Torballer des PSV Karlsruhe qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft
28. Januar 2011 | 11:37 Uhr
Karlsruhe (bb). Am vergangenen Samstag richtete Reha Augsburg die diesjährige Torball-Südrunde aus. Die vier erstplatzierten Teams konnten hier das Ticket für die am 19. März in Landshut stattfindende deutsche Meisterschaft lösen.
Im Auftaktspiel hatte die SG Baden, die Spielgemeinschaft des PSV Karlsruhe und der BSG Offenburg, gleich den Gastgeber zugeteilt bekommen. 5:0 stand es bereits nach wenigen Würfen. Augsburg konnte sich im Laufe der Partie steigern und hielt das Match ausgeglichen. 7:5 lautete der Endstand für Baden. Hoffeld konnte sich in letzter Zeit von Turnier zu Turnier steigern und das stellten sie auch im zweiten Spiel gegen Baden unter Beweis. 7 Strafwürfe und eine katastrophale Abwehrleistung brachten den amtierenden Dritten der letzten deutschen Meisterschaft in der ersten Halbzeit in größte Not. 1:5 lautete der Pausenstand. Zwar fing sich das Team von Hans-Dieter Weidner und Josef Albanese in der zweiten Hälfte konnte, aber nur auf 4:5 verkürzen. Glückwunsch an Hoffeld, die vielen Gegnern in diesem Turnier alles abverlangten. Damit stand Baden gegen Tabellenführer Kaiserslautern bereits unter Zugzwang. Den jeweiligen Ausgleich konnte Baden in Halbzeit I postwendend in eine Führung umwandeln. Nach einer 3:2 Pausenführung konnte Kaiserslautern im weiteren Verlaufe des Spieles nichts mehr entgegensetzen und verlor deutlich mit 8:2. Auch das junge Team aus Nürnberg II hatte Baden beim 10:0 nichts entgegen zu setzen. Gegen München I bot sich den Zuschauern ein spannendes und ausgeglichenes Spiel, das die Bayern schlussendlich verdient mit 3:5 zu ihren Gunsten entschieden. Gegen Nürnberg I schafte Baden zu Beginn der zweiten Halbzeit zwar das 1:1, brach danach aber völlig ein und gab das Spiel mit 2:7 ab. Mit 6 Minuspunkten und Tabellenführer München II im nächsten Spiel wurde die Luft um Platz vier allmählich dünner. In einem von Verletzungsunterbrechungen zerstückelten Spiel behielt Baden mit 7:3 deutlich die Oberhand und fand zu alter Stärke zurück. Gegen Saarbrücken (10:2) und Chemnitz (6:5) konnten abschließend noch zwei weitere Erfolge gefeiert werden.
Für die SG Baden spielten: Astrid Weidner, Hüseyin Kürekci und David Georgi.

