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Badische Meile ist „nicht ganz so ätzend wie zehn“

10. Mai 2012 | 15:51 Uhr

Karlsruhe (mia). Am Sonntag ist fast ganz Karlsruhe auf den Beinen, wenn die 23. Badische Meile als traditionelles Sportevent ansteht. 8,88889 Kilometer – das historische Längenmaß, das 1819 als Königlicher Fuß berechnet wurde – müssen die Läufer ab 10.30 Uhr vom Beiertheimer Stadion aus hinter sich bringen. Die Organisatoren erwarten eine Rekordbeteiligung von 5 500 Läufern.

Ursprünglich als Spaßlauf gedacht, steht auch heute noch der Spaß und die Freude am Laufen im Vordergrund. So gibt es auch rund um das Beiertheimer Stadion zahlreiche Aktionen von der DAK-Gesundheit, die sich für mehr Bewegung und gesündere Ernährung einsetzt, so Dieter Bühler, Chef der DAK-Gesundheit. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Bewegungsmangel, so Bühler, dem wolle man entgegenwirken.
Exakte Strecke
Holger Wlasak von der veranstaltenden LG Region Karlsruhe freut sich über den neuen Teilnehmer-Rekord. Man habe in den vergangenen Jahren schon viel an der Badischen Meile verbessert und habe auch noch einige Veränderungen vor. Dieses Mal werden auch die Läufer, die die Strecke mit ihrem Smartphone nachmessen, die exakten 8,88 Kilometer rausbekommen. Im letzten Jahr seien es rund 8,7 Kilometer gewesen, durch die Vorverlegung des Starts um einige Meter, stimmt die Zahl nun wieder, so Wlasak.
Der Lauf habe für die LG Region eine große Bedeutung. Die Besonderheit der Meile: Es ist keine Profitveranstaltung. Alle Einnahmen fließen der Jugendarbeit zu. So habe man bereits neue Trainer für den Verein verpflichten können. Das Ziel der diesjährigen Meile sei es für die LG von einer Evolution sprechen zu können. Man gehe stärker die Jugendläufer an, mache in Schulen Werbung dafür.
„Nicht so ätzend wie zehn“
Die Jugend der LG Region freut sich ebenfalls auf die Meile. Jannik Arbogast, Daniel Günther und Felix Wammetsberger sind die Favoriten in der Gruppenwertung.  Arbogast, der sich 2011 den zweiten Platz erlaufen hatte, strebt nun den ersten Platz an. „Ein Sieg wäre schon schön.“
Auch Günther freut sich auf die Meile. „Die Strecke und die Distanz sind schön. Die Meile ist nicht ganz so ätzend wie zehn Kilometer“, schmunzelt er. Die Meile sei sehr angenehm. Die LGler nutzen sie als Trainings- und Spaßlauf und „ganz klar“ ist es etwas Besonderes, ein Lauf zuhause in Karlsruhe, freuen sich alle drei.

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