KSC trennt sich von Chefcoach Jörn Andersen – Kauczinski ist neuer Chefcoach
26. März 2012 | 12:47 UhrKarlsruhe (mia). Beim Karlsruher SC ist der nächste Trainer gescheitert. Der Fußballzweitligist KSC trennte sich am Montag von seinem Chefcoach Jörn Andersen, der im November vergangenen Jahres die Mission Klassenverbleib übernommen hatte.
Andersen war der vierte Trainer in zwei Jahren, der das gesetzte Ziel nicht erreicht hatte.
Der bisher drei Mal als Interimstrainer eingesprungene KSC II-Coach Markus Kauczinski übernimmt den Profikader. Kauczinski soll den Klassenverbleib für den KSC schaffen. Er habe bewiesen, dass er es kann und dass die Mannschaft auf ihn höre, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther.
Der Verein sei dem Vorschlag des Sportdirektors gefolgt, Die sportliche Situation habe es erforderlich gemacht, in der Trainerfrage zu reagieren. Das sei das Ergebnis der intensiven Beratungen der Verantwortlichen gewesen. “Wir haben vollstes Vertrauen in Markus Kauczinski.”
Es ist keine Entscheidung gegen die Person Jörn Andersen. Dieser habe alles versucht, um den KSC auf Vordermann zu bringen, so KSC-Manager Oliver Kreuzer. Das Präsidium und er haben sich nach der Niederlage gegen Fürth zusammen gesetzt und seien zu der Entscheidung gekommen.
“Leider gib t es keine guten oder schlechten Trainer, es gibt einfach Trainer, die Erfolg haben oder nicht”, so Kreuzer. Bei Jörn Andersen sei dies so gewesen, dass man zu wenig Punkte gesammelt habe. Daher habe man sich am Sonntagabend dazu entschlossen, Andersen freizustellen.
Kauczinski habe bewiesen, dass er es könne. “Wir wissen um die Schwere der Situation. Wir fokussieren uns auf den Relegationsplatz. Der ist absolut machbar. Darauf konzentrieren wir uns nun”, so Kreuzer. Mit dem neuen Chefcoach erhoffe er sich eine neue Ansprache, eventuell sogar das nötige Quäntchen Glück, das Andersen nicht gehabt habe.
Kauczinski sei keine Übergangslösung für die kommenden sieben Spiele. Auf jeden Fall, egal in welcher Liga, solle dieser Cheftrainer der Profimannschaft bleiben.
“Die Situation ist brenzlig, aber nicht ausweglos. Ich denke, dass wir im Team bewiesen haben, dass wir Dinge verändern können”, so Kauczinski. Es stecke mehr in der Mannschaft, als sie bisher gezeigt habe. Sie könne auch gewinnen. Das sei nun mit seine Aufgabe dies zu zeigen.
“Ich glaube, dass man das herumreißen kann.”


Auf geht`s Kaucze, das Ruder -zumindest im Hinblick auf den Relegationsplatz- ist noch herumzureissen !!
nicht immer die Trainer,das Geld was die schon gekostet haben und was sie noch zur Vertzragserfüllung kosten, das hätte auch Spieler gegeben, die 2. Ligatauglich wären,es ist nun mal so das fast die hälfte der Mannschaft nicht 2. Ligatauglich ist.
Sportlicher Gruß
W.L.