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Laufen, wo sich die Wildkatze wohl fühlt

11. März 2011 | 9:33 Uhr

In Kandel werden am Sonntag 2000 Läufer auf dem Bienwald-Marathon erwartet

Karlsruhe (hbl). „Laufen im Bienwald…Hier fühlt sich auch die Wildkatze wohl“ – mit diesem Slogan wirbt der Bienwald-Marathon des TSV Kandel um Teilnehmer. 1607 Läufer sind bis zum Voranmeldungsschluss diesem Ruf gefolgt, etwa 400 Nachmeldungen werden erwartet. Zwei Drittel davon werden 21,2 Kilometer laufen, ein Drittel die volle Marathondistanz von 42,195 Kilometern.

Bei den Frauen wird auf der Vollmarathonstrecke die Haßlocherin Eve Rauschenberg nach dem Titel greifen wollen. Sie gewann 2010 in 1:22,34h den Halbmarathon im Bienwald und hat ihre aktuelle Fitness mit dem Sieg der Winterlaufserie in Rheinzabern unter  Beweis gestellt. Einfach wird sie es nicht haben: Mit Kerstin Steg und Silke Bittel vom LAC Quelle Fürth haben sich zwei schnelle Läuferinnen angemeldet, die um die 2:50h herum laufen können – was in etwa auch das Leistungsvermögen von Eve Rauschenberg ist.

Bei den Männern wird keiner der Vorjahressieger wieder antreten. Mit Florian Neuschwander vom PST Trier jedoch hat Marathon-Organisator Roland Schmidt einen heißen Anwärter für den schnellsten Bienwaldläufer: Der 29-Jährige wurde unlängst rheinland-pfälzischer Crossmeister auf Mittel- und Langstrecke und war letztes Jahr in 2:23,58h drittbester Deutscher auf dem Berlin Marathon.

Start ist um 10 Uhr, Nachmeldungen sind am Samstag von 15 bis 17 Uhr und Sonntag ab 8 Uhr bis kurz vor dem Start möglich, vor Ort in der Bienwaldhalle in Kandel.

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