2.500 Zuschauer sahen den neuen Deutschen Motoball-Meister
25. Oktober 2010 | 8:48 UhrKuppenheim (bb). Der MSC Puma Kuppenheim holt sich das Triple. Nach der Südmeisterschaft und dem Pokalsieg gewann die Mannschaft von Trainer Jens Matthäus das Endspiel um die deutsche Meisterschaft mit 6:2 gegen den SVB Leverkusen. Rund 2.500 Zuschauer im Kuppenheimer Stadion an der Eichetstraße sahen von Beginn an zwei Teams auf Augenhöhe. Wer dachte, dass nach der schnellen 1:0-Führung in der 1. Minute durch Holger Schmitt, der „Puma“ nicht zu stoppen wäre, sah sich getäuscht. Nur zwei Minuten später glichen die Gäste duchr Candy Häfner aus. Beide Teams spielten nach vorne und erarbeiteten sich einige gute Tormöglichkeiten. Holger Schmitt nutze eine davon zur 2:1-Führung für die Hausherren. Trotz guter Chancen der Leverkusener blieb es nach 20 Minuten bei diesem Ergebnis. Leverkusen erwischte danach den besseren Start. Oliver Sinn glich eine Minute nach Wiederanpfiff zum 2:2 aus. Die Partie war weiter ausgeglichen mit vielen Möglichkeiten und tollen Paraden der beiden starken Schlussmänner Michael Dalmasso (MSC Puma) und Oliver Potthoff (Leverkusen). Kuppenheim fand lange kein Mittel gegen die massive Abwehr der Rheinländer, wurde aber in der 38. Minute für die Geduld beloht. Ein abgefälschter 16-Meter durch Thomas Schmitt landetet unhaltbar im Tor der Gäste. „Wir sind schwer ins Spiel gekommen, die Leverkusener haben gut verteidigt“, zog „Puma“-Trainer Jens Matthäus nach der Partie ein Fazit der ersten 40 Minuten. Im dritten Viertel kamen die Hausherren aber immer besser ins Spiel – auch ließ die Kraft des SVB nach. Holger Schmitt erhöhte in der 52. Minute auf 4:2.
Das war die Vorentscheidung. Zwar versuchte der Nordmeister im letzten Abschnitt noch ein Mal alles – Oliver Sinn hatte in der 61. Minute die große Chance auf 3:4 zu verkürzen – der MSC Puma ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Einen schönen Spielzug schloss der überragende Holger Schmitt in der 66. Minute zum 5.2 ab. Kuppenheim spielte nun die Partie souverän zu Ende. Holger Schmitt erzielte acht Minuten vor Schlusspfif den 6:2-Endstand. Danach war großer Jubel bei den Hausherren angesagt: Zum 50. Vereinsjubiläum konnte die zehnte Meisterschaft gefeiert werden. Auf Seiten des Vize-Meister war die Enttäuschung aber bald verflogen. Zu groß war der Erfolg des Nordligisten: Nach 1970 standen die Rheinländer erstmals wieder in einem Finale, waren ein würdiger Gegner für den MSC Puma und zeigten über 80 Minuten eine starke Leistung. Dementsprechend zufrieden war auch Leverkusens Trainer Hans Obliers: „Im Prinzip ging das Spiel zwei Tore zu hoch aus. Aber wir sind nicht enttäuscht. Wir haben ein gutes Finale gezeigt, waren über weite Strecken ebenbürtig und hätten in den ersten beiden Vierteln durchaus auch mehr Tore machen können.“ Seinem Gegenüber Jens Matthäus stand die Freude ins Gesicht geschrieben: „Ich bin sehr zufrieden. Es war ein hartes Stück Arbeit. Am Ende hat sich aber unsere Erfahrung durchgesetzt.“
Quelle: Meiler
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Hey Pumas,
gut gemacht wir sind stolz auf euch.
immer eine freude, euch zu zusehen