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Heidelberger Leben-Achter: Angriff ist die beste Verteidigung

3. August 2011 | 9:22 Uhr

Karlsruhe/Heidelberg (bb) Am kommenden Wochenende wird der Heidelberger Leben-Achter beim dritten Renntag der flyeralarm Ruder-Bundesliga (RBL) in Hannover an den Start gehen. Im Rahmen des Maschsee-Festes wird die RBL wieder Rudern auf hohem Niveau und spannende Rennen in das Herz der Stadt Hannover und die Mitte Deutschlands holen.

Bundesliga-Achter aus Heidelberg will seinen zweiten Tabellenplatz behaupten

Foto: flyeralarm Ruder-BundesligaDer RBL-Neuling aus dem Süden will dann unter lautstarker Anfeuerung der Zuschauer zeigen, dass die bisherigen Erfolge kein Zufall waren: Beim zweiten Renntag in Münster hatten die Heidelberger Frauen ihre Chance genutzt, die Silbermedaille gewonnen und sich auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Jetzt ist die Mannschaft des Heidelberger Leben-Achters heiß auf weitere Rennen. Zwei Plätze im Achter werden für die Rennen in Hannover neu besetzt: Ines Funke, sonst mit Schlagfrau Katharina Fricke im leichten Doppelzweier unterwegs, wird vom Steuerplatz aus ihre Mannschaft fünfmal über die 350-Meter-Sprintstrecke steuern und anfeuern, bis an die Grenzen des Möglichen zu gehen.

Josefa Dengler, die dieses Jahr in Heidelberg Riemenrudern lernte, gibt in Hannover ihr Debüt in der RBL. ”Josefa hat sich physisch wie technisch in der Saison gut entwickelt und bekommt daher am Wochenende ihre Chance” erläutert Trainer Andreas Dorbach die Veränderung auf der Backbordseite des Heidelberger Leben-Achters. Außerdem wieder mit im Boot vom Heidelberger RK sind Inken Töwe, Maria Hünecke, Stephanie Primus, Anna-Lena Schatten, Iris Mildenberger und Laura Jensen. Auch Vera Dohmen und Lisa-Maria Bode vom Karlsruher RV, die für ihre Siege bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften im Einer und Doppelvierer einen Ausflug in die Skull-Bootsklassen genossen haben, werden wieder mit in den Achter steigen.

Die Mannschaft wird so mit altbekannter Stärke und großer Motivation an den Start gehen. Obwohl das Finale in Münster gegen den Tabellenersten vom Crefelder RC noch fehlende gemeinsame Mannschaftskilometer und leichte technische Defizite aufgezeigt hatte, ist Trainer Andreas Dorbach optimistisch. „Wir konnten uns für Hannover in den entsprechenden Besetzungen auf die RBL-Rennen vorbereiten, daher bin ich zuversichtlich, dass die Mannschaft zusätzlich zu ihrem physischen auch ihr technisches Leistungspotenzial abrufen wird.“ Das Ziel ist daher bei optimalen Bedingungen die aufsteigende Tendenz der letzten Regatten beizubehalten.

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