Heidelberger Leben-Achter überzeugt mit zweitem Platz
16. März 2012 | 17:24 UhrKarlsruhe/Heidelberg (bb). Für den Heidelberger Leben-Achter des Heidelberger Ruderklubs ist der Saisonauftakt beim Rudervierkampf in Amsterdam gelungen. Vier Strecken mussten gerudert werden, 2500, 250, 750 und 5000 Meter. Bei der ersten Strecke über 2500 Meter hatte die Mannschaft um Katharina Fricke genug Zeit den optimalen Streckenschlag zu finden. Die darauf folgende Sprintstrecke über 250 Meter wurde beherzt gerudert, bewies jedoch, dass während des Wintertrainings der Fokus zunächst primär auf Ausdauer gelegt wurde.

Der „leichte“ Doppelvierer aus Heidelberg kurz vor dem Ziel (v.l. Ines Funke, Iris Mildenberger, Anjali Magin und Kira Garbe). Foto: Alexander Pischke.
„Der Sonntag gehört euch, ihr seid in einer guten Form und habt das Potenzial, heute eine Topleistung abzuliefern“, motivierte Trainer Andreas Dorbach die Mannschaft. Gesagt, getan: das 750 Meter Rennen konnte die Mannschaft souverän gewinnen. Über die 5000 Meter kämpfte sich der Achter Meter für Meter an das davor gestartete Boot aus Minden, auch aus der letzten Saison der flyeralarm Ruder-Bundesliga bekannte Gegner, heran und konnte es auf Streckenhälfte überholen. Steuerfrau Lisa Michael feuerte die Mannschaft lautstark an und steuerte sie souverän durch die kurvenreiche Strecke. Am Ende des Tages errang der Heidelberger Leben-Achter somit in der Gesamtwertung ihrer Division einen hervorragenden zweiten Platz.
Auch zwei gesteuerte Vierer aus Heidelberg konnten ihre Stärke beweisen. Die Mannschaft um Ines Funke, die auf der Deutschen Hochschulmeisterschaft im leichten Doppelvierer angreifen will, ruderte in dieser Konstellation erstmals mit Steuerfrau. In einem Feld mit Vierern der offenen Klasse kamen die „Leichten“ auf einen guten siebten Platz. Ebenso konnte der Vierer um Katja Butterbach wertvolle Erfahrungen auf einer internationalen Regatta sammeln.
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