Andrei Cristea: “Ich riskierte meine Karriere für den KSC“
22. Juli 2011 | 10:46 UhrKarlsruhe (mia). Im Januar kam der rumänische Stürmer Andrei Cristea zum Karlsruher SC. Ein ”Königstransfer“, der dem KSC den Klassenerhalt in Liga zwei sicherte – und das trotz einer schweren Knieverletzung, die ihm aktuell noch zu schaffen macht.
Beim 1:5 des KSC gegen 1860 München im März zog er sich einen Außenmeniskusriss und eine Knorpelabsprengung im rechten Knie zu. Die Ärzte sagten ihm, eine Operation sei unumgänglich. Der KSC aber befand sich im Abstiegskampf, Cristea wollte helfen und riskierte seine Gesundheit, indem er auf dem Platz stand und Tore schoss. ”Ich riskierte meine Karriere für den KSC und hoffe, der Verein weiß das zu schätzen.“
Nach Ende der Saison folgte die Operation und die Reha. Er arbeitet jeden Tag hart an seiner Rückkehr.
Anfang August wird Cristea nach München gehen, um sich dort vom Kniespezialisten Dr. Ulrich Boenisch einen neuen Reha-Plan erstellen zu lassen. ”Ich fühle mich sehr gut und habe keine Schmerzen, aber ich muss warten.“ Er geht davon aus, in zwei Monaten wieder spielen zu können.
“Es ist hart für mich. Ich kam nicht des Geldes wegen nach Karlsruhe, sondern um in Deutschland Fußball zu spielen.“ Dies nicht tun zu können, macht ihm sehr zu schaffen. Jeden Tag ist Cristea beim Training der Profis und schaut zu, wenn er keine Rehamaßnahmen hat – er möchte bei der Mannschaft sein: ”Alleine zuhause halte ich es nicht aus. Wir unternehmen viel gemeinsam, sie vergessen mich nicht.“ Man merkt ihm an, dass er so bald als möglich wieder für den KSC die Fußballschuhe schnüren und Tore schießen möchte.
In seiner Freizeit und auch während der Reha lernt er intensiv deutsch und lernt die Umgebung kennen. Es ist wichtig für ihn die Sprache sprechen zu können. ”Es zeigt Respekt, die Sprache zu lernen.“ Er will sich schließlich mit den Fans auf deutsch unterhalten können.
Die neu zusammengestellte Mannschaft gefällt ihm sehr gut und auch die Sportliche Leitung mit Oliver Kreuzer und Rainer Scharinger. ”Ich bin sehr glücklich darüber, die Mannschaft ist ambitioniert. Und es macht Spaß, sie spielen zu sehen.“ Es sind gute Spieler gekommen. ”Der beste Transfer des KSC ist der Sportliche Leiter des KSC Oliver Kreuzer. Er ist sehr wichtig für das Team.“ Endlich nach der chaotischen Saison mit “vielen Problemen“, ist ”jetzt alles positiv“.
Cristea ist ehrgeizig im positiven Sinne und er arbeitet hart an seinen Zielen. Wie er sich selbst beschreibt? Er arbeitet hart, steckt sich seine Ziele hoch, hat Prinzipien, ist geradlinig. Und wie sehen diese Ziele genau aus? ”Ich will zunächst wieder spielen können mit dem KSC.“ Das weitere Ziel ist, mit dem KSC in der ersten Bundesliga zu spielen.
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Es gab Zeiten da waren Porcello, Timm und Engelhardt mit die wichtigsten Leute.
Und wie man se verabschiedet hat war unter aller Sau!!!
Wobei..
..(“Karriere riskiert”) wir einmal “die Kirche im Dorf” lassen sollten.
Die Verantwortlichen des KSC wollten sehr wohl eine sofortige OP, es war aber ausdrücklicher Wunsch des Spielers Cristea, auch verletzt noch bis Rundenende weiter zu spielen…
Auf alle Fälle gute und schnelle Gesundung !!
Wow!!!
Tolle Einstellung,
aber das die das beim KSC zu schätzen wissen würde ich mich nicht drauf verlassen, siehe Pocello, Engel, Taradingens und Timm!!!
Was haben denn bitte Engelhardt, Tarvajärvi und Timm (außer 2 Tore gegen Schalke) für den KSC geleistet?
Und Porcello wurde trotz (beinahe) Sportinvalidität “durchgefüttert”. Was hätte da der Verein noch machen müssen?