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KSC: Saisonziel in Gefahr?

18. Februar 2013 | 7:53 Uhr

KSC – Dortmund II Foto: Grapatin

Karlsruhe (mia). Nicht blenden lassen wollte sich der Karlsruher SC von den 43 Gegentoren des Tabellenvorletzten Borussia Dortmund II, der am Samstagmittag Gast im Wildparkstadion war. Dennoch baute der KSC, der durch einen Elfmeter in Minute 2 mit 1:0 in Führung gegangen war, durch zahlreiche Ballverluste den Gegner vor 11 917 Zuschauern auf. Zwar siegte der KSC letztlich mit 1:0 (1:0), über eine Punkteteilung hätten sich die Blau-Weißen aufgrund der Leistung aber auch nicht beschweren dürfen.

KSC-Coach Markus Kauczinski zeigte sich wenig zufrieden. Das einzig positive am Spiel gegen den BVB II sei der Sieg und damit die wichtigen drei Punkte gewesen. Denn „das war das schlechteste Spiel, das wir je gemacht haben.“ Es sei „eine ziemliche Enttäuschung“ und man müsse sich bei den Fans entschuldigen. „Das war von Anfang bis Ende nichts.“

Der KSC-Coach hatte „Missverständnisse und peinliche Aktionen“ seines Teams sehen müssen. Das müsse man „schnellstmöglich ändern“. Immer wieder gab der KSC den Ball leichtfertig ab, Fehlpässe und Ungenauigkeiten dominierten das Spiel der Badener.
Zumindest habe man das „letzte Bollwerk aufrecht“ gehalten: „Wir haben gekämpft und sind hinten gut gestanden.“ Nach vorne aber „ging nicht viel“. Die wenigen Chancen, die der KSC sich erspielt hatte, nutze man nicht, um die Führung auszubauen.
„So werden wir nicht noch einmal auftreten“, verspricht der KSC-Coach. Denn, „so wird man seine Ziele nicht erreichen“.

Saisonziel in Gefahr?

Dabei hatte die Partie für den KSC gut begonnen. Nach Foul ab Daniel Gordon, entschied Schiedsrichter Norbert Giese auf Elfmeter, den Hakan Calhanoglu mustergültig verwandelte. Danach aber wollte nichts mehr gelingen. Vielmehr lud man Dortmund ein, ins Spiel zu kommen.

„Das war ein dreckiger Arbeitssieg“, so Dirk Orlishausen. „Wir haben alles vermissen lassen, was uns die letzten Spiele ausgezeichnet hat. Manchmal hat man solche Tage, wo gar nix geht.“ Das sei aber auch mal gut, so dass man sehe, dass es kein Selbstläufer sei. „So etwas dürfen wir nie mehr abrufen, sonst laufen wir Gefahr, das Saisonziel zu verfehlen.“

Es sei Glück, dass man drei Punkte habe. „Wir müssen das Spiel schnell vergessen und es nächstes Mal besser machen“, so Koen van der Biezen.
Sich bei den Fans für den Auftritt entschuldigen kann der KSC am kommenden Samstag auswärts beim 1. FC Saarbrücken. Dann heißt es Mund abwischen und weitermachen in Richtung Saisonziel Zweite Bundesliga.

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