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2. Bundesliga Süd: Sander Frauen fahren nicht ohne Hoffnung nach Sindelfingen

28. Oktober 2010 | 14:14 Uhr

Trainer Oliver Dewes (Bild U.Künster)

Willstätt-Sand (bb). In der 2. Frauen Fußball Bundesliga Süd wird an diesem Wochenende der letzte Spieltag der Vorrunde ausgetragen. Der Ortenauer Zweitligist SC Sand tritt am Sonntag um 14 Uhr beim VfL Sindelfingen an. Nach zwei Niederlagen in Folge will die Mannschaft von Trainer Oliver Dewes wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden. Am vergangenen Wochenende legte die zweite Liga eine Verschnaufpause ein. Für den SC Sand kam dies nach zwei Niederlagen in Folge gar nicht so ungelegen. „Die letzten Spiele verliefen doch etwas unglücklich. Daher war die Pause in Ordnung und wir haben in dieser Zeit gut trainiert“, sagte SC-Trainer Oliver Dewes. Daher fährt er guter Dinge nach Sindelfingen. Was ihm auch Mut macht, beim VfL etwas Zählbares zu holen, ist die Rückkehr einiger bisher verletzter Spielerinnen. So konnte Birgit Zieger wieder trainieren und die Hoffnung ist groß, dass Dewes in Sindelfingen erstmals in dieser Saison auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Die Heimniederlage gegen den TSV Crailsheim ist abgehakt, Dewes schaut mit der Mannschaft nur in die Zukunft. Da aufgrund der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr sowie einer längeren Winterpause die Rückrunde schon sehr früh eingeläutet wird, stehen dem SC Sand nun zwei Auswärtsspiele bevor. „Wir schauen erst mal auf Sindelfingen, dann beschäftigen wir uns mit der Begegnung in München“, möchte Dewes keine Prognosen abgeben. Aber er sieht seine Mannschaft in beiden Spielen nicht chancenlos: „In den nächsten Begegnungen ist jede Woche was drin. Jetzt schauen wir erst mal, was am Sonntag passiert.“ Nur neun Punkte aus zehn Spielen haben die Stimmung in Sand natürlich etwas gedrückt. Doch die Ausgeglichenheit der Liga lässt die Lage nicht aussichtslos erscheinen. Ähnlich schlecht verlief die Vorrunde der Saison 2006/2007, doch Sand holte in der Rückrunde 17 Punkte und landete am Ende auf dem siebten Platz. Damals war der Rückstand zum oberen Mittelfeld deutlich größer als in dieser Saison. Sand hat in den nächsten vier Begegnungen die Chance, gegen direkte Konkurrenz Boden gut zu machen. Gelingt dies, können die Ortenauer Zweitligafrauen vor den letzten zwei Spielen in Hoffenheim und gegen den 1. FC Köln etwas ruhiger auf die anstehende dreimonatige Winterpause blicken.

Quelle: uk

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