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KSC: Gegen Rostock wird es schwierig, aber kein “Abstiegsspiel”

16. März 2012 | 13:02 Uhr

Karlsruhe (mia). Wenn der Karlsruher SC am Sonntagmittag (Anpfiff 13.30 Uhr) im heimischen Wildparkstadion auf Fußballzweitligist Hansa Rostock trifft, treten mit dem KSC und Rostock die beiden Tabellenschlusslichter gegeneinander an. Der KSC hatte vergangenen Montag bei der Niederlage gegen FC St. Pauli eine gute Einstellung gezeigt und hofft, diese gegen Rostock punktebringend aufzuweisen.

KSC-Coach Jörn Andersen zeigte sich zufrieden mit dem Aufwand gegen Pauli. “Wir wollten gegen den Ball arbeiten und defensiv stehen. Das ist relativ gut gelungen – bis auf das 1:0, wo ein paar Sachen nicht gestimmt haben im Zweikampfverhalten.”  Der KSC habe “ganz gut defensiv” gearbeitet und wenig zugelassen, dagegen einige Chancen ausgespielt.

“Leider waren wir nicht durchschlagskräftig genug, um ein Tor zu machen.” Daran habe man in dieser Woche gearbeitet und müsse es am Sonntag besser machen gegen Rostock. Dass dies ein Abstiegskampf-Spiel werde, davon will Andersen nichts hören: “Es ist kein Schlüsselspiel, es ist kein Abstiegsspiel, wo man sagt, wenn wir das verlieren sollten, steigen wir ab. Das ist nicht der Fall. Wir wollen das Spiel einfach gewinnen, dann sieht die Situation schon besser aus.” Seine Mannschaft habe Selbstvertrauen aus der guten Partie gegen Pauli tanken können, so der KSC Coach. “Wir haben gesehen, dass wir mithalten können.” Aber die Stürmer Christian Timm, Louis Ngwat-Mahop und Alexander Iashvili haben gefehlt. Auf Iashvili und Timm könnte Andersen gegen Rostock wieder zurückgreifen. Iashvili hat seine Sperre abgesessen, Timm stieg am Donnerstag wieder ins Mannschaftstraining ein und der KSC-Coach warte bis Sonntag ab, wie es bei ihm laufe. Auch Marco Terrazzino sei eine Option.

Der KSC schaue von Spiel zu Spiel, egal welcher Gegner komme. Jedes Spiel müsse so angegangen werden, dass man “es gewinnen will”. KSC-Coach Andersen erwartet von seinem Team den Willen, ein “gutes und vernünftiges Spiel” zu machen, an die Leistung bei Pauli anzuknüpfen und gegen Rostock zu gewinnen.

Es wäre zwar “unheimlich wichtig”, einen Heimsieg einzufahren, aber er baue keinen zusätzlichen Druck auf. Die Mannschaft gehe mit dem Druck gut um, den habe man schließlich die ganze Saison gehabt und ein wenig Anspannung sei auch gesund. “Wenn wir jede Woche unsere Leistung abrufen, werden wir das auch schaffen.” Mit Rostock komme ein Gegner in den Wildpark, der zeigen wolle, dass er siegen kann. Es werde kein leichtes Spiel, aber sein Team müsse dagegen halten, so der KSC-Coach. KSC-Manager Oliver Kreuzer fordert: “Wir wollen und müssen das Spiel gewinnen.”

Kreuzer teilte derweil noch mit, dass der Vertrag mit Florian Lechner am Freitagmorgen aufgelöst wurde.

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