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Paradies für Surfer: Der Gardasee

19. Juni 2012 | 14:52 Uhr

Im Sommer ist der nördliche Gardasee fest in Surfer- und Seglerhand. (Foto: istockphoto.com/prestongeorge)

(pr). Surfer brauchen vor allem eines, um glücklich zu sein: Wind. Genau den liefert der Gardasee in Hülle und Fülle. Über das italienische Binnengewässer weht zuverlässig eine steife Brise, die den See zu einem der besten und beliebtesten Surfreviere in Europa macht. Aus Süddeutschland in wenigen Stunden erreichbar, locken bekannte Spots wie Torbole, Malcesine oder Limone Jahr für Jahr tausende Bundesbürger mit ihrem Brett in die Fluten.

Fast jeden Tag um die Mittagszeit bietet sich im kleinen Ort Torbole das gleiche Bild: Hunderte von Windsurfern lassen sich wie auf Kommando vom kräftigen Südwind Ora auf den Gardasee hinausblasen. Für die Wanderer und Kletterer auf den umliegenden Bergen ein faszinierendes Schauspiel, das sogar in vielen Wanderführern Erwähnung findet – die Tourenbeschreibungen umfassen die besten Aussichtsplätze für das Spektakel.

Im Norden ist der Gardasee am engsten und von steilen Bergen umgeben. Der starke Wind in der liebevoll „Düse“ genannten Region ist der warmen Luft geschuldet, die von den sonnenerwärmten Felswänden aufsteigt. Das entstehende Vakuum saugt neue Luftmassen aus der Poebene an, die mit hoher Geschwindigkeit heranrauschen und die Bretter auf bis zu 60 Stundenkilometer beschleunigen. Ab dem späten Nachmittag lässt diese Thermik langsam nach. Neben dem Ora sorgen weitere Winde wie der aus dem Norden wehende Vento für ein kontinuierliches Surfvergnügen den ganzen Tag lang.

Die Surfergemeinde tummelt sich vor allem im magischen Dreieck Torbole-Malcesine-Limone. Neben den sicheren Windverhältnissen bieten die Küstenorte auch ansonsten alles, was des Surfers Herz bei einem Urlaub am Gardasee begehrt: Gute Küche, liebliche Kleinstadtidylle, Shoppingmeilen und mediterranes Flair. Außer Wassersport sind in der Region viele weitere Outdooraktivitäten möglich, vom Trekking, Bergsteigen und Klettern bis hin zum Reiten, Tauchen oder Biken. Einzig die raren und überteuerten Parkplätze sorgen für so manchen Ärger. Wer mit dem Wohnmobil, Zelt oder Wohnwagen anreist, hat zugleich einen festen Standplatz und den See direkt vor der Tür. An vielen Spots treffen sich jedes Jahr die gleichen Leute: Die Board-Gemeinde kennt sich und ist wie eine große Familie.

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