. .

Glückliche Gesichter beim KSC-Schlossparklauf / Sieg für Neu-Karlsruher

3. November 2011 | 10:45 Uhr

Karlsruhe (hbl). Erschöpfte, aber glückliche Gesichter beim KSC-Schlossparklauf, eine entspannte Atmosphäre und viele Gewinner – im Wildparkstadion herrschte eine gute Stimmung. Grund: Der 18. KSC-Schlossparklauf der Leichtathletik-Abteilung des Karlsruher SC. 724 Einzelstarter hatten die 9,9 Kilometer lange Strecke hinter sich gebracht, dazu kamen 56 Staffeln, die sich den Lauf in dreimal 3,3 Kilometer aufgeteilt hatten. 67 Jugendliche starteten bereits vor dem Hauptlauf und rannten einmal die Runde.

Am schnellsten war die Staffel der LG Region Karlsruhe, die zusammen nur 33:29 Minuten benötigte. Schon recht bald danach kamen die ersten Einzelläufer ins Ziel. Stefan Koch (Tri-Team-SSV Ettlingen), Bernd Ruf (Hüttlingen) und Moritz Kränkl, der für das KIT startete, waren lange Zeit zusammen gelaufen. Ernst auf der letzten Runde konnte sich Kränkl von seinen Kontrahenten lösen und ein wenig Abstand gewinnen – im Ziel hatte er nur sechs Sekunden Vorsprung. „Die Jungs waren stark, ich dachte schon, das wird nix mehr“ sagte der Sieger nach dem Lauf. Kränkl wurde erst eine Woche zuvor zwanzig Jahre alt und ist erst seit drei Wochen in Karlsruhe – um am KIT zu studieren. Der Regensburger ist Duathlet (Laufen&Radfahren) und Triathlet (Schwimmen&Radfahren&Laufen) – Konkurrenz für die lokalen Ausdauerdrei- und Zweikampf-Lokalmatadoren Fabian Rahn und Andrej Heilig? Bei den Frauen jedenfalls war der Sieg sicher in der Händen des bekennenden KSC-Fans Simone Maissenbacher (LSG Karlsruhe), die in 36:24 Minuten sicher vor Julia Bush (42:18 Minuten) aus Berghausen ins Ziel kam. Maissenbacher nach ihrem Zieldurchlauf: „Der Schlossparklauf ist mein Höhepunkt im Herbst, da war es schon mein Ziel, hier zu laufen“.

Start zum KSC-18. Schlossparklauf 2011. Foto: Hannes Blank

Start zum KSC-18. Schlossparklauf 2011. Foto: Hannes Blank

Um 11:20 Uhr waren alle Teilnehmer des Hauptlaufes auf die Strecke gegangen, nach zweimaligen Passieren des Stadionrunds durften sie nach ihrem dritten Betreten ins Ziel laufen. Viele Läufer nutzten die Gelegenheit, sich auf dem „heiligen Rasen“ der Profi-Fußballer niederlassen, um sich auszuruhen. Das Wildparkstadion gehörte an diesem Vormittag ganz den Läufern und deren Familien und Freunden. „Mit wenig Helfern viel geleistet“ beschrieb Wolfgang Rau, Leichtathletik-Abteilungsleiter beim KSC und Organisationschef des Schlossparklaufs seine Sicht der Veranstaltung.

Für einen Lauf dieser Größenordnung und Streckenlänge schien die Startgebühr in Höhe von 10 Euro für Vor- und 12 Euro für Nachmelder recht hoch. Dafür war beim KSC-Schlossparklauf ein Laufshirt inbegriffen, was ansonsten eher unüblich ist. Wer etwas Geduld bewies und sich in die Schlange stellte, bekam noch eine Tüte mit Sponsoren-Präsenten: Eine CD mit klassischer Musik, ein Getränk, ein Traubenzucker und ein Duschgel befanden sich darin.

Abgelegt unter: · · · · · · · · ·
Zum Seitenanfang

  • die neue Welle Webradio
  • Boulevard Baden auf Facebook

  • Was trauen Sie dem KSC in der Zweiten Liga zu?

    Ergebnis ansehen

    Loading ... Loading ...