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Hat der KSC Matthias Zimmermann schon “abgeschrieben”?

12. Juni 2011 | 8:24 Uhr

Karlsruhe (mia). Dass beim Karlsruher SC der Aufbau einer “jungen und erfolgshungrigen” Mannschaft für die Saison 2011/2012 im Vordergrund steht, nachdem die Lizenz von der DFL erteilt wurde, haben alle Verantwortlichen des KSC immer wieder betont. ebenfalls betont wurde, dass auch Matthias Zimmermann zu diesem Team zählt, auch wenn dieser lieber in der Ersten Bundesliga bei Borussia Mönchengladbach spielen würde.

Warum allerdings Zimmermann, obwohl man noch “mit ihm plant”, wie der Sportliche Leiter des KSC, Oliver Kreuzer erneut bestätigte, aus dem Kader für 2011/2012 auf der KSC-Homepage verschwunden ist, öffnet Spekulationen Tür und Tor.

“Ein Versehen”, so der Verein auf Nachfrage. Der “Fehler” aber wird nicht korrigiert und Zimmermann taucht dort nicht mehr auf. Dass aber diese Team-Liste nicht veraltet ist, lässt sich spätestens daran erkennen, dass alle Neuzugänge aktualisiert aufgeführt werden. Ein leichtsinniger Fehler also, oder vielmehr eine subtile Art, dem Spieler zu zeigen, dass er sich mit der Aussage in der kommenden Saison nicht beim KSC zu spielen, aus dem Team “geredet hat”?

Ein Boulevard Baden-Leser vermutet, dass der KSC-Spieler vom Verein für seinen nachdrücklichen Wunsch zu wechseln abgestraft werden soll. Ein anderer meint, dass der KSC Zimmermann schon verkauft hat und ihn deshalb nicht in den Kader nimmt. Ob Strafe, Verkauf oder nur ein “kleiner” Fehler, was auch immer der Hintergrund ist, es wirft Fragen auf.

Fakt ist, dass der KSC nun ein Angebot von Gladbach für Lukas Rupp und Matthias Zimmermann erhalten hatte, welches allerdings nicht den “Vorstellungen” des KSC entspreche, so KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Es wird in der kommenden Woche Gespräche geben, bei denen der KSC seine Vorstellungen präsentieren wird.

Bereits beim Trainingsauftakt am 1. Juni konnte man zahlreiche neue Gesichter auf dem KSC-Trainingsplatz sehen. Nun wurde neben Steffen Haas auch Florian Lechner verpflichtet.

Gerüchte über Neuzugänge, wie Ex-Nationalspieler David Odonkor, der sich ins Gespräch gebracht hatte, gibt es zu genüge.

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Ein Kommentar

  • Svenie sagt:

    Gut so, wenn ein Spieler schon im Vorfeld ohne Rücksprache mit seinem lohnzahlenden Arbeitgeber mit anderen Vereinen verhandelt, und rausposaunt das er obwohl noch 1 Jahr Vertrag weg möchte. Hat nix mehr im Team verloren. Wer ohne Herzblut und dem Kopf beim anderen Verein spielen will,sollte vor die Playstation aber nicht mit der Mannschaft auf den Platz. Wenn nicht klappt verzockt und dumm gelaufen auf Wiedersehen auf der Tribüne, Hochmut kommt vor dem Fall.

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