäre verlangen. &#8220;An dieser Stelle setze ich mich sehr für die Transparenz ein&#8221;, sagte Merkel. Sie werde das Thema bei Obamas Berlin-Besuch am Mittwoch zur Sprache bringen.
 Unlängst war bekannt geworden, dass der US-Geheimdienst NSA die Nutzerdaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin (AFP). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will bei ihrem bevorstehenden Treffen mit US-Präsident Barack Obama Aufklärung über die Späh-Affäre verlangen. &#8220;An dieser Stelle setze ich mich sehr für die Transparenz ein&#8221;, sagte Merkel. Sie werde das Thema bei Obamas Berlin-Besuch am Mittwoch zur Sprache bringen.</p>
<p> Unlängst war bekannt geworden, dass der US-Geheimdienst NSA die Nutzerdaten großer Internetkonzerne wie Google, Facebook und Microsoft auswertet. &#8220;In gewisser Weise hat es mich schon überrascht&#8221;, sagte Merkel &#8220;RTL aktuell&#8221; zum mutmaßlichen Ausmaß der Überwachung. Die Bürger müssten wissen, ob ihre Daten ausgespäht würden. &#8220;Da muss natürlich doch eine Klarheit sein: Was wird benutzt, was wird nicht benutzt.&#8221;</p>
<p>Der Datenschutz wird in den USA in vielen Fällen weniger sensibel gehandhabt als in Deutschland. Das Weiße Haus hatte bereits angekündigt, Obama wolle bei seinem Treffen mit Merkel die Sorgen der Bundesregierung über das Internet-Überwachungsprogramm Prism zerstreuen. Das US-Spähprogramm diene allein zur Vereitlung von Terroranschlägen und sei im Interesse beider Länder, hieß es in Washington.</p>
<p> Merkel griff dieses Argument in dem TV-Interview auf. Zwar habe sie angesichts der Bedrohung durch den Terrorismus Verständnis für die Aufklärungsarbeit der Geheimdienste. &#8220;Aber das muss auch dem Gebot der Verhältnismäßigkeit entsprechen&#8221;, fügte sie hinzu.</p>
<p>Merkel bezeichnete es als &#8220;beachtenswert&#8221;, dass mehrere US-Internetfirmen sie um Fürsprache bei Obama in der Frage der Spähprogramme gebeten hätten. Eine solche Bitte war vergangene Woche bei einem Treffen von Vertretern von Google und Microsoft mit der Bundesregierung geäußert worden.</p>
<p>Am Montag folgte der US-Konzern Apple dem Beispiel von Microsoft und Facebook und nannte erstmals Zahlen zu Anfragen durch die US-Behörden. Vom 1. Dezember 2012 bis 31. Mai 2013 hätten US-Behörden &#8220;4000 bis 5000 Mal&#8221; um Informationen über Nutzer nachgesucht, teilte Apple mit. Betroffen gewesen seien zwischen 9000 und 10.000 Nutzerkonten.</p>
<p> Facebook hatte am Wochenende mitgeteilt, es seien von Juli bis Dezember 2012 rund 18.000 bis 19.000 Konten betroffen gewesen. Microsoft sprach von 31.000 bis 32.000 betroffenen Konten im selben Zeitraum.</p>
<p>Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) kritisierte die Konzerne für ihre Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst. &#8220;Fragt man aber jetzt nach ihrer Verantwortung im Abhörfall, ziehen die Konzerne den Kopf ein und geben sich als Opfer der US-Regierung&#8221;, sagte Aigner der &#8220;Passauer Neuen Presse&#8221;. &#8220;Das nehme ich denen nicht ab.&#8221;</p>
<p> Ein Appell an die US-Regierung kam auch von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). &#8220;Wir brauchen jetzt ganz klare Transparenz von den USA&#8221;, sagte sie der Zeitung &#8220;Die Welt&#8221;. Sie kritisierte, dass über die umstrittene Datensammlung der US-Geheimdienste bisher &#8220;nur Bruchstückhaftes nach außen&#8221; dringe.</p>
<p>Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning (FDP), kritisierte das Ausspähprogramm scharf. &#8220;Wir sind nicht Objekte der Willkür amerikanischer Geheimdienste&#8221;, sagte Löning der &#8220;Frankfurter Rundschau&#8221;.</p>
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