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Für den KSC ist auch in Fürth nichts zu holen

24. März 2012 | 14:49 Uhr

Fürth/Karlsruhe (mm). Ohne die gelbgesperten Buckley, Haas und Staffeldt, sowie ohne den verletzten Verteidiger Soumaré musste der Karlsruher SC die schier unlösbare Aufgabe beim Zweitliga-Spitzenreiter Greuther Fürth angehen. Auch die ins KSC-Team gerückten Schiek, Aquaro, Cuntz und Thioune konnten die 3:0-Niederlage in der Fürther Trolli-Arena nicht verhindern.

Dabei begann der KSC – mal wieder – recht vielversprechend. Die Mannschaft von Jörn Andersen störte das Fürther Aufbauspiel früh und ging aggressiv in die Zweikämpfe. Auch im eigenen Spielaufbau zeigte sich der KSC verbessert. Die Fürther hingegen schienen nach dem Pokalfight gegen Borussia Dortmund müde. Echte Torchancen ergaben sich für die Karlsruher aber kaum. Lediglich Terrazzino hatte in der 17. Minute den Ansatz einer Chance, als er alleine auf Fürths Torhüter Grün zulief, sich den Ball aber zu weit vorlegte.

Und so kam es, wie es kommen musste: eine Standardsituation der Fürther leitete die KSC-Niederlage ein. Nach einem Rempler von Rada an Occean knapp vor der Strafraumgrenze verwandelte Schmidtgal den fälligen Freistoß direkt zur Führung der Franken (28.). Nur sechs Minuten später fast das 2:0 für die Hausherren: nach schönen Ball von Occean ist Klaus frei vor Orlishausen, der aber gut reagiert und den zweiten Treffer verhindert.

Die Fürther übernahmen nun das Kommando, der KSC hatte bis zum Pausenpfiff nichts mehr entgegen zu setzen. So blieb es zur Halbzeit beim knappen Rückstand für die Badener.

Nach der Pause verlagerte sich der KSC auf lange Bälle. Eine größere Gefahr ging aber auch von dieser Variante nicht aus. Die Fürther hingegen waren nun klar das spielbestimmende Team, doch Nöthe vergab zwei gute Chancen zum 2:0 (47. und 56.). Die beste Chance, die Führung auszubauen, ermöglichte den Fürthern Schiedsrichter Grudzinski, der in der 68. Minute auf den Elfmeterpunkt deutete, nachdem er ein Foul von Charalambous im Strafraum gesehen haben wollte. Nehrig bedankte sich und ließ Orlishausen keine Chance: 2:0.

Das Spiel war nun gelaufen. Der KSC war zwar weiterhin bemüht, doch im Gegensatz zur Anfangsphase war im blau-weißen Spiel keine Struktur mehr zu erkennen. Daran änderten auch die Einwechslungen von Zoller und Lavric nichts mehr. Viel besser machten es die Fürther in der 83. Minute. Sararer und Nöthe schoben sich in der KSC-Abwehr den Ball hin und her, bis Nöthe fast unbedrängt zum 3:0 einschießen konnte.

Es war die 17. Niederlage im 27. Spiel. Noch bleiben dem KSC sieben Partien, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Am kommenden Sonntag erwarten die Badener Union Berlin im Karlsruher Wildpark.

Aufstellung KSC: Orlishausen – Schiek, Aquaro, Rada, Charalambous – Cuntz, P. Groß (Lavric, 77.), Thioune, Calhanoglu (Ngwat-Mahop, 58.) – Terrazzino (Zoller, 77.), Iashvili

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