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KSC schafft Pokalsensation und besiegt HSV mit 4:2

19. August 2012 | 16:20 Uhr

Karlsruhe (mia). Der Karlsruher SC wollte in der ersten DFB-Pokalrunde über sich hinauswachsen. Favorit war der KSC gegen den Hamburger SV vor 16.138 Zuschauern nicht. Schlechter gestartet, steigerten sich die KSC-ler, und schafften die Pokalsensation. Trotz unglücklicher Schiedsrichterentscheidungen gewann der KSC verdient mit 4:2 (1:2).

Die Jungs von KSC-Coach Markus Kauczinski waren gut ins Pokalspiel gestartet, ließen sich nicht beeindrucken von den zwei Klassen Unterschied, die sie von ihren Gästen trennte. So schafften es die Blau-Weißen auch in den ersten Minuten mit dem HSV gut mitzuhalten. Der HSV aber war spielbestimmend und kam zu den besseren Chancen.

Nach und nach erarbeitete sich der KSC die ein oder andere Chance, scheiterte allerdings an der HSV-Abwehr.Die Dominantere Mannschaft aber war der HSV.

HSV geht in Führung

So war es auch der Hamburger Bundesligadino, der in der 24. Minute durch Marcus Berg mit 1:0 in Führung ging. Völlig frei stand dieser nach Hereingabe von Marcel Jansen und konnte vom Elfmeterpunkt aus einnetzen.

Kurz darauf die bis dato beste Chance für den KSC, der nun besser ins Spiel hineinfand und Paroli bot. Dennis Kempe tankte sich durch, seine Hereingabe fand aber keinen Abnehmer beim KSC und ging am Tor vorbei. Auch der Eckball durch Hakan Calhanoglu konnte nicht gewinnbringend verwandelt werden. Daniel Gordon verlor das Kopfballduell, der Ball wird von einem HSVler übers Tor geköpft.

Dann folgte eine kurze Spielunterbrechung in der 27. Spielminute – eine Hitzeunterbrechung – für die Spieler im mehr als 35 Grad heißen Stadion.

Ausgleich durch den KSC

Die Unterbrechung hatte dem KSC gut getan, der Drittligist schlug in der 31. Minute zurück. Eine Hereingabe von Hakan Calhanoglu, Pass von Danny Blum in den Strafraum, konnte Koen van der Biezen zum 1:1 Ausgleich einköpfen.

In der 38. Minute verhinderte Schiedsrichter Bastian Dankert die Führung des KSC. van der Biezen wird im HSV-Strafraum gefoult, das Spiel geht weiter, der Schiedsrichter pfeift ab weil Martin Stoll HSV-Keeper Rene Adler behindert haben soll, als der KSC einnetzte.

Nach einer guten Parade von Orlishausen nach Schuss von Westermann ans Karlsruher Tor, ist es wieder Schiedsrichter Dankert, der in der 42.für Aufregung sorgte.

Selcuk Alibaz wird im HSV-Strafraum von Beister gefoult – eigentlich Elfmeter -, Dankert aber lässt weiterspielen. Der KSC erarbeitete sich mehr Spielanteile, schlief dann aber in der entscheidenden Sekunde.

Maximilian Beister lief sich frei, Dennis Kempe patzte folgenreich, und Beister konnte in der 45. Minute zur 2:1-Führung des HSV einnetzen. Mit der 2:1-Führung durch die Gäste vom HSV ging es in die Halbzeitpause.

Der HSV war zwar besser in die Partie gestartet, aber der KSC kam mehr und mehr ins Spiel und hielt gegen ende der ersten Spielzeit gut mit.

Freistoß – Ausgleich KSC

Unverändert kamen die Teams aus der Halbzeitpause zurück auf den Platz. Und schon folgte die Schrecksekunde für den KSC. Jansen (53.) konnte ungehindert zum Schuss kommen, der Pfosten rettete den KSC zunächst vor dem dritten Gegentor, den Abpraller schoss Steffen Haas nur knapp am eigenen Tor vorbei.

Der HSV wurde drängender und erarbeitete sich zahlreiche Chancen. Das nächste Tor aber fiel für den KSC. Ein Freistoß von Selcuk Alibaz schoss unhaltbar für HSV-Keeper Adler, der mehrfach schlecht ausgesehen hatte zuvor, ins Hamburger Tor. Alibaz (58.) netzte zum 2:2 ein.

Die nächste Chance für den KSC folgte in der 63. als nach Hereingabe von Alibaz, Elia Soriano, für van der Biezen eingewechselte, am Ball vorbeirutschte – das wäre der Führungstreffer gewesen.

Stoll netzt zur Führung ein

Nach einer erneuten Trinkpause (69.) kam für Rouwen Hennings Silvano Varnhagen. Die Chance in der 75. hatte allerdings Soriano, nach Pass von Calhanoglu schoss er aber am Hamburger Tor vorbei.

Dann erneut ein Freistoß für die Gastgeber. Calhanoglus Schuss wird von Adler nur weggefaustet direkt vor die Füße von Martin Stoll (78.), der ungehindert zum 3:2 für den KSC einschob.

Eine Schrecksekunde folgte, als der HSV zu seiner nächsten Chance kam, Orlishausen nur wegfaustete, die Abwehr aber bereitstand und das Gegentor verhinderte.

Soriano war es , der 87. den Schlussstrich unter die Partie zog und zum 4:2 für den KSC einnetzte.

KSC: Orlishausen – Klingmann, Stoll, Gordon, Kempe – Calhanoglu (83. Krebs), Haas – Alibaz, Hennings (71. Varnhagen), Blum – van der Biezen (58. Soriano)

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3 Kommentare

  • Mikki12 sagt:

    Grandiose Leistung unserer Jungs gegen den HSV. Wie man aber weiß hat der Pokal seine eigenen Gesetze. Man muss abwarten ob diese Leistung in die Dritte Liga mitgenommen werden kann. Aber die Mannschaft wächst langsam immer besser zusammen. Bin überzeugt, dass es jetzt aufwärts geht. MK macht einen sehr guten Job. Ebenso OK und IW. Ein gutes Team. Ein Hoch auf die Verantwortlichen des KSC. Jungs, weiter so. Dann klappt auch der Aufstieg!

  • Schowanek sagt:

    Yessssssssssssssss – ich wünsche dem Team und dem Trainerstab das der Knoten jetzt endlich geplatzt ist und es in Liga 3 endlich ebenso klappt. Jungs. ihr könnt es doch, also gasgeben und Liga 3 von hinten aufrollen.

  • carlos sagt:

    glückwunsch ksc…ja so wollen wir euch sehen…..ihr müst nicht jeden erstligisten schlagen aber die aus liga 3 fast alle…..ich hoffe das es nun aufwärts geht mit den blau weissen….

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