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Bronze in Bitterfeld

16. Juli 2012 | 9:59 Uhr

Bitterfeld-Wolfen (bb). Beim 2. Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Bitterfeld-Wolfen auf dem Goitzsche-See konnte die Frauenmannschaft des Heidelberger RK sich erfolgreich mit einem dritten Platz im vorderen Teil der 1. Liga Frauen behaupten. Während des Renntages zeigte die Mannschaft dass sie bei jedem Wetter schnell rudern kann, diesmal mit den Ruderinnen Laura Jensen, Iris Mildenberger, Anna-Lena Schatten, Constanze Linnebach, Katlehn Rodewald, Anjali Magin, Sandra Luptowitsch, Inken Töwe, Katharina Fricke und Steuerfrau Lisa Michaels. Denn schon zum Zeitlauf standen starke Wellen auf allen Bahnen im Goitzsche-Stadthafen. Der Heidelberger Leben-Achter kam auf einen guten vierten Platz, obwohl die Mannschaft zwei Schläge ohne Schlagfrau Katharina Fricke rudern musste. Diese hatte ihren Riemen von den Wellen aus der Hand geschlagen bekommen, konnte ihn aber im Rennen wieder einfangen. Andere Mannschaften hatten da weniger Glück, mussten entweder ganz anhalten weil ein Ruderer einen “Krebs” gezogen hatte und der Riemen ganz im Wasser steckte oder gingen fast unter weil ihr Boot durch die Wellen mit Wasser voll lief.

Heidelberger Leben-Achter hält sich erfolgreich unter den ersten Drei der flyeralarm Ruder-Bundesliga

Im Achtelfinale kam die Mannschaft etwas träge aus dem Start und wurde dadurch knapp Zweite hinter den Bonner Rheinperlen. Mindestens Platz acht war dadurch sicher, das direkt anschließende Viertelfinale versprach jedoch spannend zu werden. Denn die Heidelberger- innen trafen dort auf Krefeld und Mainz, die beide im Zeitlauf schneller gewesen waren, ein zweiter Platz war aber nötig für eine Platzierung unter den ersten Vier. Doch diesmal funktio- nierte der Start so gut, dass der Heidelberger Achter mit dem Tabellenersten aus Krefeld mit- gehen konnte und vor Mainz ins Ziel kam. Das Halbfinale wurde leider wieder gegen Bonn verloren, die an diesem Renntag einfach die bessere Form hatten und sich keine Blöße gaben. Für das Finale um Platz drei gegen die rote Lore aus Rauxel wurde jedoch das ver- lorene Rennen abgehakt und die Strategie “Vollgas solange es geht” ausgegeben. Und tatsächlich sorgte eine Attacke bei Streckenhälfte für den nötigen Vorsprung und die Bronze- medaille des Renntages. “Wir sind heute nicht immer optimal gerudert“, meint die schon in der letzte RBL-Saison gestartete Iris Mildenberger, “aber wenn es wirklich darauf ankam, haben wir unsere Spurts auf den Punkt genau umgesetzt.” Der Heidelberger Leben-Achter steht nun punktgleich mit den Rheinperlen der Bonner RG auf dem zweiten Tabellenplatz.

Ausgelassener Jubel über den dritten Platz in Bitterfeld im Heidelberger Leben-Achter (Foto: flyeralarm Ruder-Bundesliga)

Ausgelassener Jubel über den dritten Platz in Bitterfeld im Heidelberger Leben-Achter (Foto: flyeralarm Ruder-Bundesliga)

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