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KSC tut es gut gegen den HSV kein Favorit zu sein

17. August 2012 | 10:39 Uhr

KSC-Coach Markus Kauczinski Foto: mon

Karlsruhe (mia). Den ersten Pflichtspielsieg hatte der Karlsruher SC im Krombacher Pokal gegen die Spvgg Neckarelz errungen, nun steht für die Truppe von KSC-Coach Markus Kauczinski am Sonntagmittag (14.30 Uhr) die DFB-Pokalpartie gegen Fußballbundesligist Hamburger SV an.

“Es war wichtig fürs Selbstvertrauen, dass man auch gewinnen kann. Dass Stürmer auch aus dem Spiel heraus Tore schießen können, das war für uns wichtig. Die erste Halbzeit war zerfahren”, so der KSC-Cheftrainer. In der zweiten Halbzeit habe man die Probleme lösen können und der 2:0-Sieg brachte den KSC eine Runde weiter.

Dass bisher keine Stürmer getroffen hatten und die nachfolgende Kritik, sei nicht spurlos an den Jungs vorbeigegangen. Das habe man ihnen angemerkt auch im Training. “Die Lockerheit bekommt man nur, wenn man ein Erfolgserlebnis hatte, auch wenn es in Anführungsstrichen nur ein Oberligist war.”

Es ist gut kein Favorit zu sein

Gegen den HSV ist der KSC kein Favorit und das “macht es auch ein bisschen einfacher, wenn man die Erwartungshaltung nicht hat”. “Es kommt ein Erstligist, der besser ist als wir. Das macht die Ausgangslage besser.”

Der HSV sei eine gute Mannschaft, müsse sich aber noch finden. Einschätzen könne man dies nicht. Der HSV ist für den KSC-Coach ein “unbeschriebenes Blatt”.

Über uns hinauswachsen

Steffen Haas und Gaetan Krebs sind wieder ins Training eingestiegen, lediglich die Langzeitverletzten fehlen noch.

Auch für Hakan Calhanoglu wird es ein besonderes Spiel. Aber vor 20.000 Zuschauern und gegen einen Erstligisten wird es für alle eine besondere Situation, und der Coach hofft, “dass wir über uns hinaus wachsen können”.

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