KSC siegt zu zehnt verdient mit 2:1 gegen Aue
5. Februar 2012 | 15:20 UhrKarlsruhe (mia). Der Karlsruher SC wollte sich nicht einfach aus der Liga drängen lassen, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther vor der Sonntagspartie des KSC gegen Erzgebirge Aue. In Hälfte eins arbeiteten die KSCler stark für den Klassenverbleib und steigerten sich noch in Hälfte zwei. So war es verdient, dass der KSC, obwohl ab der 56. nur noch zu zehnt, mit 2:1 (1:1) siegte.
In der sechsten Spielminute gab Pascal Groß für den KSC den ersten Torschuss ab, nachdem Alexander Iashvili und Christian Timm den Weg dazu vorbereitet hatten. FC Keeper Männel allerdings war zur Stelle.
Der KSC hielt gut mit, ließ die Auer nicht zu viel kommen. Ein Standard war es, der das 1:0 für die Gäste brachte. Nach Freistoß durch Fabian Müller, kann Ronny König (17.) – zuvor von Soumare gefoult – per Kopf einfach ins Karlsruher Tor einnicken.Glücklich sah dabei KSC-Keeper Dirk Orlishausen nicht aus.
Nur fünf Minuten später kann Pascal Groß (22.) nach Hereingabe von Hakan Calhanoglu den Ball durch die Abwehr hindurch ins Auer Tor zirkeln und bringt dem KSC den Ausgleich.
Nur wenig später war es erneut Groß, der den Führungstreffer hätte erzielen können. Den Pass von Calhanoglu schießt er aber am Torpfosten vorbei.
Der KSC erarbeitete sich Chancen, wusste diese aber nicht umzusetzen. Dagegen kam auch Aue zu immer mehr Möglichkeiten. Eine der besten hatte Halil Savran (39.) als er nahezu freistehend das Tor verfehlt.
11515 Zuschauer sahen im ersten Spieldurchgang einen mutig und besser agierenden KSC als bisher. Die starken Hausherren, die allerdings bei Auer Angriffen teils in alte Spielmuster zurückfiel und sich mit Fehlpässen oder Abschlussschwächen das Leben selbst schwer machten, schafften nicht unverdient den Ausgleich zum 1:1.
Aus der Pause kam der KSC noch drängender zurück. Aue kam kaum zum Zug und so dauerte es nicht lange bis Steffen Haas (55.) den Ball zur 2:1-Führung des KSC einnetzte.Erneut war es die Vorarbeit von Calhanoglu, die den Treffer ermöglichte.
Dann nur eine Minute später wurde Delron Buckley wegen einer Tätlichkeit mit der Roten Karte vom Platz gestellt. Buckley soll Aues Hochscheidt nach dessen Foul angegangen sein.
Der KSC nur noch zu zehnt auf dem Platz kam nun kurzzeitig etwas in Bedrängnis erarbeitete sich ab er bald wieder Chancen, auch noch das 3:1 zu machen. Immer wieder schafften sie es, gut kombinierend, die Auer schwer in Bedrängnis zu bringen.
So hätte es der KSC mehr als verdient gehabt, ein weiteres Tor zu erzielen, als Timm (64.) oder Calhanoglu (67.) das Tor nur knapp verfehlen.
Eine kurze Schrecksekunde gab es in der 84. Minute, als Hochscheidt aus der Distanz abzieht, das Tor aber knapp verfehlt.
Die Karlsruher schafften es, die 2:1-Führung über die Zeit zu retten.
Insgesamt stärker als Aue und besser agierend, hatte es der KSC verdient als Sieger vom Platz gehen und wichtige drei Punkte beim ersten Sieg unter Coach Jörn Andersen einzufahren.
KSC:Orlishausen – Staffeldt, Soumaré, Rada, Charalambous – Haas, Calhanoglu (80. B. Müller) – Groß (89. S. Müller), Buckley (Rote Karte 56.) – Timm, Iashvili (65. Cuntz)
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