KSC enttäuscht in Stuttgart – 2:0-Sieg für den vfB II
4. August 2012 | 15:46 UhrStuttgart (mia). In Stuttgart trat der Karlsruher SC in der Mercedes Benz Arena zu seinem zweiten Auswärtsspiel der Saison an. Gegen den VfB II wollte der KSC seinen ersten Saisonsieg schaffen. Allerdings schaffte es der KSC vor 19.970 Zuschauern nicht, sich durchzusetzen. Viel mehr enttäuschte er bei dem 2:0 (2:0) mit einer sehr schwachen Leistung und verlor so verdient.
KSC-Coach Markus Kauczinski hatte seine Startelf mit nur einem Stürmer verändert und mit einem 4-2-3-1-System an den Start geschickt. Hakan Calhanoglu nahm zunächst auf der Bank platz, er war nach einer Wurzelbehandlung in dieser Woche erst spät ins Training eingestiegen. Neuzugang Koen van der Biezen saß auf der Tribüne, da er noch zu wenig Trainigseinheiten absolviert hatte.
Neben der Besonderheit eines Derbys wurde es für Karim Benyamina zu einem besonderen Spiel. Der KSC-Spieler traf zum ersten Mal in einem Pflichtspiel auf seinen Bruder Soufian.
Aber zunächst waren die Stuttgarter am Zug. Keine drei Minuten waren gespielt, als Tobias Rathgeb einen Freistoß, abgefälscht durch Daniel Vier zum 1:0 für die Hausherren einnetzen konnte – chancenlos für Dirk Orlishausen.
In der fünften zappelte zwar auch der Ball hinter VfB II-Keeper Weis im Netz, allerdings kam der Schuss von Karim Benyamina aus dem Abseits. Nur kurz darauf kam Benyaminas Bruder zu seiner Chance, als er frei vor dem Karlsruher Tor zum Schuss kam, KSC-Keeper Orlishausen konnte aber halten.
KSC tat sich schwer
So hatte sich der KSC den Start nicht vorgestellt, aufgeben wollten sie sich allerdings nicht und versuchten es immer wieder über Benyamina nach vorne. Dennoch fiel es ihnen schwer, sich vorne durchzusetzen, hinten ließ man dem Gegner zu viel Spiel.
In der 22. hatte Selcuk Alibaz die Möglichkeit, scheiterte aber am Stuttgarter Keeper. Nun rannte der VfB II mehr an, der KSC schien unsicher bei den schnellen Angriffen. So verzog Hemlein in der 23., als er alleine vor dem Karlsruher Tor auftauchte zum Glück für den KSC.
Als nächstes war Danny Blum an der Reihe. In aussichtsreicher Position allerdings, gelang es ihm nicht, die Kugel im Tor unterzubringen, zu gut parierte VfB-Keeper Weis.
Dann schepperte es das zweite Mal. Der VfB eroberte sich früh den Ball, Cagara konnte mit Hemlein (29.) nicht mithalten. Dieser lief ihm davon und netzte zum 2:0 ein.
Nur kurz darauf hatte erneut Blum die Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen, er traf aber nur das Außennetz. Verdient mit dem 2:0 für den VfB II ging es in die Halbzeitpause.
Beste Chance vergeben
Aus der Kabine kam der KSC offensiver heraus. In der 55. Minute hatte der KSC die bis dahin beste Chance, als Hakan Calhanoglu den Ball auf Benyamina gab, der direkt vor dem Tor stehend, den Ball nicht unterbrachte.
Lange hielt dies aber nicht an. Schnell verlor der KSC wieder den Faden und allzu oft den Ball. Nur wenige Aktionen gelangen, die Durchschlagskraft nach vorne fehlte noch, hinten stand man etwas sicherer als zuvor.
Ein weiteres Beispiel der mangelnden Durchschlagskraft kam in der 76. Benyamina nach Hereingabe von Blum direkt vor dem Tor an den Ball, hätte ungehindert einnetzen können, VfB-Keeper Weis stand in der falschen Ecke, aber Benyamina schoss am Tor vorbei.
Der KSC enttäuschte seine Anhänger und verlor, trotz einiger zaghafter Versuche nach vorne, verdient.
KSC: Orlishausen – Schiek, Stoll, Mauersberger, Cagara (46. Klingmann) – Haas, Krebs – Alibaz (66. Soriano), Kern (46. Calhanoglu), Blum – K. Benyamina
VfB II: Weis – Vitzthum, Röcker, Vier, Lang – Khedira, Rathgeb – Janzer (89. Enderle), Berko – Benyamina (78. Breier), Hemlein (85. Cecen)
Abgelegt unter: Dritte Liga · Karlsruher SC · KSC · VFB · VfB Stuttgart II


Hallo zusammen,
gegen die 2. Mannschaft von VFB zu verlieren – GEHT GAR NICHT!
Schon beänstigend, wenn man sich diesen Saisosnstart anschaut. Man knüft nahtlos an die letzte Saison an, wo letztenendes der Abstieg aus Liga 2 anstand.
Von 9 möglichen Punkten, nur 2 geholt.
Wo spielt eigentlich Ex 1. Bundesligist Waldhof Mannheim mittlerweile?
Mehr wie 1. Saison (nämlich 2012/2013), hält der KSC dieses jetzige „höchste“ 3. Liga Finanzbudget sowieso nicht durch. Wenn die Mannschaft nicht gleich wieder in Liga 2 aufsteigt, war es das dann mit dem KSC.
Ein neues Stadion usw. sind dann Makulatur!
Schade eigentlich, denn der Verein hatte in der Vergangenheit mal richtig viel Potenzial.
Gruß
Rudi Wimmer forever
Der Untergang des Tradition-Vereins KSC ist eingeleitet.
Die einzigen, die zu bedauern sind, sind die treuen Fans,
die Woche für Woche an diese Mannschaft glauben und
immer mehr enttäuscht werden.