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Der Badische Krombacher Pokal geht in die zweite Runde

3. August 2012 | 11:09 Uhr

Karlsruhe (bb). Im Badischen Krombacher Pokal der Herren bleibt den für die zweite Runde qualifizierten Vereinen wenig Zeit zum Verschnaufen. Bereits an diesem Wochenende rollt der Ball wieder. Am Freitag, 3. August, kommt es um 18.15 Uhr zum Auftakt der zweiten Runde gleich zu einem Lokal- beziehungsweise Oberligaderby. In der Wiederauflage des Halbfinals des vergangenen Pokalwettbewerbs möchte der SV Spielberg dem FC Nöttingen ein Bein stellen und in die nächste Runde einziehen. Das gibtder Badische Fußballverband in einer Pressemitteilung bekannt.

Bernd Stadler, Abteilungsleiter Fußball beim SV Spielberg, erwartet ein „Duell mit Pfiff, Spannung und überdurchschnittlichem Niveau“. Die Favoritenrolle sieht er beim amtierenden Pokalsieger, doch Stadler ist auch gespannt, was seine Mannschaft ausrichten kann, so der Badische Fußballverband. Auf dem Talberg rechnet der Verantwortliche mit 800 Zuschauern, die hoffentlich ein interessantes Duell sehen werden. Mit den Neuzugängen Alexej Schwindt (SVN Zweibrücken), Inan Bulut (FC Rastatt), Mustafa Timar (KSC-Jugend) und Marius Schäfer (FC Nöttingen) hofft Spielberg auf den Pokaltriumph und einen besseren Ausgang als im letzten Pokalaufeinandertreffen (0:2). Auch Neuzugang Ole Schröder, dem langjährigen Führungsspieler und Kapitän der KSC-Amateure, dürfte am Freitag im Spielberger Mittelfeld eine tragende Rolle zukommen.

Der TSV Grunbach kam in der ersten Pokalrunde trotz zahlreicher Torchancen nur zu einem 1:0-Auswärtssieg beim Karlsruher SV. In der zweiten Runde dürfte sich ein offeneres Spiel entwickeln, wenn die Elf von Trainer Michael Fuchs auf den ambitionierten Landesligisten SV Kickers Pforzheim trifft. Die Kickers haben sich mit dem spanischen Profi Inaki Bea (33) prominent verstärkt und möchten in der kommenden Spielzeit um den Aufstieg in die Verbandsliga spielen. Den Abwehrspieler, der schon in der spanischen Erstliga im Einsatz war, dürften die Kickers sicherlich auch am Freitag benötigen, wenn die Grunbacher Torjäger Daniel Reule und Dominik Salz im Pokalspiel ihre Torgefahr zeigen.

In der Region Rhein-Neckar kommt es zu einem weiteren Oberliga-Duell, wenn der VfR Mannheim auf den FC Astoria Walldorf trifft. Die Mannheimer haben sich im Erstrundenspiel gegen die TSG Weinheim keinen Ausrutscher erlaubt (2:0), obwohl die Weinheimer die Partie lange Zeit offen halten konnten. Der VfR muss sich laut Trainer Kenan Kocak erst noch einspielen, „denn 14 Spieler haben den Verein verlassen und neun Spieler müssen neu integriert werden“. Darauf wird der FC Astoria Walldorf am Samstag im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion wohl keine Rücksicht nehmen. Schließlich möchten die Walldorfer mindestens das Achtelfinale erreichen. Im letzten Jahr war dort Endstation gegen den TSV Grunbach, als das Team von Guido Streichsbier erst im Elfmeterschießen mit 6:7 verlor.

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